Infos für Fachkräfte Coronavirus und Kindertagesbetreuung

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Hier finden Sie aktuelle Informationen, allgemeine Hinweise zum neuartigen Coronavirus sowie Antworten auf Fragen im Zusammenhang mit der Kindertagesbetreuung. Die Informationen richten sich an Fachkräfte in Kitas sowie an Tagesmütter und -väter.

Coronavirus

Coronavirus und Kindertagesbetreuung: Infos für Fachkräfte

Aktuelle Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus

(01.04.2020, 15:00 Uhr) Müssen Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer in der Kindertagesbetreuung in der aktuellen Lage Urlaub nehmen?

Diese Frage ist im individuellen Arbeitsverhältnis oder auf betrieblicher Ebene zu klären. Nach der allgemeinen arbeitsrechtlichen Regelung sind  die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen, sofern nicht dringende betriebliche Belange entgegenstehen. Aus Sicht der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration besteht in der aktuellen Lage keine Notwendigkeit für einen Kita-Träger, von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu fordern, Urlaub zu nehmen. Denn die Stadt zahlt die Entgelte bis zum 28. April 2020 unverändert fort, so dass die Personalkosten der Arbeitgeber im bisherigen Umfang übernommen werden.

(25.03.2020, 12:15 Uhr) Informationen für Unternehmen und Beschäftigte zur Notbetreuung in der Kindertagesbetreuung - Schreiben von Senatorin Dr. Melanie Leonhard vom 24. März 2020 (PDF, 1 MB)

(20.03.2020, 18:30 Uhr): Bitte beachten Sie das Schreiben "Aktuelle Informationen zum Coronavirus und Kindertagesbetreuung" vom 20.März 2020 (PDF, 445 KB)

(19.03.2020, 14:20 Uhr) Die Anzahl der bestätigten Coronainfektionen nimmt derzeit in Europa und Deutschland zu. Um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, hat die Stadt Hamburg weitgehende Maßnahmen ergriffen.

Eltern werden aus diesem Grund dringlich dazu aufgerufen, ihre Kinder bis voraussichtlich 19. April 2020 grundsätzlich zu Hause zu betreuen. Auf eine Betreuung bei den Großeltern oder anderen Personen, die zu Risikogruppen gehören, sollten Eltern allerdings im Interesse des Schutzes dieser Personen verzichten.

(25.03.2020, 09:30 Uhr) Für Eltern, die unbedingt auf eine Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind, bleiben die Kitas bzw. Kindertagespflegestellen geöffnet. Die Betreuung steht Eltern zur Verfügung, deren Tätigkeit für die Daseinsfürsorge und die Aufrechterhaltung der wichtigen Infrastrukturen (zum Beispiel Krankenhaus, Pflege, Versorgungsbetriebe) notwendig ist, wenn diese keine Alternativbetreuung ihrer Kinder organisieren können. Außerdem können Kinder mit einem dringlichen sozialpädagogischen Förderbedarf die Betreuung weiter in Anspruch nehmen. In begründeten Einzelfällen kann eine Betreuung auch in anders gelagerten individuellen Notlagen erfolgen. Die Darlegungspflicht, ob eine Betreuung unbedingt erforderlich ist, obliegt letztlich den Eltern. Auf Nachfrage sind die Eltern gegenüber dem Kita-Träger gehalten darzulegen - nicht zu beweisen -, dass ein Betreuungsbedarf besteht.

(21.03.2020 18:30 Uhr) Wenn in einer Kita oder in deren Umfeld ein nachgewiesener Erkrankungsfall mit dem Coronavirus auftritt, nimmt die Kita bzw. Kindertagespflegeperson umgehend Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt auf. Das Gesundheitsamt entscheidet in Absprache mit der Kitaleitung bzw. der Kindertagespflegeperson über das weitere Vorgehen. Eine verstärkte Flächendesinfektion erscheint sinnvoll. Die Internet-Seiten des RKI geben hier detailliertere Informationen.

Schließungen sind möglich, wenn in einer Kita bzw. in einer Kindertagespflegestelle oder deren Umfeld Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt werden. Bei einem nachgewiesenen Fall in einer Kita bzw. Kindertagespflegestelle nimmt das bezirkliche Gesundheitsamt umgehend Kontakt zur Kita bzw. Kindertagespflegeperson auf.

