Recup-Pfandsystem Coffee-to-go-Pfandbecher für Hamburg

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Tschüss Einweg – moin Mehrweg: Seit April 2018 vertreibt das Unternehmen Recup mit Unterstützung der Umweltbehörde seine Pfandbecher auch in Hamburg. Der Becher aus robustem, recycelbarem Kunststoff kann gegen eine Pfandgebühr von 1 Euro ausgeliehen und bei jedem teilnehmenden Café zurückgegeben werden.

Senator Jens Kerstan mit Recup-Geschäftsführer Fabian Eckert und dem neuen Hamburger Pfandbecher Senator Jens Kerstan mit Recup-Geschäftsführer Fabian Eckert und dem neuen Hamburger Pfandbecher: „Kaufen, trinken, wegwerfen! Durch die Kultur des To-Go-Konsums entsteht viel vermeidbarer Müll – auch und gerade durch die Milliarden von Wegwerf-Kaffeebechern, die in Deutschland jährlich über die Tresen in Cafés und Bäckereien gehen. Das neue Pfandsystem ist ein entscheidender Beitrag, um die Menge der Wegwerfbecher weiter zu verringern. Ich hoffe, dass sich viele Caféhaus-Ketten, Bäckereien und Läden an das Recup-System anschließen werden.“

Coffee-to-go-Pfandbecher für Hamburg

Hamburg will die Masse der Wegwerfbecher reduzieren: Dafür engagiert sich die Umweltbehörde schon seit einigen Jahren. Neben der Kehrwieder-Aktion ist die Einführung des Recups ein weiterer wichtiger Schritt in diese Richtung.

Und so funktioniert‘s

Das Prinzip ist einfach: Kaffeegenießer kaufen ihren To-go-Kaffee im Pfandbecher, hinterlegen 1 Euro Pfand für den Becher und erhalten gegenüber dem Kaffee im Einwegbecher zusätzlich einen Preisvorteil. Leere Becher können deutschlandweit bei allen Recup-Partnern wieder abgeben werden. Die Becher werden vor Ort gereinigt und anschließend direkt wieder im System eingesetzt. Für den Überblick steht die Recup-App zum Download bereit – mit dem kürzesten Weg zum nächsten Recup-Partner und Koffein-Nachschub. Kaffeeanbieter zahlen als Gebühr für die Systemnutzung 1 Euro pro Tag/Standort an Recup und erhalten ihre Becher zum Pfandpreis von ebenfalls 1 Euro.

Recup

Auch große Unternehmen sind dabei

Neben vielen kleinen, engagierten Cafés haben auch Hamburger Firmen das Thema Mehrweg für sich entdeckt. Künftig trinken alle Busfahrerinnen und Busfahrer ihren Kaffee aus dem Recup, denn im Oktober hat die HOCHBAHN Unternehmsintern den Recup eingeführt. Das zahlt sich für die Umwelt aus: Rund 560.000 Pappbecher weniger landen so pro Jahr im Müll. Auch in der Kantine der  Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz und in Kürze in der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz gehen Recups über den Kaffeetresen. Einsparpotenzial an beiden Orten: rund 100.000 Einwegbecher pro Jahr.

Der Recup „Moin Hamburg“

Den „Moin Hamburg“-Becher ziert die typische Silhouette mit Elbphilharmonie, Hafen und Rathaus. Der recycelbare Kunststoffbecher wird in Deutschland produziert und, in zwei Größen – 0,3l und 0,4l – zur Verfügung und hat eine Lebensdauer von mehr als 500 Spülgängen. Für Hamburg gibt es den speziellen Kehr.Wieder-Deckel mit dem bereits bekannten Kehr.Wieder-Logo.

Über Recup

Das Münchener Startup hat seit seiner Gründung 2016 sein Pfandsystem in 11 deutschen Städten offiziell etabliert und ist insgesamt in Cafés in 30 Städten mit rund 850 Anbietern vertreten -  vom Bodensee bis nach Sylt. Mit München und Berlin ist Hamburg die dritte deutsche Großstadt, die mitmacht. Es sind derzeit 250.000 Becher im Umlauf. 2017 wurde Recup von der Deutschen Umwelthilfe für sein System als Best Practice Beispiel  ausgezeichnet.

Recup

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