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Datenschutzerklärung Hamburgisches Krisentelefon

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Datenschutzerklärung und allgemeine Informationen zur Umsetzung der datenschutzrechtlichen Vorgaben der Artikel 12 bis 14 der Datenschutz-Grundverordnung des Hamburgischen Krisentelefons im Fachamt Gesundheit des Bezirksamtes Altona der Freien und Hansestadt Hamburg

Datenschutz

Nahezu alle Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen treten mit der Verwaltung früher oder später in Kontakt, weil sie z.B. einen Personalausweis beantragen müssen oder Kindergeld beanspruchen können. Hierbei müssen personenbezogene Daten verarbeitet werden.

Als volljährige Bürgerinnen und Bürger der Freien Hansestadt Hamburg, haben Sie die Möglichkeit sich bei Bedarf an das Hamburgische Krisentelefon zu wenden.

Hier können Sie anonyme Beratung erhalten, aber auch auf den Kontaktvermittlungsservice zurückgreifen. Für dieses Verfahren müssen personenbezogene Daten erhoben werden.

In einem Verwaltungsverfahren sind Daten personenbezogen, wenn sie einer natürlichen Person, einer Körperschaft (z. B. Verein, Kapitalgesellschaft), einer Personenvereinigung oder einer Vermögensmasse zugeordnet werden können. Keine personenbezogenen Daten sind anonymisierte Daten.

Wenn Verwaltungsbehörden personenbezogene Daten verarbeiten, bedeutet das, dass sie diese Daten z. B. erheben, speichern, verwenden, übermitteln, zum Abruf bereitstellen oder löschen.

Im Folgenden informieren wir Sie darüber, welche personenbezogenen Daten wir erheben, bei wem wir sie erheben und was wir mit diesen Daten machen. Außerdem informieren wir Sie über Ihre Rechte in Datenschutzfragen und an wen Sie sich diesbezüglich wenden können.

1. Wer sind wir?

Freie und Hansestadt Hamburg
Bezirksamt Altona, Fachamt Gesundheit

Hamburgisches Krisentelefon

krisentelefon@altona.hamburg.de
Bahrenfelder Straße 254-260
22765 Hamburg

2. Wer sind Ihre Ansprechpartner?

Fragen in datenschutzrechtlichen Angelegenheiten können Sie an die/den für die Bezirksämter zuständige/n Datenschutzbeauftragte/n richten:

Gemeinsame/r Datenschutzbeauftragte/r der Bezirksämter
Bezirksamt Hamburg-Nord                                                                                                  Kümmellstraße 7
20249 Hamburg
Email: dsbderbezirke@hamburg-nord.hamburg.de

3. Zu welchem Zweck verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten?

Ihre Daten werden zur Kontaktvermittlung verwendet. Ihre Daten werden dafür erhoben, um Sie bei Wunsch und Bedarf an das Hilfesystem anzubinden. Hierfür werden Ihre Daten aufgenommen und an die besprochene Einrichtung weitergeleitet. Dies erfolgt im Rahmen von §27 HmbGDG.

Die entspreche Einrichtung an welche die Daten vermittelt wurden stellt dann telefonisch Kontakt zu Ihnen her. Sollte die Einrichtung Sie nicht erreichen können, meldet die Einrichtung dies an uns zurück und wir werden nochmals versuchen Sie telefonisch zu erreichen, um mit Ihnen gemeinsam zu klären ob noch Wunsch und Bedarf nach einem weiterführenden Termin besteht.

Hiermit erfüllt das Krisentelefon die ihm anvertraute Aufgabe (entsprechend Psychiatriebericht Drucksache 21/16437, bzw. Koalitionsvertrag 2020-2025 „gesundes Hamburg“), gemäß §10 HmbGDG. Für die Erfüllung dieser Aufgabe ist eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten auf Grundlage Ihrer Einwilligung nach den Art. 6 Abs. 1 lit. a sowie Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO i.V.m. § 24 Abs. 2 S. 2 HmbGDG notwendig.

Ausnahme bildet hierbei eine Gefährdungslage gemäß §24 Abs. 2 Nr. 3 HmbGDG, in einem solchen Fall können Ihre Daten auch ohne Ihre Einwilligung aufgenommen und zur Gefahrenabwehr weitergegeben werden (siehe auch Punkt 6.)

Es ist grundsätzlich aber auch möglich sich anonym beraten zu lassen (siehe auch Punkt 6.)

