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Forschungsprojekt Klimafreundliches Lokstedt

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Wie kann die eigene Mobilität attraktiver und nachhaltiger werden? Wie können Ideen und Bedürfnisse der Bewohner*innen bei der Stadtentwicklung bestmöglich aufgegriffen und umgesetzt werden? Welche Aktivitäten verbinden den Klimaschutz mit lokaler Lebensqualität? Wie können öffentliche Räume neu gedacht werden?

Klimaschutz Lokstedt

Klimafreundliches Lokstedt

Das Forschungsprojekt Klimafreundliches Lokstedt entwickelt Antworten auf diese und weitere Fragen. Dafür bilden die Erkenntnisse und Ergebnisse der ersten Projektphase von 2016 bis 2019 Klimafreundliches Lokstedt (Climate Smart City Hamburg) die Grundlage und werden somit weitergeführt. In enger Zusammenarbeit mit den Lokstedter*innen werden folglich Ansätze entwickelt und erprobt, um Klimaschutz und Lebensqualität vor Ort zu verbinden, nachhaltige Mobilitätsformen zu fördern und neue Beteiligungsmöglichkeiten für die Stadtplanung zu entwickeln. 

Warum gerade dieser Fokus?

Der Verkehrssektor ist in Hamburg für mehr als 25 % der städtischen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Autos nehmen fahrend und parkend einen großen Teil des öffentlichen Raums ein, der nicht mehr für andere Verkehrsmittel oder Begegnung und Erholung genutzt werden kann. In der ersten Projektphase wurde deutlich, dass sich die Menschen in Lokstedt Klimaschutz vor allem in Verbindung mit mehr Lebensqualität wünschen, zum Beispiel durch eine Belebung des Stadtteils, die Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten oder besseren Bedingungen für nachhaltige Verkehrsmittel. 

Wie werden die Bewohner*innen eingebunden?

Konzepte und Maßnahmen können nur dann erfolgreich sein, wenn sie die besonderen lokalen Gegebenheiten und Bedürfnisse berücksichtigen. Dafür ist die enge Zusammenarbeit mit den Lokstedter*innen unerlässlich. So planen wir eine aktive Einbindung der Bewohner*innen bei der Entwicklung von Forschungsansätzen und Maßnahmen im Stadtteil. Die Bewohner*innen können sich dabei auf verschiedene Weise in das Projekt einbringen: Sie können gemeinsam mit den Wissenschaftler*innen und städtischen Akteur*innen Ideen für den Stadtteil entwickeln und umsetzen, mit einem Self-Trackingtool eigene Verkehrsdaten erheben oder ihre Erfahrungen in Interviews und Workshops teilen und diskutieren.

Wer ist Teil des Projekts?

Wie schon in der ersten Projektphase wird großer Wert auf die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Verwaltung und lokalen Akteuren gelegt. Neben den Partnern Universität Hamburg und Bezirksamt Eimsbüttel konnte auch das Bürgerhaus Lokstedt, speziell die Zukunftswerkstatt Lokstedt, als Partner gewonnen werden. Durch die Erweiterung des Projekts um den lokalen Verbundpartner können wir direkt mit den Menschen vor Ort Ansatzpunkte für mehr Lebensqualität und Klimaschutz im Stadtteil identifizieren und diese weiterentwickeln. Zudem werden die Verbundpartner von städtischen und zivilgesellschaftlichen Praxispartnern mit ihrer reichhaltigen Expertise in Planung und Umsetzung unterstützt. Durch die Praxispartner wird auch ein Transfer der Ergebnisse weit über Lokstedt hinaus gefördert. Eine kurze Vorstellung der Projektpartner haben wir für Sie zusammengestellt. 

Das zweijährige Projekt Klimafreundliches Lokstedt (01.09.2020 bis 31.08.2022) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und ist Teil des Themenschwerpunkts Nachhaltige Transformation urbaner Räume.

Das Projekt ist in zwei Teilprojekte untergliedert. Informationen zu den Teilprojekten haben wir für Sie zusammengestellt.

Aktuelles

Archiv

Das Projekt

Informationen

Partner

 Partner

BMBF Bundesministerium für Bildung und Forschung

 Partner

UHH Universität Hamburg

 Bürgerhaus Lokstedt

BHL Bürgerhaus Lokstedt

 Partner

BAE Bezirksamt Eimsbüttel

 Logos Partner Klimaschutz Lokstedt

FONA Social-ökologische Forschung

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