(25.03.2020, 09:30 Uhr) Ob die Schließung einer Kita bzw. Kindertagespflegestelle erforderlich ist, wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt auf Grundlage der besonderen Umstände des Einzelfalls entschieden. Der Kita-Träger und die Kita-Aufsicht der Sozialbehörde bzw. die bezirkliche Tagespflegebörse werden einbezogen. Der Kita-Träger schließt Kitas nicht ohne Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und der Kita-Aufsicht der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI)!

(25.03.2020, 09:30 Uhr) Auch Sie als Fachkräfte der Hamburger Kindertagesbetreuung sind wichtige Akteurinnen und Akteure bei der Aufrechterhaltung der Daseinsfürsorge und Infrastruktur in Hamburg, indem Sie weiterhin zur Arbeit kommen und die Kitas und Kindertagespflegestellen für diejenigen Kinder geöffnet halten, die es benötigen. Eltern, die dringend darauf angewiesen sind, müssen ihre Kinder weiterhin gut betreut wissen. Die Allgemeinverfügung zur Eindämmung des Coronavirus in Hamburg durch vorübergehende Kontaktbeschränkungen vom 22.03.2020 enthält aus diesem Grund den expliziten Hinweis, dass Ansammlungen von Personen an öffentlichen Orten zulässig sind, sofern diese im Zusammenhang mit dem Besuch von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen stehen.

(21.03.2020 18:30 Uhr) Nach wie vor betreffen schwerwiegende Krankheitsverläufe bei Coronainfektionen vorwiegend Menschen mit Vorerkrankungen. Bei Kindern tritt die Erkrankung vergleichsweise selten auf und ist dann von milden Verläufen geprägt. Trotzdem können infizierte Kinder das Virus übertragen, ohne selbst zu erkranken. Dadurch können Risikogruppen, wie zum Beispiel Menschen mit Vorerkrankungen und ältere Menschen, gefährdet werden. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und einzugrenzen, ist es daher notwendig, soziale Kontakte auf das absolute Minimum zu verringern.

Allgemeine Hinweise für Kitas und Kindertagespflegepersonen

(21.03.2020 18:30 Uhr)

(25.03.2020, 09:30 Uhr) Die  Betreuung steht Eltern zur Verfügung, deren Tätigkeit für die Daseinsfürsorge und die Aufrechterhaltung der wichtigen Infrastrukturen (zum Beispiel Krankenhaus, Pflege, Versorgungsbetriebe) notwendig ist, wenn diese keine Alternativbetreuung ihrer Kinder organisieren können. Außerdem können Kinder mit einem dringlichen sozialpädagogischen Förderbedarf die Betreuung weiter in Anspruch nehmen. In begründeten Einzelfällen kann eine Betreuung auch in anders gelagerten individuellen Notlagen erfolgen. Dennoch gilt auch für diese Betreuung:

(21.03.2020 18:30 Uhr)

  • Kinder mit Krankheitssymptomen wie Fieber werden wie üblich nach Hause geschickt und können nicht in der Kita betreut werden. Die Sorgeberechtigten werden von der Kita-Leitung gebeten, gegebenenfalls die Ursache abzuklären.
  • Um die in Kitas und Kindertagespflege betreuten Kinder und deren Betreuungspersonen vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen, wurde durch eine Allgemeinverfügung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz angeordnet, dass Kinder, die in den vergangenen 14 Tagen aus einem aktuell durch das Robert Koch-Institut festgelegten Risikogebiet oder aus einem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland oder aus Skigebieten in Österreich und der Schweiz, in denen Fälle von Corona-Erkrankungen aufgetreten sind und die zum jetzigen Zeitpunkt vom RKI nicht zu Risikogebieten deklariert wurden, zurückgekehrt sind, für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr keine Kita oder Kindertagespflegestelle betreten dürfen, auch wenn sie keine Krankheitssymptome aufweisen. Die von dieser Maßnahme betroffenen Personen sollten in dieser Zeit unnötige Kontakte zu anderen Personen vermeiden. Dies gilt insbesondere für Kontakte zu älteren oder chronisch kranken Menschen. Sollten in den 14 Tagen keine Symptome auftreten, kann die Betreuung anschließend wieder aufgenommen werden, sofern eine Betreuung dringend erforderlich ist.

