Beh?rde f?r Umwelt und Energie

?Hamburger Preis f?r Gr?ne Bauten? Umweltbeh?rde vergibt erstmals den ?Hamburger Preis f?r Gr?ne Bauten?

35 Quadratkilometer potenzielle Gr?nfl?che: Rund die H?lfte der Hamburger D?cher sind Flachd?cher, die meisten ungenutzt.

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Umweltbeh?rde vergibt erstmals den ?Hamburger Preis f?r Gr?ne Bauten?

Dabei sind sie die Dachlandschaften von morgen. Um D?cher als luftige, gr?ne Oasen f?r Mensch, Tier und Pflanzen weiter zu verbreiten, f?rdert die Stadt die Gestaltung von Gr?nd?chern finanziell und seit diesem Jahr auch in Form des ?Hamburger Preises f?r Gr?ne Bauten?. Die Preistr?ger 2017 stehen fest: In Rahlstedt wird die Firma Meyle geehrt. Zwei Preise gehen nach Wilhelmsburg ? an den Betriebshof des Inselparks und an das KerVita Senioren-Zentrum. Sonderpreise wurden f?r die Gestaltung der Drei-Feld-Sporthalle der Schule Loogestra?e in Eppendorf und an das ?kumenische Forum in der HafenCity vergeben. Weitere neun Dachbesitzer erhalten Sachpreise. ?Gr?nd?cher schaffen Naturfl?chen in der Stadt, verbessern das Klima, sind Lebensraum f?r Tiere und Pflanzen. Wir f?rdern Gr?nd?cher mit bis zu 50.000 Euro. Unser Ziel ist es, 100 Hektar gr?ne Dachfl?che bis 2020 zu erreichen?, sagte Umweltsenator Jens Kerstan anl?sslich der Preisverleihung.

Sonnenterrasse und Klimazone

Die pr?mierten Gr?nd?cher zeichnet ihre besondere Kreativit?t aus. Die Firma Meyle etwa, Betreiberin eines Hochregallagers, hat einen der ganz wenigen Dachg?rten in einem Hamburger Gewerbegebiet geschaffen. Die Kantine des Unternehmens steht auf dem Dach und hat eine gro?z?gig angelegte Sonnenterrasse. Beides ist umgeben von einer begr?nten Dachlandschaft, ?ber die Holzstege f?hren. Der neue Betriebshof f?r den Inselpark in Wilhelmsburg f?llt ebenfalls aus dem Rahmen: Er ist ein Holzbau mit leicht geneigtem Walmdach, in das eine Photovoltaikanlage integriert ist. Auf dem Dach w?chst eine Wiese mit vielen verschiedenen Pflanzen, die ?ber Monate bl?ht und so ein Schlaraffenland f?r Insekten ist. Der Dachgarten des KerVita Senioren-Zentrums ist ein Demenzgarten. Damit haben Pflegebed?rftige mitten im Quartier einen gesch?tzten Raum im Freien, wo sie ihre Sinne trainieren, einfach nur entspannen oder die Aussicht genie?en k?nnen. Es gibt Hochbeete und Nischen inmitten von Stauden, wo die Pflegebed?rftigen g?rtnern oder zusammensitzen k?nnen. Die drei Ausgezeichneten erhalten ein Preisgeld von je 2.000 Euro.

Sonderpreise gingen an die Drei-Feld-Sporthalle der Schule Loogestra?e in Eppendorf f?r das begr?nte Zweistufen-Dach, dessen K?hlungseffekt vor allem bei Temperaturschwankungen gro? ist. In der stark versiegelten Umgebung bildet das Dach zudem eine gr?ne Oase. Der Dachgarten des ?kumenischen Forums in der HafenCity ?berzeugt durch Gemeinschaftsarbeit. Auf der knapp 300 Quadratmeter gro?en Dachterrasse betreiben unterschiedlichste Nutzer Bienenzucht und ?urban farming?. Das ist stadtweit bisher ohne Beispiel und wird daher ausgezeichnet. Beide Projekte erhalten Sachpreise.

Ausstellung in der Umweltbeh?rde

Zum ersten Wettbewerb wurden insgesamt 36 Projekte aus Hamburg und Umgebung eingereicht. Partner des Preises sind die Hamburgische Architektenkammer, der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten bdla Landesverband Hamburg e.V. und der Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hamburg e.V. Gef?rdert wird der ?Hamburger Preis f?r Gr?ne Bauten? vom Bundesministerium f?r Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Die pr?mierten D?cher werden vom 11. bis 29. September 2017 in der Beh?rde f?r Umwelt und Energie, Neuenfelder Stra?e 19, gezeigt (Mo-Fr 9 bis 19 Uhr, So 13 bis 17 Uhr, Eintritt frei).

Gr?ndachf?rderung

Pro Dachbegr?nung gibt es Zusch?sse f?r Privatpersonen wie Unternehmen von 30 bis maximal 60 Prozent der Herstellungskosten, die nicht zur?ckgezahlt werden m?ssen. Die Grundf?rderung startet bei 14 Euro je Quadratmeter begr?nte Fl?che, die maximale F?rderh?he betr?gt 50.000 Euro je Geb?ude. Gef?rdert werden Dachbegr?nungen auf oberirdischen Geschossen von Wohn- und Nichtwohngeb?uden, die freiwillig durchgef?hrt werden und nicht aufgrund rechtlicher Regelungen erforderlich sind. Die Hamburgische Investitions- und F?rderbank ber?t bei allen Fragen zur F?rderung und begleitet beim Antragsverfahren: Frau Gebhardt, Tel. 040/248 46-345.

Die Einrichtung von Gr?nd?chern ist auch eine anerkannte Ma?nahme im Rahmen der UmweltPartnerschaft.

Weitere Infos unter www.hamburg.de/gruendach

Die eingereichten Projekte der Preistr?ger sind zum Download auf der Website: http://www.hamburg.de/infomaterial/ unter Hamburger Preis f?r Gr?ne Bauten 2017 zu finden.