Der Bevölkerungsschutz in Hamburg wird durch verschiedene Maßnahmen sichergestellt, darunter die Vorbereitung auf Sturmfluten oder Großschadenslagen, Warnung und Information der Bevölkerung, aber auch der Bereitstellung von Notunterkünften und die Unterstützung durch Hilfsorganisationen. Ein wesentlicher Baustein ist der Selbstschutz der Bevölkerung und die Eigenvorsorge. Auch hierzu finden Sie auf dieser Interseite umfangreiche Informationen.
Bevölkerungsschutz umfasst alle Maßnahmen und Aufgaben, die darauf abzielen, die Bevölkerung vor Gefahren und Katastrophen zu schützen und deren Folgen zu bewältigen. In Deutschland setzt sich der Bevölkerungsschutz aus zwei Hauptbereichen zusammen: dem Zivilschutz und dem Katastrophenschutz.
- Zivilschutz: Dieser Bereich ist Aufgabe des Bundes und zielt darauf ab, die Zivilbevölkerung vor kriegsbedingten Gefahren zu schützen. Dazu gehören Maßnahmen wie Selbstschutz, Warnung der Bevölkerung, Schutzbauwerke und Gesundheitsmaßnahmen.
- Katastrophenschutz: Dieser Bereich ist Aufgabe der Länder und Kommunen und umfasst die Gefahrenabwehr bei Naturkatastrophen, technischen Unglücken und anderen Notlagen. Beispiele sind Hochwasser, Seuchen oder schwere Unwetter.
- Der Bevölkerungsschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der Bund, Länder, Kommunen und verschiedene Organisationen wie das Technische Hilfswerk (THW), private Hilfsorganisationen und Freiwilligen Feuerwehren zusammenarbeiten.