Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Neue Notfallaufnahme im Bethesda Krankenhaus Bergedorf getestet

Kurze Zeit nach ihrer Inbetriebnahme wurde die umgebaute und baulich erweiterte Zentrale Notaufnahme des Bethesda Krankenhaus Bergedorf (BKB) einem Test unter realistischen Bedingungen unterzogen. Der Umbau der zentralen Notaufnahme wurde überwiegend von der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG) finanziert.

Krankenhaus-Übung im Bethesda Krankenhaus Bergedorf

Das Szenario ging von dem fiktiven Unfall eines Reisebusses auf der A 25 in Höhe der Ausfahrt Curslack aus. Laut Drehbuch  waren 54 Personen verletzt worden, davon sollten  35 Verletzte in das BKB eingeliefert werden.

Vorbereitung

vergrößern Vorbereitung im Bereitstellungsraum. Ein Übungsdarsteller wird geschminkt. Vorbereitung im Bereitstellungsraum (Bild: Foto: FHH, BSG) Der Bereitstellungsraum befand sich bei dieser Übung im Gebäude der Ortsgruppe Bergedorf der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH). Alle Übungsunterlagen wie Drehbuch, Verletztenmuster, Abfahrtpläne, die mit der für die Übungsbeobachter gewohnten Akribie von der BSG erarbeitet worden sind, wurden dort den Beobachtern am Übungstag ausgehändigt. Alle anderen Beteiligten, die für eine Übung erforderlich sind, trafen sich ebenfalls hier, die Verletztendarstellerinnen und -darsteller, das Team der Realistischen Unfalldarstellung (RUD) der Johanniter-Unfall-Hilfe. Hinzu kamen die Besatzungen der für den Transport in das Krankenhaus eingesetzten Rettungsfahrzeuge der Hamburger Berufsfeuerwehr und der JUH.

Die Übungsbeobachter wurden über den Übungsablauf informiert und mit den entsprechenden Unterlage ausgestattet wie dem Verletzungsmuster, dem sogenannten „Drehbuch“ d.h. mit dem Übungsablauf, mit ihrer Übungsweste, damit sie jederzeit während der Übung als Beobachter erkennbar sind, und einigen anderen Dingen mehr.

Im Bereitstellungsraum wurden die Übungsdarstellerinnen und Übungsdarsteller nach dem exakt festgelegten Verletzungsmuster geschminkt und mit Fahrzeugen der JUH in das Krankenhaus gebracht. Eine Journalistin der Bergedorfer Zeitung beobachtete den Verlauf der gesamten Übung.

Ablauf der Übung

vergrößern Versorgung einer leicht verletzten Patientin im „Grünen Bereich“. Leicht verletzte Patientin im „Grünen Bereich“ (Bild: Foto: FHH, BSG) Bei dieser Übung war vorgesehen, insgesamt 35 Verletzte in das Krankenhaus einzuliefern, davon 6 Schwerverletzte mit Bedrohung der Vitalfunktionen, 12 Schwerverletzte ohne Bedrohung der Vitalfunktionen und 10 Leichtverletzte. Außerdem waren 10 Angehörige und 6 Pressevertreterinnen und – vertreter eingesetzt. Durch einen Anruf des Lagedienstes der Feuerwehr Hamburg über das Alarmtelefon, das sogenannte „Rote Telefon“, wurde um 18:30 Uhr der Alarm im Krankenhaus ausgelöst.

Wichtig für das übende Krankenhaus  ist der ständig aktualisierte Überblick über die Kapazitäten des Krankenhauses. Die Krankeneinsatzleitung (KEL) koordiniert alle einzelnen Maßnahmen bei der Übung, aber auch im Ernstfall wäre sie dafür auch verantwortlich.

In der Cafeteria des Krankenhauses versammelten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bethesda Krankenhaus Bergedorf, die zu Hause alarmiert wurden und auf ihren Einsatz am Patienten oder in anderen Bereichen warten.

Schlussbemerkung

vergrößern Die Krankeneinsatzleitung (KEL) koordiniert alle einzelnen Maßnahmen bei der Übung Die Krankeneinsatzleitung (KEL) (Bild: Foto: FHH, BSG) Das Übungsziel, die Anzahl der zugeführten Patientinnen und Patienten innerhalb der vorgegebenen Zeit durch das Bethesda Krankenhaus Bergedorf zu versorgen, ist vom Krankenhaus erreicht worden. Die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz bedankt sich bei allen an der Übung Beteiligten: den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bethesda Krankenhauses Bergedorf, den Übungsdarstellerinnen und -darstellern, den zahlreichen freiwilligen Mitwirkenden der Hilfsorganisationen und der Hamburger Berufsfeuerwehr und der Feuerwehreinsatzleitung und den Beobachterinnen und Beobachtern aus verschiedenen Behörden und Institutionen.

 

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