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Beteiligungsprozess Das erste Hamburger Kinderkulturmanifest

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Um für das neue Rahmenkonzept Kinder- und Jugendkultur möglichst viele Akteurinnen und Akteure einzubeziehen, haben Vertreterinnen und Vertreter der Behörden und der Kulturvermittlung Akteure und Akteurinnen der Kinder- und Jugendkultur zu ihren Anliegen und Ideen befragt. Daraus haben sie Empfehlungen für die Zukunft formuliert, die der Kulturbehörde als Grundlage dienen.

Im Kinderkulturmanifest haben Schülerinnen und Schüler Empfehlungen für die Zukunft formuliert, die der Kulturbehörde als Grundlage für die Überarbeitung des Rahmenkonzepts Kinder- & Jugendkur dienen. Übergabe des Kinderkulturmanifestes an Senator Carsten Brosda am 30. März 2023 im FUNDUS Theater.

Kinderkulturmanifest zur Fortschreibung Rahmenkonzeptes Kinder- und Jugendkultur

Das Team des FUNDUS THEATER als Profis der künstlerischen Partizipation war für die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen verantwortlich. Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Hamburger Schulen haben in Workshops im FUNDUS THEATER erarbeitet, wie sie sich die Kinder- und Jugendkultur in der Hansestadt vorstellen und welche Wünsche sie für die Kulturförderung haben.

Mit diesem Beteiligungsprozess wurden Kinder und Jugendliche als Expertinnen und Experten für ihre Kultur einbezogen. Im Mittelpunkt standen die Leitziele Diversität, Teilhabe, Partizipation und Demokratie in Bezug auf eine zukunftsfähige und qualitätvolle Kinder- und Jugendkultur.

Sechs Gruppen von Kindern und Jugendlichen zwischen sieben und 18 Jahren kamen im FUNDUS THEATER für Workshops zusammen und wurden gefragt: Was findet ihr wichtig, wenn es um Kultur geht? Aus den Antworten ist das erste Hamburger Kindermanifest zur Kulturförderung entstanden. Dabei waren Kinder der Grundschule Rahewinkel, des Louise Weiss Gymnasiums, der Stadtteilschule Richard Linde Weg, des Gymnasium Othmarschen und der Max Brauer Schule. Rund 120 Kinder und Jugendliche haben an diesem Manifest mitgearbeitet.

Das Ergebnis:
Kultur und kulturelle Erlebnisse haben einen hohen Stellenwert im Leben der Kinder und Jugendlichen. Sie haben klare Vorstellungen davon, was Kinder- und Jugendkultur in Hamburg leisten soll und wollen mitentscheiden, wenn es um ihre Kultur geht.

Kultur steht für sie direkt im Zusammenhang mit ihrem Alltag und ist verbunden mit der eigenen Kreativität. Sie stellen fest, dass sie umso weniger Zeit für Kultur zur Verfügung haben, je älter sie werden. Sie wünschen sich deshalb mehr Zeit, Kultur zu erleben und selbst kreativ zu sein. Für die Kinder- und Jugendkultur in Hamburg wünschen sie sich, dass sie ihnen Räume bietet für kulturelle Teilhabe. So wünschen sie sich beispielsweise Flächen in der Stadt, auf denen sie malen und sprayen dürfen, sowie Ausstellungsmöglichkeiten für eigene Kunstwerke und Theaterräume in jeder Schule. Kinder- und Jugendkultur soll Werten wie Toleranz, Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung verpflichtet sein und ihre Umsetzung im Alltag unterstützen.

Die Ergebnisse, die im Kinderkulturmanifest (Download siehe unten) festgehalten wurden fließen in das neue Rahmenkonzept für Kinder- und Jugendkultur ein, das die Behörde für Kultur und Medien gerade erarbeitet.

 Porträt eines Mannes

Das Rahmenkonzept gibt die Leitlinien für die Kinderkultur­förderung der nächsten Jahre vor, deshalb ist es uns beson­ders wichtig, diejenigen zu fragen, um die es gehen soll, nämlich die Kinder unserer Stadt. Ich bin beeindruckt, wie klar die Kinder und Jugendlich­en formuliert haben, wie sehr es ihnen bei der Kinder- und Ju­gendkultur gerade um kreative Entwürfe für das demokratische Zusammenleben in der Zukunft geht.

Dr. Carsten Brosda

Kontakt

Henriette von Enckevort

Referentin für Stadtteilkultur

Behörde für Kultur und Medien
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
Adresse speichern

Simona Köhler

Kinder- und Jugendkultur

Behörde für Kultur und Medien
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
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