Hochwasserschutz in Hamburg
Die Sicherheit der Hamburgerinnen und Hamburger steht im Mittelpunkt des Bevölkerungsschutzes. Der Hochwasserschutz ist ein zentrales Element, um die Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner vor den Folgen von Sturmfluten und Hochwasser zu schützen.
Lehren aus der Sturmflut 1962
Die Sturmflut von 1962 zeigte eindrücklich, wie verletzlich die Stadt ist. Seitdem wurde der Hochwasserschutz grundlegend ausgebaut:
- Die Stadt übernahm Verantwortung für Bau und Unterhaltung der Deiche
- Die Hauptdeichlinie wurde um rund 2,50 Meter erhöht
- Jährlich fließen 20 bis 30 Millionen Euro in Schutz und Wartung
Heute ist Hamburg deutlich besser geschützt als damals.
Das Schutzsystem heute
Das Rückgrat des Hochwasserschutzes ist die 103 Kilometer lange öffentliche Hochwasserschutzlinie mit zahlreichen Bauwerken.
Wichtige Merkmale:
- Regelmäßige Überprüfung und Modernisierung
- Anpassung an den prognostizierten Meeresspiegelanstieg bis 2050
- Berücksichtigung neuer Stadtteile wie HafenCity und Grasbrook
Darum bleibt ein Restrisiko
Trotz aller Maßnahmen gilt:
- Extremereignisse können nie vollständig ausgeschlossen werden
- Klimawandel und steigende Pegel erfordern kontinuierliche Anpassung
Deshalb setzt Hamburg zusätzlich auf Information, Vorsorge und Risikomanagement.