Eine Sirene hängt an einer Hauswand.
Hintergrund

Warnung der Bevölkerung

Die Mischung macht's: Um möglichst viele Menschen zu erreichen, werden verschiedene Warnmittel eingesetzt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie in Hamburg durch die Behörden gewarnt werden und empfehlen Warnmittel.

Inhaltsverzeichnis

So werden Sie gewarnt

Um möglichst viele Menschen zu warnen und zu informieren, setzt die Stadt Hamburg verschiedene Warnmittel ein. Welche Warnmittel genutzt werden, hängt von der jeweiligen Gefahr ab. Denn unabhängig von der Art eines Schadensereignisses ist eine rechtzeitige Information und Warnung wichtig, um die Gefahr effektiv bekämpfen zu können und den Schaden so gering wie möglich zu halten.

Es werden, sofern erforderlich und sinnvoll, alle zur Verfügung stehenden Warnmittel aktiviert, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Dabei ist es den zuständigen Behörden bewusst, dass einzelne Warnmaßnahmen vor Katastrophen beziehungsweise Schadensereignissen nie die gesamte betroffene Bevölkerung erreichen können.

Daher gilt: Der Mix macht's. Es greifen stets mehrere Warnmaßnahmen ineinander. Und ganz wichtig: Helfen Sie einander! In vielen Fällen kennen die Menschen die Probleme in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft am besten. Bei allen Warnungen wird die Bevölkerung stets gebeten, ihre Nachbarn, insbesondere diejenigen, die aufgrund von Behinderungen, Sprachbarrieren oder eingeschränkter Mobilität möglicherweise Unterstützung brauchen, zu informieren. Wenn nötig, holen Sie weitere Hilfe zur Unterstützung!

Die Warnmittel im Überblick

Motivbidl NINA App
BBK

Warnmeldungen Warnungen auf Ihr Smartphone

Warnapps oder Warnungen per SMS. Es gibt viele Möglichkeiten, sich über das Handy informieren zu lassen.

Eine Sirene hängt an einer Hauswand.
IMAGO / Zoonar

Warnmittel Sirenen: Warnung und Entwarnung

Damit die Warnungen möglichst viele Menschen erreichen, wird ein Warnmix aus unterschiedlichen Warnmitteln eingesetzt.

Eine Person von hinten in einem Radiostudio am Mikrofon mit Kopfhörern.
colourbox.de

Warnmittel Radio und TV, Werbetafeln und Durchsagen

Damit die Warnungen möglichst viele Menschen erreichen, wird ein Warnmix aus unterschiedlichen Warnmitteln eingesetzt.

Diese Warnmittel sollten Sie kennen – und nutzen

Kein Warnmittel deckt alle Möglichkeiten ab. Die nachfolgende Übersicht gibt einen Überblick, was die jeweiligen Warnmittel und Warnkanäle leisten. 

 

Auf dem Bildschirm eines Smartphones ist eine Mitteilung der Warn-App NINA zu sehen. Daneben ist eine Sirene.
IMAGO / Herrmann Agenturfotografie
Gut vorbereitet – das können Sie tun

Checkliste für Warnmittel

Schnell informiert im Ernstfall: Um sich und andere zu schützen, ist ein Mix aus Warnmitteln empfehlenswert. So gehen Sie vor.

  • Installieren Sie mindestens eine Warn-App auf Ihrem Smartphone, z.B. NINA oder Katwarn.
  • Aktivieren Sie auf Ihrem Handy oder Smartphone Cell Broadcast. Damit können Behörden Warnnachrichten direkt und anonym auf Handys und Smartphones der Bevölkerung schicken. 
  • Achten Sie auf Sirenen, Durchsagen und Medienmeldungen. 
  • Informieren Sie sich regelmäßig über lokale Risiken, wie beispielsweise die Hochwasserlage oder Sturmfluten, zum Beispiel mithilfe des Warndienstes Binnenhochwasser Hamburg
  • Wenn Sie kein Handy oder Smartphone haben oder diese nicht funktionieren: Schalten Sie Radio und Fernseher ein. Nutzen Sie DAB+ Radios, die sich im Ernstfall automatisch einschalten. Ein batteriebetriebenes Radio gehört zur Grundausstattung für Notfälle.
  • Helfen Sie anderen, Warnungen zu verstehen und weiterzugeben.

Hintergrund

Grafische Darstellung des Modularen Warnsystems: Pfeile vom Wort "MoWas" zeigen jeweils zu Fernseher, Smartphone, Autoradio, Radio und Laptop.
www.bbk.bund.de

Informationsmanagement Das Modulare Warnsystem MoWaS

Polizei und Feuerwehr sind meistens als erste am Einsatzort. Sie treffen die ersten Maßnahmen, um die Bevölkerung zu schützen. Die Gefahrenmeldungen werden im Ernstfall mit Hilfe von MoWaS über ausgewählte Medien verbreitet.

Sirene auf einem Dach
IMAGO / Christian Ohde

Warnung und Krisenkommunikation Wer warnt die Bevölkerung – und wer ist wofür zuständig?

Ob Sturmflut, Großbrand oder andere Gefahrenlage: Eine schnelle und verlässliche Warnung der Bevölkerung ist entscheidend. In Hamburg, auf Landes- und auf Bundesebene gibt es dafür klare Zuständigkeiten.