Infos für Eltern Coronavirus und Kindertagesbetreuung

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Hier finden Eltern Hinweise zum Coronavirus sowie Antworten auf Fragen im Zusammenhang mit der Kindertagesbetreuung. Die Informationen richten sich an Eltern, deren Kinder in Kitas sowie durch Tagesmütter und -väter betreut werden.

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Coronavirus und Kindertagesbetreuung - Elterninformationen

Aufrechterhaltung der Kindertagesbetreuung für dringende Betreuungsbedarfe

(19.03.2020, 14:20 Uhr) Die Anzahl der bestätigten Coronainfektionen nimmt derzeit in Europa und Deutschland zu. Um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die Stadt Hamburg weitergehende Maßnahmen ergriffen, durch die es auch zu Einschränkungen im Bereich der Kindertagesbetreuung kommt. 

Nach wie vor betreffen schwerwiegende Krankheitsverläufe bei Coronainfektionen vorwiegend Menschen mit Vorerkrankungen. Bei Kindern tritt die Erkrankung vergleichsweise selten auf und ist dann von milden Verläufen geprägt. Trotzdem können infizierte Kinder das Virus übertragen, ohne selbst zu erkranken. 

Dadurch können Risikogruppen, wie zum Beispiel Menschen mit Vorerkrankungen und ältere Menschen, gefährdet werden. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und einzugrenzen, ist es daher notwendig, soziale Kontakte auf das absolute Minimum zu verringern.

(19.03.2020, 14:20 Uhr) Eltern werden aus diesem Grund dringlich dazu aufgerufen, ihre Kinder bis voraussichtlich 19. April 2020 grundsätzlich zu Hause zu betreuen. Auf eine Betreuung bei den Großeltern oder anderen Personen, die zur Risikogruppe gehören, sollten Eltern allerdings im Interesse des Schutzes dieser Personen verzichten.

(25.03.2020, 09:30 Uhr) Für Eltern, die unbedingt auf eine Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind, bleiben die Kitas bzw. Kindertagespflegestellen geöffnet. Die Betreuung steht Eltern zur Verfügung, deren Tätigkeit für die Daseinsfürsorge und die Aufrechterhaltung der wichtigen Infrastrukturen (zum Beispiel Krankenhaus, Pflege, Versorgungsbetriebe) notwendig ist, wenn diese keine Alternativbetreuung ihrer Kinder organisieren können, sowie Kindern mit einem dringlichen sozialpädagogischen Förderbedarf. In begründeten Einzelfällen kann eine Betreuung auch in anders gelagerten individuellen Notlagen erfolgen. Die Darlegungspflicht, ob eine Betreuung unbedingt erforderlich ist, obliegt letztlich Ihnen als Eltern.

(25.03.2020, 12:15 Uhr) Hinweis: Informationen für Unternehmen und Beschäftigte zur Notbetreuung in der Kindertagesbetreuung - Schreiben von Senatorin Dr. Melanie Leonhard vom 24. März 2020 (PDF, 1 MB)

(19.03.2020, 14:20 Uhr) Diesen Text gibt es auch in Leichter Sprache. Bitte beachten Sie auch die Allgemeinen Hinweise sowie die nachfolgenden Informationen. 

Allgemeine Hinweise

(19.03.2020, 14:20 Uhr)

  • Unter www.hamburg.de/coronavirus finden Sie Informationen der Stadt Hamburg zur aktuellen Situation. Die wichtigsten Informationen stehen auch in Leichter Sprache und in Deutscher Gebärdensprache zur Verfügung.

  • Unter der Telefonnummer (040) 42828-4000 wurde eine Hotline für weitergehende Informationen eingerichtet. Sie ist rund um die Uhr, sieben Tage die Woche erreichbar.

  • Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat aktuelle Antworten auf häufig gestellte Fragen.

