Superpunk Das Feuerwerk ist vorbei

Die selbsternannten "Top Old Boys" waren jahrelang immer kurz vor dem Durchbruch. Doch dann haben sie sich aufgelöst. Auch nach dem Ende gehören ihre Songs weiterhin zum Repertoire einer gut bestückten Juke-Box.

Superpunk

In Hamburg waren sie jahrelang echte Stars der Szene. Mit Hits wie „Matula, hau mich raus“, „Man kann einen ehrlichen Mann nicht auf seine Knie zwingen“ und „Neue Zähne für meinen Bruder und mich“ haben Superpunk alle wichtigen Clubs gerockt. Wobei: Trotz klassischer Bandbesetzung mit Gitarren, Bass, Keyboards und Schlagzeug hatten sie mit "Rock" wenig zu tun.

Sie liebten eigentlich den Soul und orientierten sich an der Mod-Szene. So sind drei der fünf Musiker nicht nur Plattensammler mit erlesenem Geschmack, sondern legen auch als DJs europaweit die raren kleinen Soul-Scheiben aus den 60ern und 70ern auf.

Doch „Das Feuerwerk ist vorbei“ singt und glaubt Sänger und Texter Carsten Friedrich nach 17 Jahren  – zumindest für Superpunk. Denn ganz verabschieden will er sich nicht. Mit „Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen“ hat er bereits eine Nachfolgecombo gegründet. Auch dabei: Superpunker Tim Jürgens sowie Musiker von Blumfeld.


Diskografie:

1999   A bisserl was geht immer
2001   Wasser Marsch
2004   Einmal Superpunk, Bitte
2005   Können Sie das groß machen bitte?!
2008   Why not?
2010   Die Seele des Menschen unter Superpunk
2011   Oh, dieser Sound - Stars spielen Superpunk
2012   A Young Person's GUIDE to Superpunk


Website: superpunk.de



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