Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Krankenhaus-Übung im Kinderkrankenhaus Wilhelmstift

Ein großer Unfall und seine Folgen.

Krankenhaus-Übung im Kinderkrankenhaus Wilhelmstift

Die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG) hat wieder geübt. Im Mittelpunkt standen im Juni 2009 das Kath. Kinderkrankenhaus Wilhelmstift und viele verletzte Kinder und Jugendliche.

vergrößern Vorbereitung im Bereitstellungsraum Vorbereitung im Bereitstellungsraum (Bild: FHH, BSG) Bei einem fiktiven Unfall im „Hannipark“ waren 25 Kinder und Jugendliche verletzt worden und wurden nach und nach ins Krankenhaus eingeliefert.

Das Drehbuch der BSG sah vor, dass jedes Kind von einem Elternteil begleitet wurde, weil die Darsteller zwischen 6 und 15 Jahren alt waren und nicht ohne elterliche Aufsicht sein sollten.

Vorbereitung der Übung

Im Dachgeschoss des Feuerwehrhauses der Freiwilligen Feuerwehr Rahlstedt, die ihr Gebäude für diese Übung zur Verfügung gestellt hatte, wurden die Übungsbeobachter und Gäste von der Übungsleitung über den Ablauf der Übung informiert.

Alle anderen Beteiligten, die für die Übungsdurchführung erforderlich sind, trafen sich im Bereitstellungsraum im Erdgeschoss der Feuerwehrhauses: die Verletztendarstellerinnen und -darsteller, das Team der Realistischen Unfalldarstellung (RUD) der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), das komplette Team der Übungsleitung. Hinzu kamen die Besatzungen der für den Transport in das Krankenhaus eingesetzten Rettungsfahrzeuge der Hamburger Berufsfeuerwehr und der Johanniter Unfall Hilfe.

Ablauf der Übung

vergrößern Der Sichtungsarzt untersucht eine Patientin mit einer Armverletzung Der Sichtungsarzt untersucht eine "Patientin" (Bild: FHH, BSG) Durch einen Anruf des Lagedienstes der Feuerwehr Hamburg über das Alarmtelefon, das sogenannte „Rote Telefon“, wurde um 18:30 Uhr die Alarmierung im Kath. Kinderkrankenhaus Wilhelmstift ausgelöst. Inhalt der Alarmmeldung war die Mitteilung, dass bei einem Unfall bei einem Sommerfest eine Riesenschaukel zusammengebrochen war und über 40 Menschen verletzt worden waren, darunter viele Kinder und Jugendliche.

Die eintreffenden „Patienten“ werden vom Sichtungsarzt des Kinderkrankenhauses untersucht und dann entsprechend der Schwere der Verletzung in den jeweiligen Versorgungsabschnitt weiterverlegt. Die Übungsbeobachter im Hintergrund notieren, was im Einzelnen geschieht und schreiben anschließend an die Übung einen Bericht über seine Beobachtungen.

Die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz bedankt sich bei allen an der Übung Beteiligten: den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kath. Kinderkrankenhauses Wilhelmstift, den Übungsdarstellerinnen und -darstellern, den zahlreichen freiwilligen Mitwirkenden der Hilfsorganisationen und der Hamburger Berufsfeuerwehr, den Beobachterinnen und Beobachtern aus verschiedenen Behörden und Institutionen sowie bei der Feuerwehr-Einsatzleitung.

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