  • Neben der BZgA enthält die Homepage des Robert Koch-Instituts umfassende Informationen über das Coronavirus, unter anderem zu Infektionswegen und zum Infektionsschutz für detailliertere fachliche Informationen.
  • Es gilt die allgemeinen Hygieneregeln zu beachten. Eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen ist das regelmäßige und gründliche Waschen der Hände. Über das richtige Händewaschen, Husten und Niesen informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

  • Kinder mit Krankheitssymptomen wie Fieber werden wie üblich nach Hause geschickt und können nicht in der Kita bzw. der Kindertagespflege betreut werden. Die Sorgeberechtigten werden von der Kita-Leitung bzw. der Kindertagespflegeperson gebeten, gegebenenfalls die Ursache abzuklären.

  • Wenn Kinder in den vergangenen 14 Tagen aus einem aktuell durch das Robert Koch-Institut festgelegten Risikogebiet oder aus einem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland oder aus Skigebieten in Österreich und der Schweiz, in denen Fälle von Corona-Erkrankungen aufgetreten sind und die zum jetzigen Zeitpunkt vom RKI nicht zu Risikogebieten deklariert wurden, zurückgekehrt sind, dürfen sie für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr keine Kita oder Kindertagespflegestelle betreten, auch wenn sie keine Krankheitssymptome aufweisen. Die von dieser Maßnahme betroffenen Personen sollten in dieser Zeit unnötige Kontakte zu anderen Personen vermeiden. Dies gilt insbesondere für Kontakte zu älteren oder chronisch kranken Menschen. Sollten in den 14 Tagen keine Symptome auftreten, kann die Betreuung anschließend wieder aufgenommen werden, sofern eine Betreuung dringend erforderlich ist.

  • Sie als Eltern sind verpflichtet, dafür zu sorgen, dass Ihre Kinder, sofern die oben genannten Voraussetzungen zutreffen, keine Betreuungsangebote in Anspruch nehmen.

  • Besteht bei Kindern, die aus einem aktuell vom Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebiet oder aus einem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland oder aus Skigebieten in Österreich und der Schweiz, in denen Fälle von Corona-Erkrankungen aufgetreten sind und die zum jetzigen Zeitpunkt vom RKI nicht zu Risikogebieten deklariert wurden, zurückkehren und /oder nach dem Kontakt mit einer erkrankten Person der Verdacht, an dem Coronavirus erkrankt zu sein, melden Sie sich zunächst telefonisch bei Ihrem Arzt oder dem Arztruf Hamburg (116 117). Es sollte nicht unmittelbar ein Arzt oder Krankenhaus aufgesucht werden. Damit soll verhindert werden, dass sich weitere Menschen in Praxen oder Krankenhäusern bzw. auf dem Weg dorthin infizieren. Bis zur Abklärung sollten sich die betroffenen Personen 14 Tage in häusliche Isolation begeben.

Fragen und Antworten


Kapitelübersicht

Werden alle Kitas geschlossen?

(25.03.2020, 09:30 Uhr) Die Kitas stellen unverändert ihr Angebot zu den üblichen Öffnungszeiten sicher. Die Stadt ruft allerdings dringend auf: Bringen Sie Ihre Kinder nicht in die Kita. Betreuen Sie Ihre Kinder bis voraussichtlich 19. April 2020 grundsätzlich zu Hause.

Dennoch gibt es Personen, die auf eine Betreuung der Kinder angewiesen sind. Dafür kann es unterschiedliche Gründe geben. Für diesen Personenkreis bleiben die Kitas geöffnet. Die Betreuung steht Personen zur Verfügung, deren Tätigkeit bedeutsam ist für die Daseinsfürsorge und die Aufrechterhaltung der Infrastruktur.

Hierzu gehören beispielsweise: Tätigkeiten im medizinischen oder pflegerischen Bereich, bei Ver- und Entsorgungsbetrieben, im Erziehungs- und Bildungswesen, im öffentlichen Nahverkehr sowie unter Umständen auch im Lebensmittel- oder Drogerie-Einzelhandel. Eine abschließende Liste wird bewusst nicht erstellt, weil immer die Einzelkonstellation zu bewerten ist. In begründeten Einzelfällen kann Betreuung auch in anders gelagerten individuellen Notlagen erfolgen.  

Kapitelübersicht

Wer entscheidet, ob ich mein Kind betreuen lassen kann?

