Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Krankenhaus-Übung im Marienkrankenhaus

"Feuer im U-Bahnhof, 200 Verletzte"

Krankenhausübung im Marienkrankenhaus

Mit diesem Szenario ist eine Übung für das Marienkrankenhaus vorbereitet worden. Laut Drehbuch wurden von den ca. 200 Verletzten 40 Verletzte in das Marienkrankenhaus eingeliefert. Um 18:32 Uhr gab der Lagedienst der Feuerwehr die Alarmmeldung an das Krankenhaus durch.

Vom Bereitstellungsraum in der Feuer- und Rettungswache Berliner Tor wurden die geschminkten Darstellerinnen und Darsteller mit Rettungswagen in das Marienkrankenhaus eingeliefert. Auch waren dieses Mal wieder Darstellerinnen und Darsteller als Angehörige und Pressevertreter eingesetzt.

vergrößern Ein Hinweisschild zeigt die Richtung der Versorgungsbereiche Kategorie 1 und 2 an Vorbildliche Ausschilderung der Versorgungsbereiche (Bild: Foto: FHH, BSG) Wichtig für die Orientierung sowohl für die Beschäftigten als auch für externe Personen wie z.B. Rettungskräfte und Angehörige ist eine übersichtliche und zweifelsfreie Ausschilderung aller wichtigen Versorgungs- und Betreuungsbereiche innerhalb des Krankenhauses. Dies ist in beispielhafter Form dauerhaft im Marienkrankenhaus vorhanden. Denn Katastrophen können zu allen erdenklichen Tageszeiten eintreten. Hier sind die Wege in die Versorgungsbereiche der Kategorie 1 (Schwerverletzte mit Bedrohung der Vitalfunktionen) und 2 (Schwerverletzte ohne Bedrohung der Vitalfunktionen) angezeigt.

vergrößern Ein Arzt versorgt einen Übungsdarsteller, der geschminkte Brandverletzungen hat und auf einer Trage liegt. Versorgung der "Verletzten" (Bild: Foto: FHH, BSG) Unter den „Verletzten“ sind sechs Personen mit teilweise schwersten Verbrennungen. Deren Versorgung stellt hohe Anforderungen an das Krankenhaus, die dem  Marienkrankenhaus in dieser Übung ganz hervorragend gelungen ist. Laut Drehbuch gab es während der Übung keine freien Betten für Schwerbrandverletzte in Hamburg, so dass eine Weiterverlegung nicht möglich war.

Die Hamburger Berufsfeuerwehr hat auch bei dieser Übung ihren Großraumrettungswagen für den Transport von "Verletzten" vom Bereitstellungsraum zum Krankenhaus zur Verfügung gestellt. Die hervorragende Zusammenarbeit mit der Hamburger Berufsfeuerwehr bei den vielen Übungen ist ein Garant für den hohen Anspruch an Präzision und Perfektion im gesamten Übungsablauf.

vergrößern Eine Seelsorgerin koordiniert die Betreuungseinsätze Seelsorgebetreuung (Bild: Foto: FHH, BSG) Die Betreuung von Angehörigen durch Seelsorgerinnen und Seelsorger, Psychologinnen und Psychologen  und auch anderes Krankenhauspersonal ist eine außerordentlich wichtige Aufgabe bei Großschadensereignissen. Die Vorhaltung dieses Betreuungsbereiches mit den entsprechenden Räumen, Ausstattungen und ausreichendem Personal sollte in jedem Krankenhausalarmplan geregelt sein. Auch bei dieser Übung war das Betreuungspersonal im Einsatz.

Fazit:

Das Ziel der Übung, die große Anzahl von verletzten Patientinnen und Patienten innerhalb der vorgegebenen Zeit zu versorgen, ist vom Marienkrankenhaus mit großem Engagement erreicht worden.

Die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz bedankt sich bei allen an der Übung Beteiligten: den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Marienkrankenhauses, den Übungsdarstellerinnen und -darstellern, den zahlreichen freiwilligen Mitwirkenden der Hilfsorganisationen und der Hamburger Berufsfeuerwehr, der Feuerwehreinsatzleitung und den Beobachterinnen und Beobachtern aus verschiedenen Behörden, Kliniken und Institutionen.

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