  • Es wird dringend empfohlen, die gleichen Regelungen auch für die Beschäftigten der Kitas und für Kindertagespflegepersonen anzuwenden.

  • Die Eltern sind verpflichtet, dafür zu sorgen, dass ihre Kinder, sofern die oben genannten Voraussetzungen zutreffen, keine Betreuungsangebote in Anspruch nehmen. 

  • Kinder oder Beschäftigte, die aus einem aktuell durch das Robert Koch-Institut festgelegten Risikogebiet oder aus einem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland oder aus oder aus Skigebieten in Österreich und der Schweiz, in denen Fälle von Corona-Erkrankungen aufgetreten sind und die zum jetzigen Zeitpunkt vom RKI nicht zu Risikogebieten deklariert wurden, zurückkehren und oder nach dem Kontakt mit einer erkrankten Person den Verdacht haben, an dem Coronavirus erkrankt zu sein, sollen sich zunächst telefonisch bei ihrem Arzt oder dem Arztruf Hamburg (116 117) melden. Es sollte nicht unmittelbar ein Arzt oder Krankenhaus aufgesucht werden. Damit soll verhindert werden, dass sich weitere Menschen in Praxen oder Krankenhäusern bzw. auf dem Weg dorthin infizieren. Bis zur Abklärung sollten sich die betroffenen Personen 14 Tage in häusliche Isolation begeben. 

  • Unter der Telefonnummer (040) 42828-4000 wurde eine Hotline für weitergehende Informationen eingerichtet. Sie ist rund um die Uhr, sieben Tage die Woche erreichbar.

Fragen und Antworten


Kapitelübersicht

Werden alle Kitas geschlossen?

(19.03.2020, 11:30 Uhr) Nein. Alle Kitas sollen eine Betreuung zu den üblichen Öffnungszeiten anbieten. Die Stadt ruft allerdings die Eltern dringend dazu auf, ihre Kinder bis voraussichtlich zum 19. April 2020 möglichst nicht in die Kita zu bringen. 

Kapitelübersicht

Welche Kinder sollen betreut werden?

(21.03.2020, 18:30 Uhr) Die Darlegungspflicht, ob eine Betreuung unbedingt erforderlich ist, obliegt letztlich den Eltern. Als Kitaleitung oder Fachkraft müssen Sie die Entscheidung, ob eine Betreuung stattfindet, nicht treffen.

Die grundsätzliche Regelung des Senats hierzu lautet wie folgt: Für Personen, die auf eine Betreuung der Kinder angewiesen sind, bieten die Kitas eine Notbetreuung an. Dafür kann es unterschiedliche Gründe geben. Diese steht für Fälle zur Verfügung, in denen die Eltern beruflich zur Aufrechterhaltung kritischer Infrastruktur oder der Daseinsvorsorge benötigt werden. 

Neben medizinischen Berufen zählen zum Beispiel auch Beschäftigte von Ver- und Entsorgungsunternehmen oder unter Umständen auch Beschäftigte im Lebensmittel- oder Drogerie-Einzelhandel dazu. Eine abschließende Liste werden wir dazu bis auf weiteres nicht vorlegen, weil immer die Einzelkonstellation zu bewerten ist. 

Auch individuelle Notlagen der Eltern können eine Notbetreuung rechtfertigen (zum Beispiel Pflege eines weiteren Familienmitglieds). Die Bedarfssituation der Eltern kann somit über den in Frage stehenden Zeitraum schwankend sein. Aber: Wer home-office-fähig ist, das heißt seiner Tätigkeit ganz oder teilweise zu Hause nachgehen kann, hat keinen zwangsläufigen Anspruch auf eine Notbetreuung.

Wichtig: Wer in einem Risikogebiet war, darf unter keinen Umständen und ohne Ausnahme nicht betreut werden beziehungsweise eine Kita betreten.

Kapitelübersicht

Welches Verfahren gilt in Bezug auf Kinder, die aus dringlichen sozialpädagogischen Gründen eine Tagesbetreuung benötigen oder aufgrund eines Verdachts auf Kindeswohlgefährdung zum regelmäßigen Besuch einer Kindertageseinrichtung verpflichtet sind? 