(25.03.2020, 09:30 Uhr) Für Eltern, die unbedingt auf eine Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind, bleiben die Kitas beziehungsweise Kindertagespflegestellen geöffnet. Die Betreuung steht Kindern von Personen zur Verfügung, deren Tätigkeit bedeutsam ist für die Daseinsfürsorge und die Aufrechterhaltung der Infrastruktur sowie Kindern, die aus dringlichen sozialpädagogischen Gründen einer Kindertagesbetreuung bedürfen. In begründeten Einzelfällen kann eine Betreuung auch in anders gelagerten individuellen Notlagen erfolgen.

Die Darlegungspflicht, ob ein dringender Betreuungsbedarf vorliegt, obliegt letztendlich den Eltern.

Ausnahme: Wenn das Kind sich in einem Risikogebiet oder in Skigebieten in Österreich und der Schweiz, in denen Fälle von Corona-Erkrankungen aufgetreten sind und die zum jetzigen Zeitpunkt vom RKI nicht zu Risikogebieten deklariert wurden aufgehalten hat oder Symptome zeigt oder wenn das Kind Kontakt zu einer infizierten Person gehabt hat, darf es für 14 Tage unter keinen Umständen in der Kita betreut werden. 

Kapitelübersicht

Kann ich die Großeltern oder andere Personen bitten, die Betreuung meines Kindes zu übernehmen?

(19.03.2020, 14:20 Uhr) Alle Eltern werden dringlich dazu aufgerufen, ihre Kinder grundsätzlich selbst zu Hause zu betreuen. Auf eine Betreuung bei den Großeltern oder anderen Personen, die zur Risikogruppe gehören, sollten Eltern im Interesse des Schutzes dieser Personen verzichten. 

Kapitelübersicht

Warum wird der Regelbetrieb in den Kitas eingeschränkt?

(19.03.2020, 14:20 Uhr) Eine außerordentliche Gefahr für Kinder besteht nicht. Die Erkrankung ist bei Kindern bislang ganz überwiegend von milden Verläufen geprägt, Infektionswege sind in Kitas gut nachvollziehbar und die Betreuung dort ist sicher. Dennoch können Kinder die Krankheit übertragen. Davon wären Personen bedroht, die unter einem besonderen Risiko stehen, zum Beispiel ältere Menschen über 60 Jahren oder Menschen, die schon eine andere Krankheit haben. Diese Personen, zum Beispiel auch die Großeltern, sollen geschützt werden. Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, ist es daher notwendig, soziale Kontakte auf das absolute Minimum zu verringern. Deswegen wird der Betrieb in Kitas nicht wie üblich stattfinden, sondern nur für diejenigen Kinder aufrechterhalten, die unbedingt eine Betreuung benötigen. 

Kapitelübersicht

Kann ich mein Kind weiterhin in der Kita bzw. Kindertagespflegestelle betreuen lassen?

(25.03.2020, 09:30 Uhr) Die Kindertagesbetreuung steht ab sofort nur Personen zur Verfügung, die unbedingt auf eine Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind. Die Notbetreuung steht für Fälle zur Verfügung, in denen die Eltern beruflich zur Aufrechterhaltung kritischer Infrastruktur oder der Daseinsvorsorge benötigt werden.

Neben medizinischen Berufen zählen bspw. auch Beschäftigte von Ver- und Entsorgungsunternehmen, im Erziehungs- und Bildungswesen, im öffentlichen Nahverkehr sowie unter Umständen auch im Lebensmittel- oder Drogerie-Einzelhandel dazu. Eine abschließende Liste werden wir bis auf weiteres nicht vorlegen, weil immer die Einzelkonstellation zu bewerten ist. 

In begründeten Einzelfällen kann Betreuung auch in anders gearteten individuellen Notlagen erfolgen. Die Bedarfssituation der Eltern kann somit über den in Frage stehenden Zeitraum schwankend sein.

Aber: Wer homeoffice-fähig ist, das heißt seiner Tätigkeit ganz oder teilweise zu Hause nachgehen kann, hat keinen Anspruch auf eine Notbetreuung.  

Kapitelübersicht

Ändern sich die Öffnungszeiten?

(19.03.2020, 14:20 Uhr) Nein. 

