Hina Matsuri Japanisches Mädchenfest

Jedes Jahr am dritten Tag des dritten Monats wird das japanische Mädchenfest Hina Matsuri gefeiert. An diesem Feiertag stellen Familien in ihrem Haus traditionell gekleidete Puppen auf, junge Mädchen üben sich als Gastgeberinnen. Auch im Völkerkundemuseum wird das Fest gefeiert. Besucher können einen traditionellen Puppenberg bewundern und ein buntes Programm erleben - egal ob weiblich oder männlich.

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Japanisches Mädchenfest im Völkerkundemuseum

Japanische Mädchenfest

Adresse
Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg
Telefon
+49 40 428879-0
E-Mail
info@markk-hamburg.de
Termin/e
4. März 2018
Öffnungszeiten
ab 11 Uhr
Eintritt
Nur Museumseintritt


Mädchen üben sich als Gastgeberinnen

Vor über 20 Jahren bekam das Museum für Völkerkunde zahlreiche Puppen aus Osaka geschenkt. Ein Anlass für das Museum, jährlich am dritten Tag des dritten Monats das traditionelle japanische Fest „Hina Matsuri“ (auf deutsch „Puppenfest“) zu veranstalten und Besuchern einen Einblick in die japanische Kultur zu gewähren. 

An dem Festtag erwartet die Besucher ein volles Programm mit Puppen und Miniaturen, Kursen, die in die japanische Kultur einführen sowie Speisen und Getränken. Auch Freunde der japanischen Mangas und der Verkleidungskunst „Cosplay“ kommen an dem Tag voll auf ihre Kosten.

Hina Matsuri in Japan

Beim alljährlichen Hina Matsuri steht das Glück und Wohlergehen der jungen, unverheirateten Mädchen im Zentrum der Gebete und Rituale. Jungen Mädchen wird Gesundheit und Glück für die Partnerwahl gewünscht. Beim traditionellen Hina Matsuri dürfen die Puppen nicht fehlen, die einen kaiserlichen Hofstaat aus alten Zeiten darstellen. Dabei handelt es sich eigentlich nicht um einen Puppenberg, sondern um ein Podest mit mehreren Stufen. Ganz oben werden der Kaiser und die Kaiserin aufgebaut, darunter die drei Hofdienerinnen der beiden. Darunter folgen Hofmusiker mit den entsprechenden Musikinstrumenten. Auf den unteren Ebenen sind bewaffnete Minister, trunkene Samurai, Miniaturmöbel, Utensilien für eine Teezeremonie, Nähkästchen, Kohlepfannen und mehr angesammelt. 

Die Puppen sind an einem gut sichtbaren Ort im Haus aufgestellt und dienen als Kulisse, wenn das Mädchen die Familie und Freunde des Hauses empfängt und sie nach allen Regeln der Kunst bewirtet. Die Puppen dienen nicht nur als Dekoration, sondern sollen böse Geister und Dämonen von den Mädchen fernhalten. 

Die Puppen bestehen heutzutage meist aus kostbarem Porzellan und werden von den Großeltern und Eltern an die jungen Mädchen weitergereicht. 

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Japanisches Mädchenfest
Jedes Jahr am dritten Tag des dritten Monats wird das japanische Mädchenfest Hina Matsuri gefeiert. An diesem Feiertag stellen Familien in ihrem Haus traditionell gekleidete Puppen auf, junge Mädchen üben sich als Gastgeberinnen. Auch im Völkerkundemuseum wird das Fest gefeiert. Besucher können einen traditionellen Puppenberg bewundern und ein buntes Programm erleben - egal ob weiblich oder männlich.
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