(25.03.2020, 09:30 Uhr) Sowohl Kinder, die aus dringlichen sozialpädagogischen Gründen eine Tagesbetreuung benötigen als auch Kinder, die aufgrund eines Verdachts auf Kindeswohlgefährdung zum regelmäßigen Besuch einer Kindertageseinrichtung verpflichtet sind, sollen weiter eine Kindertageseinrichtung besuchen. 

Bleiben Kinder der Kindertageseinrichtung fern, welche die Kita aufgrund einer Vereinbarung mit dem ASD besuchen müssen, gelten weiterhin die Regelungen gemäß Landesrahmenvertrag ‚Kinderbetreuung in Tageseinrichtungen‘ zur Zusammenarbeit zwischen den Personensorgeberechtigten, der Kita und dem ASD in Fällen von Kindeswohlgefährdung und Hilfen zur Erziehung (Beschluss der Kita – Vertragskommission nach § 26 Landesrahmenvertrag ‚Kinderbetreuung in Tageseinrichtungen‘ am 05.04.2017).

Auch den ASD haben wir in den letzten Tagen aufgefordert, dieser Frage höchste Aufmerksamkeit zu widmen. 

Kapitelübersicht

Warum sollen Kinder weiter betreut werden? 

(25.03.2020, 09:30 Uhr) Die Kitas bzw. Kindertagespflegestellen bleiben geöffnet, damit Eltern, die unbedingt auf eine Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind, das Betreuungsangebot in Anspruch nehmen können. Die Betreuung steht Eltern zur Verfügung, deren Tätigkeit für die Daseinsfürsorge und die Aufrechterhaltung der wichtigen Infrastrukturen (zum Beispiel Krankenhaus, Pflege, Versorgungsbetriebe) notwendig ist, wenn diese keine Alternativbetreuung ihrer Kinder organisieren können, sowie Kindern mit einem dringlichen sozialpädagogischen Förderbedarf. In begründeten Einzelfällen kann eine Betreuung auch in anders gelagerten individuellen Notlagen erfolgen. Eine außerordentliche Gefahr für Kinder besteht nicht. Die Erkrankung ist bei Kindern bislang ganz überwiegend von milden Verläufen geprägt. Infektionswege sind in Kitas gut nachvollziehbar und die Betreuung dort ist sicher. 

Eine außerordentliche Gefahr für Kinder besteht nicht. Die Erkrankung ist bei Kindern bislang ganz überwiegend von milden Verläufen geprägt. Infektionswege sind in Kitas gut nachvollziehbar und die Betreuung dort ist sicher. 

Kapitelübersicht

Können Kinder aus verschiedenen Kitas eines Kita-Trägers, die weiterhin das Betreuungsangebot in Anspruch nehmen, gemeinsam in einer Kita betreut werden? 

(18.03.2020, 18:00 Uhr) Dies ist grundsätzlich nicht möglich. Eine Konzentration von Kindern an einem Ort steht den epidemiologischen Zielen der Distanzierung und Vermeidung von Kontakten entgegen. Eine Ausnahme kann aber in Absprache mit der Kita-Aufsicht der Sozialbehörde gemacht werden, wenn es sich nur um einzelne Kinder handelt. 

Kapitelübersicht

Müssen Eltern weiterhin Elternbeiträge zahlen, auch wenn ihr Kind nicht betreut wird?

(19.03.2020, 12:20 Uhr) Die Zahlung von Elternbeiträgen ist Gegenstand der zwischen Eltern und Kita-Träger bzw. Kindertagespflegeperson abgeschlossenen privatrechtlichen Betreuungsverträge. Um Sicherheit sowohl für die Eltern als auch für die Kita-Träger zu schaffen, hat die Sozialbehörde vor dem Hintergrund der besonderen Situation entschieden, dass alle Eltern für den Zeitraum keine Elternbeiträge zahlen müssen, für den der Senat die Einschränkungen der Kita-Regelversorgung ausgesprochen hat. Diese Einschränkungen gelten zunächst bis zum 19. April 2020. Die Kita-Träger und Kindertagespflegepersonen werden darum gebeten, die für den Monat März bereits eingezogenen Elternbeiträge anteilig den Eltern zu erstatten. Für den Monat April wird noch eine Regelung getroffen. Wir Informieren an dieser Stelle. Ausgenommen hiervon ist eine Erstattung der Beiträge für Leistungen außerhalb des Kitagutscheinsystems (Zusatzangebote etc.).

Hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen auf die Kita-Träger beabsichtigt die Sozialbehörde Regelungen zu treffen, um für den gleichen Zeitraum einen finanziellen Ausgleich zu ermöglichen.  

Kapitelübersicht

Wie wird damit umgegangen, wenn in einer Kita oder in deren Umfeld ein nachgewiesener Erkrankungsfall mit dem Coronavirus auftritt?

(21.03.2020, 18:30 Uhr) 

  • Die Kita bzw. Kindertagespflegeperson nimmt mit dem zuständigen Gesundheitsamt Kontakt auf. Das Gesundheitsamt entscheidet in Absprache mit der Kitaleitung bzw. der Kindertagespflegeperson über das weitere Vorgehen.
  • Eine verstärkte Flächendesinfektion erscheint sinnvoll. Die Seiten des RKI geben hier detailliertere Informationen
Kapitelübersicht

In welchen Fällen ist die Kita-Aufsicht der BASFI bzw. die zuständige Tagespflegebörse im Bezirksamt zu informieren?

(21.03.2020, 18:30 Uhr) Sobald der Kita-Leitung beziehungsweise der Kindertagespflegeperson durch das Gesundheitsamt bestätigt wurde, dass es in der Kita beziehungsweise Kindertagespflegestelle oder in deren Umfeld eine Coronainfektion gibt, informiert die Kita-Leitung beziehungsweise die Kindertagespflegeperson im Rahmen der üblichen Meldepflichten unverzüglich die Kita-Aufsicht der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) gemäß § 47 SGB VIII beziehungsweise die Tagepflegebörse im zuständigen Bezirksamt. 

Kapitelübersicht

Kann es zu Schließungen einzelner Kitas bzw. Tagespflegestellen kommen?

(21.03.2020, 18:30 Uhr) Schließungen sind möglich, wenn in einer Kita bzw. in einer Kindertagespflegestelle oder deren Umfeld Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt werden. Bei einem nachgewiesenen Fall in einer Kita bzw. Kindertagespflegestelle nimmt das bezirkliche Gesundheitsamt umgehend Kontakt zur Kita bzw. Kindertagespflegeperson auf.

Ob die Schließung einer Kita bzw. Kindertagespflegestelle erforderlich ist,  wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt auf Grundlage der besonderen Umstände des Einzelfalls entschieden. Der Kita-Träger und die Kita-Aufsicht der Sozialbehörde bzw. die bezirkliche Tagespflegebörse  werden einbezogen.

Der Kita-Träger schließt Kitas nicht ohne Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und der Kita-Aufsicht der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI)! 

Kapitelübersicht

Erhält der Kita-Träger bei einer durch das Gesundheitsamt angeordneten Schließung der Kita weiterhin Zahlungen der Sozialbehörde? Erhält die Kindertagespflegeperson weiterhin das Tagespflegegeld?

(25.03.2020, 18:30 Uhr) Die Kita-Träger können in der Zeit der angeordneten Schließung die regulären Betreuungsleistungen nicht erbringen. Da es sich hier um höhere Gewalt handelt und die meisten Kosten der Kita vom Kita-Träger weiter finanziert werden müssen, wird die Sozialbehörde die Zahlungen an die Kita-Träger fortsetzen. Gleiches gilt für die Kindertagespflege. Das Tagespflegegeld wird fortgezahlt. 

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Kapitelübersicht

Infos der Stadt Hamburg - auch in Leichter Sprache und Gebärdensprache

(25.03.2020, 13:15 Uhr) Unter www.hamburg.de/coronavirus finden Sie Informationen der Stadt Hamburg zum Coronavirus und zur aktuellen Situation.

Die wichtigsten Informationen stehen auch in Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache sowie in Übersetzungen zur Verfügung.  



Danke für Ihr Interesse!

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Kindertagesbetreuung: Themen im Überblick

Angebote für Hamburger Familien