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Klug kombiniert Solargründach-Pflicht ab 2027

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Energie gewinnen und Gebäude kühlen: Solargründächer sind gut für das Klima und die Umwelt. Ab 2027 sollen sie in Hamburg verpflichtend für Neubauten und bestehende Gebäude sein, wenn das Dach saniert wird. Schnell sein lohnt sich, denn bis Ende 2026 gibt es einen extra Fördertopf für Solargründächer.

Solaranlage und Gründach kombiniert

Solargründach-Pflicht für Hamburg

Am besten kombinieren: Solarmodule und Gründach

Solargründächer bieten jede Menge Vorteile – sie produzieren Strom oder Wärme, kühlen das Haus und geben Insekten ein Zuhause. Außerdem halten sie Regen zurück und entlasten so die Kanalisation bei starken Regenfällen. Die Kombination von Solaranlagen mit Gründächern ist besonders empfehlenswert, denn wenn sich Photovoltaikmodule aufheizen, liefern sie weniger Strom. Weil Pflanzen eine kühlende Wirkung haben, verhindern sie einen Leistungsabfall der Anlagen an heißen Sommertagen. Ab 2027 sollen Solargründächer für Neubauten und Dachsanierungen vorgeschrieben werden, wenn Dachflächen eine Neigung bis maximal 10 Grad aufweisen.

Hamburger Energielotsen beraten Hausbesitzende

Ausnahmen von dieser Pflicht sollen in Einzelfällen möglich sein, zum Beispiel aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen oder bei denkmalgeschützten Gebäuden. Fragen zu baulichen oder technischen Details beantworten übrigens die Hamburger Energielotsen kostenlos.

Höhere Förderung für Gründächer mit Solarmodulen

Weil Pflanzen viele Pluspunkte für das Stadtklima haben, fördert die Stadt Hamburg schon lange grüne Dächer und Fassaden. Der Zuschuss liegt bei etwa 30 bis 60 Prozent der Herstellungskosten. Wer Pflanzen und Solarkraft kombiniert, kann über die Hamburger Gründachförderung einen noch höheren Zuschuss für die Aufständerung der Solarmodule bekommen. Weiterer Vorteil: Die Niederschlagswassergebühr sinkt, weil Gründächer jede Menge Regenwasser aufnehmen.

Bis Ende 2026 Förderung beantragen

Von einer Förderung können alle Hamburger:innen profitieren, die ihr Dach vor der gesetzlichen Pflicht – also bis Ende 2026, mit Begrünung und aufgeständerten Solarmodulen ausrüsten. Anträge dafür stellen Hausbesitzer:innen bei der Hamburgischen Investitions- und Förderbank. Die Höhe der Förderung ist abhängig von verschiedenen Faktoren wie der Substratdicke oder der Größe der Dachfläche. Mit dem Fördermittelrechner finden Sie heraus, wie hoch der Zuschuss für Ihr Dach ausfällt.

Solargründächer: jetzt informieren

Was sollten Hausbesitzende bei Solargründächern beachten? Welche Pflanzen eignen sich? Und wer unterstützt bei der Planung? Viele nützliche Infos finden Sie auf diesen Webseiten zu Gründächern.

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