Kapitelübersicht

In welchen Fällen darf ich mein Kind nicht in die Kita bzw. zur Kindertagespflegestelle bringen, auch wenn ich dringenden Betreuungsbedarf habe?

(19.03.2020, 14:20 Uhr) Bringen Sie Ihr Kind nicht in die Kita oder zur Tagesmutter bzw. zum Tagesvater, wenn es unter akuten Atemwegserkrankungen leidet oder wenn es mögliche Symptome einer Coronavirus-Erkrankung zeigt (zum Beispiel: Fieber, trockener Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Übelkeit und Durchfall).

Wenn Ihr Kind aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus einem aktuell vom Robert Koch-Institut festgelegten Risikogebiet oder aus einem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland oder aus Skigebieten in Österreich und der Schweiz, in denen Fälle von Corona-Erkrankungen aufgetreten sind und die zum jetzigen Zeitpunkt vom RKI nicht zu Risikogebieten deklariert wurden, zurückgekehrt ist, darf es - unabhängig von Symptomen! - nicht die Kita oder Kindertagespflege besuchen. 

Das Kind muss vorsorglich 14 Tage zu Hause bleiben. Die 14 Tage sind ab dem Zeitpunkt des Verlassens des Risikogebietes zu zählen.

Sie sind verpflichtet, dafür zu sorgen, dass Ihre Kinder, sofern die oben genannten Voraussetzungen zutreffen, keine Betreuungsangebote in Anspruch nehmen. Falls die Kita-Leitung oder Betreuungspersonen davon Kenntnis erlangen, dass die oben genannten Voraussetzungen vorliegen, darf das betreffende Kind nicht in der Kita oder in Kindertagespflege betreut werden. 

Kapitelübersicht

Was ist zu tun, wenn mein Kind in einem Risikogebiet war?

(19.03.2020, 14:20 Uhr) Wenn Ihr Kind aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus einem aktuell vom Robert Koch-Institut festgelegten Risikogebiet oder aus einem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland oder aus Skigebieten in Österreich und der Schweiz, in denen Fälle von Corona-Erkrankungen aufgetreten sind und die zum jetzigen Zeitpunkt vom RKI nicht zu Risikogebieten deklariert wurden, zurückgekehrt ist, darf es - unabhängig von Symptomen! - nicht die Kita oder Kindertagespflege besuchen. 

Es muss vorsorglich 14 Tage zu Hause bleiben. Die 14 Tage sind ab dem Zeitpunkt des Verlassens des Risikogebietes zu zählen.

Die von dieser Maßnahme betroffenen Personen sollten in dieser Zeit unnötige Kontakte zu anderen Personen vermeiden. Dies gilt insbesondere für Kontakte zu älteren oder chronisch kranken Menschen. Sollten in den 14 Tagen keine Symptome auftreten, kann die Betreuung wieder aufgenommen werden, sofern eine Betreuung dringend erforderlich ist. 


Kapitelübersicht

Wie wird sichergestellt, dass Kinder sich in Kitas oder in der Kindertagespflege nicht anstecken?

(25.03.2020, 09:30 Uhr) Eltern, Kinder und Betreuungspersonen sollten die allgemeinen Hygieneregeln beachten. Eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen ist das regelmäßige und gründliche Waschen der Hände. Weitere Maßnahmen des Infektionsschutzes sind im Hamburger Gesundheitsleitfaden sowie dem Rahmenhygieneplan (PDF, 120 KB) hinterlegt. Darüber hinaus ergreifen die Einrichtungen aktuell zusätzliche Maßnahmen. 

Kapitelübersicht

Muss ich damit rechnen, dass Kitas bzw. Kindertagespflegestellen vollständig geschlossen werden?

(19.03.2020, 14:20 Uhr) Grundsätzlich nicht. Sofern es in einer Kita bzw. einer Kindertagespflegestelle zu bestätigten Infektionsfällen kommen sollte, müsste diese gegebenenfalls zur Verhinderung der Ausbreitung geschlossen werden. Darüber entscheidet das Gesundheitsamt im Einzelfall. Der Kita-Träger und die Aufsichtsbehörde werden einbezogen. 

Kapitelübersicht

Müssen Eltern weiterhin Elternbeiträge zahlen, auch wenn ihr Kind nicht betreut wird?

