In Stresssituationen bleibt oft keine Zeit, einzelne Dokumente zusammenzusuchen. Mit einer Notfallmappe stellen Sie sicher, dass Sie im Ernstfall schnell handlungsfähig bleiben – etwa gegenüber Behörden, Versicherungen oder medizinischem Personal. Alle Familienmitglieder sollten wissen, wo sich die Notfallmappe befindet.
Welche Dokumente gehören in die Notfallmappe?
Bewahren Sie besonders wichtige Dokumente möglichst im Original auf. Andere Unterlagen – wie Ausweise oder Fahrzeugpapiere – sollten aus Sicherheitsgründen nur als Kopie enthalten sein.
Originale (sofern möglich):
- Familienurkunden (Geburts-, Heirats-, Sterbeurkunden)
- Stammbuch
- Sparbücher
- Kontoverträge
- Aktien oder Wertpapiere
- Versicherungspolicen
- Rentenbescheinigungen
- Steuerbescheide
- Zeugnisse
- Verträge (z. B. Miet- oder Leasingverträge)
- Testament
- Patientenverfügung
- Vollmachten
Kopien:
- Personalausweis
- Reisepass
- Führerschein
- Fahrzeugpapiere
- Impfpass
- Grundbuchauszüge
- Änderungsbescheide
- Zahlungsbelege (z. B. Rentenversicherung)
- Meldenachweise
- Rechnungen
- Mitgliedsausweise
Wo sollte die Notfallmappe aufbewahrt werden?
Bewahren Sie Ihre Notfallmappe an einem leicht zugänglichen, aber geschützten Ort auf, damit Sie diese im Notfall oder bei einer Evakuierung schnell mitnehmen können – idealerweise in einem feuerfesten oder wasserdichten Behälter.
Zusätzliche Kopien können Sie digital sichern oder bei Verwandten, einem Notar oder in einem Bankschließfach hinterlegen. Die Notfallmappe kann Bestandteil Ihres Notfallrucksacks sein oder in dessen unmittelbarer Nähe aufbewahrt werden.