Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Krankenhaus-Übung im Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand

Massenkarambolage auf der A 252

Krankenhausübung im Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand

vergrößern Einsatzbesprechung vor Ort zwischen Übungsleitung und Beobachterinnen und Beobachtern Einsatzbesprechung vor Übungsbeginn (Bild: Foto: FHH, BSG) Beteiligt waren in diesem Szenario auf der Autobahn zwei Reisebusse, mehrere PKWs und ein Kleinlaster mit Gefahrgut. Die Zahl der Verletzten wurde mit 150 angegeben, davon wurden 30 Personen in das Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand eingeliefert.

Grundlage für den Übungsablauf ist das „Drehbuch“. In diesem gedachten Übungsverlauf ist der minutiöse Ablauf der gesamten Übung wie die Einlieferung jedes einzelnen Verletzten, deren Angehörige, der Pressevertreter und der Abfragen in der Krankenhauseinsatzleitung (KEL) festgelegt. Der Übungsleiter sorgt für die Einhaltung des Drehbuchs und den reibungslosen Ablauf der Übung.                                       

vergrößern Zwei Krankentransportwagen stehen vor der Notaufnahme Krankentransportwagen vor der Notaufnahme (Bild: Foto: FHH, BSG) Die Johanniter-Unfallhilfe (JUH) transportiert in zeitlich enger Reigenfolge die Verletzten in das Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand Krankenhaus. Die JUH ist für die BSG ein erprobter und sehr verlässlicher Partner bei den gesamten Übungsvorbereitungen und Durchführung. Sie stellt zusammen  mit dem DRK, der DLRG und anderen Organisationen Darstellerinnen und Darsteller, Betreuer, Schmink-Team und deren Material, Fahrzeuge einschließlich der Besatzungen und sorgt somit für den reibungslosen Ablauf vom Bereitstellungraum bis hin zum Krankenhaus.

Auch Vertreter der benachbarten Wachen der Hamburger Berufsfeuerwehr und Polizei nutzen die Gelegenheit, „ihr“ Krankenhaus in einer Ausnahmesituation zu erleben.

vergrößern Rettungsdienstmitarbeiter übergeben eine Patientin auf einer Trage an die Mitarbeiter des Krankenhauses Einlieferung einer Patientin (Bild: Foto: FHH, BSG) An der Sichtungsstelle im Eingang des Krankenhauses werden die „Verletzten“, die von der Feuerwehr und den Rettungsdiensten eingeliefert werden, an das Personal des Krankenhauses übergeben. 

Auf einer improvisierten Pressekonferenz erhalten die „Journalistinnen“ vom Geschäftsführer des Krankenhauses Informationen zum Geschehen innerhalb des Krankenhauses, zur Versorgungssituation der Verletzten und anderen Fragen. Wichtig ist eine Informationspolitik, die immer vorher mit Polizei und Feuerwehr abgestimmt ist, damit alle betroffenen Personen außerhalb des Krankenhauses den gleichen Informationsstand erhalten.

Fazit:

vergrößern Der Geschäftsführer des Krankenhauses informiert mehrere Pressedarstellerinnen Pressekonferenz (Bild: Foto: FHH, BSG) Das Ziel der Übung, die große Anzahl von verletzten 30 Patientinnen und Patienten innerhalb der vorgegebenen Zeit zu versorgen, ist vom Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand mit großem persönlichen Einsatz erreicht worden. Mögliche Kritikpunkte und Hinweise zur Verbesserung wird die BSG mit dem Krankenhaus erörtern.

Die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz bedankt sich bei allen an der Übung Beteiligten: den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Wilhelmsburger Krankenhauses Groß-Sand, den Übungsdarstellerinnen und -darstellern, den zahlreichen freiwilligen Mitwirkenden der Hilfsorganisationen und der Hamburger Berufsfeuerwehr, der Feuerwehreinsatzleitung und den Beobachterinnen und Beobachtern aus verschiedenen Behörden, Kliniken und Institutionen.

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