(25.03.2020, 09:30 Uhr) Die Zahlung von Elternbeiträgen ist Gegenstand der zwischen Eltern und Kita-Träger bzw. Kindertagespflegeperson abgeschlossenen privatrechtlichen Betreuungsverträge. Um Sicherheit sowohl für die Eltern als auch für die Kita-Träger zu schaffen, hat die Sozialbehörde vor dem Hintergrund der besonderen Situation entschieden, dass alle Eltern für den Zeitraum keine Elternbeiträge zahlen müssen, für den der Senat die Einschränkungen der Kita-Regelversorgung ausgesprochen hat. 

Diese Einschränkungen begannen am 16. März 2020 und gelten zunächst bis zum 19. April 2020. Die Kita-Träger und Kindertagespflegepersonen sind gehalten, bereits für diesen Zeitraum eingezogene Elternbeiträge den Eltern zu erstatten bzw. die absehbar für den April nicht anfallenden Beiträge nicht zu erheben. Ausgenommen hiervon ist eine Erstattung der Beiträge für Leistungen außerhalb des Kita-Gutscheinsystems (für Zusatzangebote etc.). 

Kapitelübersicht

Muss ich eine Änderungsmeldung machen, wenn mein Kind derzeit nicht betreut wird?

(25.03.2020, 09:30 Uhr) Wird Ihr Kind wegen der Schließung der Kitas und Kindertagespflegestellen für den Normalbetrieb anlässlich der Corona-Krise nicht betreut, ist keine Änderungsmitteilung erforderlich. 

Kapitelübersicht

Was muss ich tun, wenn mein Kita-Gutschein oder meine Bewilligung für die Kindertagespflege ausläuft, auch wenn mein Kind derzeit nicht betreut wird?

(25.03.2020, 09:30 Uhr) Bitte stellen Sie Ihren Folgeantrag fristgerecht, auch wenn Ihr Kind derzeit nicht betreut wird. Nur so ist gewährleistet, dass keine Lücke in der finanziellen Förderung Ihres Kind entsteht / Ihr Kind weiterhin die Kostenerstattung und die Kita bzw. die Tagespflegeperson weiterhin ein Leistungsentgelt bzw. Tagespflegegeld erhält. Wenn Sie ein Erinnerungsschreiben für einen Folgeantrag erhalten (haben), beachten Sie bitte unbedingt das dort genannte Datum, bis zu dem der Folgeantrag im Bezirksamt eingegangen sein muss. 

Kapitelübersicht

Was sollen wir tun, wenn wir einen Verdacht haben, selbst erkrankt zu sein?

(19.03.2020, 14:20 Uhr) Bitte wenden Sie sich an den Arztruf unter Tel. 116 117 oder nehmen Kontakt mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt auf. Bitte suchen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt nicht ohne vorherige Kontaktaufnahme auf. 

Kapitelübersicht

Was kann ich tun, wenn mein Arbeitgeber nicht kooperiert?

(19.03.2020, 14:20 Uhr) Grundsätzlich sind auch die Arbeitgeber aufgefordert, Rücksicht auf Eltern zu nehmen und dies bei ihren Planungen zu berücksichtigen. Wenn es dennoch erforderlich ist, dass Sie Ihrer Tätigkeit nachgehen und keine andere Möglichkeit der Betreuung für Ihr Kind besteht, können Sie Ihr Kind in die Kita bringen. 

Kapitelübersicht

Was sollen wir tun, wenn wir dringende Fragen zur Corona-Erkrankung haben und verlässliche Informationen benötigen?

(25.03.2020, 09:30 Uhr) Bitte wenden Sie sich an die Hotline der Stadt Hamburg unter Tel. (040) 42828-4000. Sie ist rund um die Uhr, sieben Tage die Woche erreichbar.  Per E-Mail wenden Sie sich bitte an coronaviruskita@basfi.hamburg.de. Unter www.hamburg.de/coronavirus finden Sie Informationen der Stadt Hamburg zur aktuellen Situation. Die wichtigsten Informationen stehen auch in Leichter Sprache und in Deutscher Gebärdensprache zur Verfügung.



Danke für Ihr Interesse!

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