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Aktionsprogramm Kindertagespflege Vernetzte Kinderbetreuung

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Inwieweit profitieren Tagesmütter bzw. Tagesväter und Kitas aus einer Kooperation miteinander? Im Rahmen eines Projektes entstanden Vernetzungskreise in verschiedenen Hamburger Regionen, mit Tagesmüttern und -vätern und Kitas, die ihre gemeinsame Arbeit auch über den Projektzeitraum hinaus fortführen. Das Projekt ist im Rahmen des Aktionsprogramms Kindertagespflege entstanden.

Projekt "Vernetzte Kinderbetreuung" Aktionsprogramm Kindertagespflege Hamburg

Titelseite

Mit dem Modellvorhaben Optimierung der Kindertagespflege-Betreuungsangebote durch Netzwerkkooperationen wurde das Ziel verfolgt, die Entwicklung von Konzepten zur Vernetzung von Tagesmüttern und Tagesvätern insbesondere mit Kitas und anderen Institutionen wie Unternehmen, Handelskammer oder Familiendienstleistern zu fördern und auszubauen.

Dabei sind Kooperationen entwickelt, implementiert und ausgewertet worden. Außerdem wurde eine Vernetzungsstelle geschaffen, die die verschiedenen Zielgruppen zusammenführte.

Aufgaben

Zu dem Projekt gehörten insbesondere:

  • das Erfassen bestehender Kooperationen zwischen Kita und Kindertagespflege,
  • die Ermittlung von Bedarfen der Eltern von Kita-Kindern mittels eines von der Vernetzungsstelle zur Verfügung gestellten Erhebungsbogens, um so anhand der (zusätzlichen) Betreuungsbedarfe von Eltern zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie die gemeinsamen Möglichkeiten einer Vernetzung deutlich zu machen,
  • Auswertung der Erhebungsbögen und Aufbereitung der Ergebnisse für die jeweiligen Akteurinnen und Akteure,
  • die Unterstützung von Tagesmüttern bzw. Tagesvätern und interessierten Akteurinnen und Akteure insbesondere aus Kitas bei der Konzipierung von Betreuungsmodellen und Umsetzungslösungen,
  • die Moderation und beratende Begleitung von Vernetzungsprozessen,
  • die Dokumentation der neuen Lösungen und Zurückspiegeln der Erkenntnisse in den Prozess der Vernetzung und Kommunikation mit Hilfe kleinerer und größerer Vernetzungstreffen,
  • die Erstellung eines Praxisleitfadens zum Thema Vernetzte Kinderbetreuung (PDF, 1.7 MB).

Ergebnisse

Interesse an einer Vernetzung bestand sowohl bei den Tagesmüttern und Tagesvätern als auch bei den Kitas. Der Austausch und Kontakt miteinander hat zu ganz verschiedenen Kooperationsformen geführt.

In den durch das Projekt entstandenen Vernetzungskreisen wurde deutlich, dass eine Berücksichtigung der sozialräumlichen Beschaffenheit bei der Vernetzung sinnvoll und hilfreich ist. Es wurden sieben sogenannte „Vernetzungslevels“ herausgearbeitet, die verdeutlichen, dass Vernetzung individuell von den Vernetzungspartnern und ihrer Bereitschaft, ihrer Bedarfe sowie Interessen zur Vernetzung abhängig ist.

Mehr Informationen zum Projektverlauf sowie Tipps und Hinweise für eine erfolgreiche Vernetzung finden Sie im Praxisleitfaden zur Vernetzten Kinderbetreuung (PDF, 1.7 MB)

Verstetigung des Projektes: Hamburger Initiative für Vernetzte Kinderbetreuung

Im Rahmen des Bundesprogramms Anschwung für frühe Chancen (PDF, 50 KB) gründeten die Projektbeteiligten unter Beteiligung der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie un Integration (BASFI) die Hamburger Initiative für vernetzte Kinderbetreuung.

Ziel der Initiative ist es, ein Konzept für eine passgenaue Kindertagesbetreuung zu erarbeiten, die Stärken von Kita und Kindertagespflege sichtbar zu machen und vernetzte Kindertagesbetreuung im Sozialraum zu stärken.

Über das Projekt

Das Projekt „Vernetzte Kinderbetreuung“ wurde durch die "Spielraum Projekt Vereinbarkeit gGmbH" in Kooperation mit der BASFI und "KiDie Dienstleistungen für Kinder", Dr. Heike Maria Linhart, durchgeführt.

Kooperations- und Kofinanzierungspartner waren

  • AWO Landesverband Hamburg e.V.
  • Stiftung Finkenau
  • Handelskammer Hamburg
  • Ludwig und Partner GmbH

Unterstützt wurde das Projektteam durch Susanne Fischer-Appelt und eoscript Public Relations – Eike Ostendorf-Servissogulou.

Die Projektlaufzeit betrug zwei Jahre (1. Juli 2009 bis 30. Juni 2011). 

Über das Aktionsprogramm Kindertagespflege

Das Aktionsprogramm Kindertagespflege hat den qualitativen und quantitativen Ausbau der Kindertagespflege zum Ziel. Finanziert wird das Aktionsprogramm Kindertagespflege durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union (EU). Der ESF ist das zentrale arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der EU. Er leistet einen Beitrag zur Entwicklung der Beschäftigung durch Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, des Unternehmergeistes, der Anpassungsfähigkeit, sowie der Chancengleichheit und der Investition in die Humanressourcen.

Die notwendige Kofinanzierung der Modellprojekte erfolgte durch die BASFI sowie die jeweils beteiligten Kofinanzierungspartner.

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