Beispiel zur Verarbeitung:
Das bedeutet konkret, dass Sie einen Kontaktwunsch zu einer psycho-sozialen Einrichtung haben, wir für die Vermittlung dieses Kontaktes Ihre Daten an die jeweilige Einrichtung weitergeben und so einen Kommunikationsweg zwischen Ihnen und der Einrichtung herzustellen. Die Einrichtung Ihrer Wahl wird versuchen Sie telefonisch zu kontaktieren. Sollte die Einrichtung keinen Kontakt zu Ihnen herstellen können, können wir vom Hamburgischen Krisentelefon, ebenfalls noch einmal versuchen Sie telefonisch zu erreichen, um zu sehen ob Sie weiterhin den Wunsch nach einem Termin in der besprochenen Einrichtung haben.

4. Welche personenbezogenen Daten verarbeiten wir

Wir verarbeiten insbesondere folgende personenbezogene Daten:

  • Persönliche Identifikations- und Kontaktangaben, z. B. Vor- und Nachname, Adresse, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse, Telefonnummer.

Ihre Telefonnummer bzw. E-Mail-Adresse verarbeiten wir um eine Erreichbarkeit für die Einrichtung herzustellen, und Ihre Adresse, um ein möglichst wohnortnahes Angebot zu finden.

Ihr Geburtsdatum wird verarbeitet um die überprüfen, dass Sie volljährig sind.

Besondere Kategorien personenbezogener Daten, sogenannte „sensible Daten",  werden in Form von Gesundheitsdaten verarbeitet, sofern dies erforderlich ist.

Beim Hamburgischen Krisentelefon kann eine Erhebung „sensibler Daten“ in Form von Gesundheitsdaten notwendig werden, sofern diese für die Einrichtung bei welcher Sie einen Termin wünschen relevant sind, hierzu zählen z.B. psychiatrische oder medizinische Vorerkrankungen (Diagnosen), oder bisherige Anbindungen an das Hilfesystem.

Beispiel:
Um einen Kontakt zu einer Einrichtung für Sie zu vermitteln, ist es notwendig die Kolleg:innen über Ihre Problemlage in Kenntnis zu setzen. Hierzu kann z.B. zählen, dass Sie bereits über psychologische Diagnosen verfügen, oder schon an ein anderes ambulantes Versorgungsangebot angegliedert sind.

5. Wie verarbeiten wir diese Daten?

In den automationsgestützten Verwaltungsverfahren werden Ihre personenbezogenen Daten gespeichert und in weiteren Schritten bei Wunsch zur Terminvermittlung an entsprechende Einrichtungen weitergeleitet. Wir setzen dabei technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen ein, um Ihre personenbezogenen Daten gegen unbeabsichtigte oder unrechtmäßige Vernichtung, Verlust oder Veränderung sowie gegen unbefugte Offenlegung oder unbefugten Zugang zu schützen. Unsere Sicherheitsstandards entsprechen stets den aktuellsten technologischen Entwicklungen.

6. Unter welchen Voraussetzungen dürfen wir Ihre Daten an Dritte weitergeben?

Alle personenbezogenen Daten, die uns bekannt geworden sind, dürfen wir nur dann an andere Personen oder Stellen (z.B. Sozialpsychiatrische Dienste, ambulante Einrichtungen der psycho-sozialen Versorgung) weitergeben, wenn Sie der Weitergabe zugestimmt haben oder die Weitergabe gesetzlich zugelassen ist.

Für eine Auflistung der Kooperierenden Einrichtungen sehen Sie bitte Anlage 1.

Wir informieren Sie auch darüber, dass sollten Sie die erforderlichen Daten nicht angeben, Sie auf den Service der Anbindungsleistung an das Hilfesystem nicht zurückgreifen können. Eine anonyme Beratung ist aber grundsätzlich möglich.

Im Falle einer akuten Gefährdung des Lebens Ihrer Person oder Dritter, können die Daten auch ohne Einwilligung zur Gefahrenabwehr verwendet werden, gemäß § 24 Abs 2 Nr. 3 HmbGDG.

Beispiel:
Sie befinden sich in einer psycho-sozialen Krise, und brauchen Anbindung an eine Beratungsstelle, da eine einmalige Beratung im Rahmen des Hamburgischen Krisentelefons nicht ausreichend ist. Sie haben kein Auto und sind auf eine wohnortnahe Versorgung angewiesen. Sie willigen zu einer Aufnahme Ihrer Daten ein. Die Kolleg:innen vom Hamburgischen Krisentelefon nehmen Ihre Problemlage und Kontaktdaten auf, Sie recherchieren eine passende kooperierende Einrichtung der ambulanten sozial-psychiatrischen Versorgung, möglichst in Ihrem Bezirk. Die Auswahl der Einrichtung wird mit Ihnen besprochen, sofern Sie zur Weitergabe der Daten eingewilligt haben, können die Kolleg:innen Ihre Daten an die Einrichtung übermitteln, und die Einrichtung nimmt zu Ihnen telefonisch Kontakt auf um einen zeitnahen Termin zu vereinbaren.

