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Größtmögliche Sensibilität gegenüber dem Problem Entwicklung von Schutzkonzepten, Kinderschutz an Schulen (Stand: Februar 2013)

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Sexuelle Übergriffe, sexueller Missbrauch und Gewaltanwendungen in schulischen oder schulnahen Einrichtungen stehen im Rahmen der Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes und der Empfehlungen des Runden Tisches "Sexueller Kindesmissbrauch" im Zentrum öffentlicher Wahrnehmung.

5 Schritte zur Entwicklung von Schutzkonzepten gegen Missbrauch

Entwicklung von Schutzkonzepten, Kinderschutz an Schulen (Stand: Februar 2013)

Entwicklung eines schulischen Schutzkonzeptes
gegen sexualisierte Gewalt

Schritt 1
: Entscheidung der Schulleitung für ein Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt

Diskurs und Informationsaustausch über die Notwendigkeit eines Schutzkonzeptes im Kollegium, mit den Eltern und im Unterricht mit den Schülerinnen und Schülern (Beteiligte für das Thema sensibilisieren); Dokumentation, d.h.  Fragen, Kritik, Vorschläge und Ideen sammeln.

Schritt 2: Aufgabenbereiche und Zuständigkeiten für die Entwicklung des Schutzkonzeptes abklären.

Eventuell Arbeitsgruppen / Expertenteam gründen; Informationsveranstaltungen durchführen; Unterstützung durch Fachberatungsstelle einholen; Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Möglichkeit zur Fortbildung geben; Dokumentation des Qualitätsentwicklungsprozesses (Planung, Zielsetzung, Aufgaben, Zuständigkeiten, Lösungen).

Schritt 3: Arbeitsfeldspezifische Risikoanalyse und strukturelle Optimierung

Risikofelder im System Schule definieren und auf Gefährdungspotentiale hin analysieren; Organisationsstrukturen entsprechend an das Schutzkonzept anpassen (z. B. Beschwerdemanagement, Transparenz, Opferschutz, Personalauswahl / -entwicklung, Intimsphären usw.)

Schritt 4: Notfallplan erarbeiten

Zuständigkeitsbereiche und genaue Handlungsschritte  für den Notfall abklären und dokumentieren, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend qualifizieren (Krisenteam, Fachkräfte)

Schritt 5: Schutzkonzept und Maßnahmen der Prävention implementieren

Berücksichtigung der Erkenntnisse der Risikoanalyse in der Umsetzung der Präventionsarbeit mit dem Kollegium, den Eltern und den Schülerinnen und Schülern (Aufklärungs- und Unterrichtsarbeit, Zusammenarbeit mit Eltern, Veranstaltungen, Projektarbeit, Informationsschreiben usw.) und der öffentlichen Darstellung der Schule

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Danke für Ihr Interesse!