Reggae aus Hamburg Mit neun Mann hoch, den Riddims entgegen

Seit über zehn Jahren zündeln die neun Jungs von I-Fire musikalisch auf Bühnen und Plattentellern. Mit dem dritten Album "Salut" geht's jetzt auch ins TV.

I-Fire

Reggae mit deutschen Texten zwischen Party und Engagement ist das Spielfeld von I-Fire. Aus dem kleinen Bandprojekt ist innerhalb von zehn Jahren ein echtes Unternehmen geworden. Drei Alben schwer und nicht nur in Hamburg scheinbar ständig auf der Bühne zu sehen, geht es den neun nicht nur um gute Laune. So werden Initiativen wie "Schule ohne Rassismus", "Viva Con Agua" das Fair-Trade-Textillabel "recolution" und das "Baobab Family Project" unterstützt. Und auch sonst nimmt die Band es lieber selbst in die Hand: Sie vertreiben ihre Musik auf dem eigenen Label.



"Wir versuchen, ernst zu sein ohne die Laune runter zu ziehen. Für uns macht das Reggae aus. Es ist eine Einstellung zum Leben an sich, um so auftreten zu können. Wir sind keine politische Band und wir wollen nicht schwarz malen, sondern Hoffnung verbreiten. Wir nutzen die Möglichkeit, mit diesem Vibe, der da aus Jamaika kommt, unsere urdeutschen Probleme positiv anzugehen.“


Mit drei Sängern/Toastern/Rappern, Bass, Drums, Keyboard, Gitarre und zwei Bläsern macht I-Fire auf der Bühne ordentlich Druck. Wer bisher mit dem ICE nach Berlin fuhr, um deutschsprachigen Reggae mit Hip Hop-Flavour zu hören, kann jetzt den HVV nehmen.




Diskographie

2008 - Vom Schatten ins Licht

2010 - Größer, Besser, Heißer 
2014 - Salut


Website: I-Fire

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