Beispiel:
Sie befinden sich in einer akuten psychiatrischen Krise. Ihre Gesundheit ist in Gefahr. Die Kolleg:innen beraten Sie am Telefon, machen sich Sorgen um Sie, und besprechen mit Ihnen zusammen wie Sie sich schützen können. Sollten Maßnahmen der telefonischen Beratung nicht ausreichen um eine Gefahr für Ihre Gesundheit abzuwenden, geben die Kolleg:innen Ihre Daten auch ohne Ihre Zustimmung an Instanzen der Gefahrenabwehr weiter.

7. Wie lange speichern wir Ihre Daten?

Die Dauer der Speicherung entspricht den geltenden Bestimmungen, insbesondere der Aktenordnung der Bezirksämter und der Geschäftsordnung der Bezirksämter in ihren aktuellen Fassungen.

Entsprechend §30 Nr.1 HmbGDG werden Ihre Daten nach 4 Wochen gelöscht. Für eine Vermittlung ist die Speicherung über eine Dauer von 4 Wochen hinaus nicht erforderlich.

8. Welche Rechte (Auskunftsrecht, Widerspruchsrecht usw.) haben Sie?

Sie haben nach der Datenschutz-Grundverordnung verschiedene Rechte. Einzelheiten ergeben sich insbesondere aus Artikel 15 bis 18 und 21 der Datenschutz-Grundverordnung. 

  • Recht auf Auskunft 
    Sie können Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten verlangen. In Ihrem Auskunftsantrag sollten Sie Ihr Anliegen präzisieren, um uns das Zusammenstellen der erforderlichen Daten zu erleichtern. Daher sollten in dem Antrag möglichst Angaben zum konkreten Verwaltungsverfahren und zum Verfahrensabschnitt gemacht werden.
  • Recht auf Berichtigung 
    Sollten die Sie betreffenden Angaben nicht (mehr) zutreffend sein, können Sie eine Berichtigung verlangen. Sollten Ihre Daten unvollständig sein, können Sie eine Vervollständigung verlangen. 
  • Recht auf Löschung 
    Sie können die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten verlangen. Ihr Anspruch auf Löschung hängt u. a. davon ab, ob die Sie betreffenden Daten von uns zur Erfüllung unserer gesetzlichen Aufgaben noch benötigt werden.
  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
    Sie haben das Recht, eine Einschränkung der Verarbeitung der Sie betreffenden Daten zu verlangen. Die Einschränkung steht einer Verarbeitung nicht entgegen, soweit an der Verarbeitung ein wichtiges öffentliches Interesse besteht. 
  • Recht auf Widerspruch
    Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit der Verarbeitung der Sie betreffenden Daten zu widersprechen. Allerdings können wir dem nicht nachkommen, wenn an der Verarbeitung ein überwiegendes öffentliches Interesse besteht oder eine Rechtsvorschrift uns zur Verarbeitung verpflichtet.
  • Recht auf Beschwerde
    Wenn Sie der Auffassung sind, dass wir Ihrem Anliegen nicht oder nicht in vollem Umfang nachgekommen sind, können Sie bei der zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde Beschwerde einlegen:

    Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
    Ludwig-Erhard-Straße 22, 20459 Hamburg
    Tel.: (040) 4 28 54 - 40 40
    E-Fax: (040) 4 279 – 11811
    E-Mail: mailbox@datenschutz.hamburg.de

Allgemeine Hinweise zu diesen Rechten 

In einigen Fällen können oder dürfen wir Ihrem Anliegen nicht entsprechen. Sofern dies gesetzlich zulässig ist, teilen wir Ihnen in diesem Fall immer den Grund für die Verweigerung mit. 

Wir werden Ihnen aber grundsätzlich innerhalb eines Monats nach Eingang Ihres Anliegens antworten. Sollten wir länger als einen Monat für eine abschließende Klärung brauchen, erhalten Sie eine Zwischennachricht. 

Anlage 1

Liste kooperierender Einrichtungen

(Diese Auflistung ist nicht abschließend und wird ständig im Rahmen fortlaufender Netzwerkarbeit  ergänzt)

  • Sozialpsychiatrischer Dienst Altona
  • Sozialpsychiatrischer Dienst Harburg
  • Sozialpsychiatrischer Dienst Mitte
  • Sozialpsychiatrischer Dienst Nord
  • Sozialpsychiatrischer Dienst Bergedorf
  • Sozialpsychiatrischer Dienst Eimsbüttel
  • Sozialpsychiatrischer Dienst Wandsbek

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