Haupteingang Entdecken Sie Hamburgs größten Park!

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Den Haupteingang zum Altonaer Volkspark markiert ein weißer Findling, der Sylvesterstein. Der Findling ist ein Gedenkstein für einen der größten Förderer des Parks, Senator Sylvester. Von hier aus führt ein verzweigtes Wegenetz durch die hügelige und abwechslungsreiche Parklandschaft mit vielfältigen Attraktionen und Angeboten. Dass der Park in seiner heutigen Gestalt so ist wie er ist, verdanken wir jahrzehntelanger Mühen tausender Arbeiter und Planer. Doch beginnen wir ganz von vorne.

Altonaer Volkspark Ein großer Findling markiert den Eingang zum Volkspark.

Haupteingang des Altonaer Volksparks

Ein Park für die Volksgesundheit

Bereits seit 1895 wurde in Altona über den Bau eines Volksparks diskutiert. Zu dieser Zeit war Altona eine der am dichtesten besiedelten Deutschlands und stark durch die hiesige Industrie geprägt. Es war dringend an der Zeit, einen Park zu schaffen, der der Volksgesundheit diente. Der erste Gartenbaudirektor Ferdinand Tutenberg konzipierte einen Volkspark, der sich an den natürlichen Gegebenheiten vor Ort orientierte und den Bedürfnissen der Menschen Rechnung trug. Tutenberg verzichtete weitgehend  auf geometrische und repräsentative Elemente. Sein Anliegen war die Gestaltung eines Naturparks für das Volk.

Aus Wald und Moor wird ein Park

1914 begannen die umfangreichen Bauarbeiten, die ursprünglichen Wald-, Heide-, Sumpf- und Moorgebiete in eine weite Parkanlage verwandeln. Inmitten eines Waldparks enstanden eine Spiel- und Liegewiese für die Freilufterholung, ein Schulgarten als Anzuchtstätte und naturkundliche Bildungseinrichtung, kilometerlange Spazierwege, ein Parkfriedhof und später ein prachtvoller Dahliengarten. Der nördliche Teil stand ganz im Zeichen des Volkssports. Sportflächen, ein Stadion, ein Licht- und Luftbad sowie verschieden Wasserbassins luden Jung und Alt zur körperlichen Betätigung ein.

Nicht immer im Sinne der Nachhaltigkeit

Mit Beginn des Dritten Reiches wandelte sich das Erscheinungsbild des Volksparks erheblich. Im Fokus stand nun eine wasser- und forstwirtschaftliche Nutzung des Parks – die Wasserflächen fielen dadurch trocken und die Waldflächen wurden gelichtet. Viele Gebäude und Parkelemente wurden in der Nachkriegszeit zerstört oder verfielen. Bis in die 1990er Jahre veränderte sich der Park – auch durch den Bau der angrenzenden Bundesautobahn und den Bau der Stadien, Arenen und Stellplätzen – nicht immer nur zu seinem Vorteil.

Neuer Glanz im alten Park

Den umgesetzten Maßnahmen der letzten Jahre und den Sanierungen zu seinem 100-jährigen Bestehens ist es verdanken, dass der Volkspark nun wieder ein beliebtes Ausflugs- und Naherholungsziel ist. Attraktive Spielplätze, ein europaweit einmaliger Dahliengarten, idyllische Waldwege, Joggingstrecken und Erholungsflächen laden zum Spielen, Bewegen, Verweilen und Genießen ein.

Erfahren Sie interessante Geschichten rund um den Volkspark!

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