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Hamburger Kultur für zu Hause Museen und Kunst

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Digitale Kulturangebote in Zeiten von Corona: Virtuelle Ausstellungsrundgänge, Podcasts, Mitmachprogramm für Kinder und viel mehr gibt es in Hamburgs Museen zu entdecken. Das umfassende Kunst- und Museumsprogramm für Sie zuhause. Die Sammlung wird ständig erweitert, schauen Sie also gerne wieder vorbei.

Trotz Coronavirus Hamburger Museen und Kunst genießen


Kapitelübersicht

Koloniale Geschichte, Arbeit von Morgen und mehr im Museum der Arbeit

Collage auf gelben Hintergrund: Menschen mit dunkler Hautfarbe führen verschiedene Arbeiten aus

 Das Museum der Arbeit ist digital gut aufgestellt:

  • Mit der Sonderausstellung Grenzenlos und einem Dossier haben die SHMH und das Museum der Arbeit einen Beitrag zur aktuellen Debatte über Hamburgs koloniale Geschichte geschaffen. Dabei werden der Umgang der Stadt mit dieser Geschichte und die langfristigen Folgen kolonialer Herrschaftsstrukturen thematisiert. Im „Stadtplan koloniales Hamburg“ werden außerdem Orte mit kolonialer Vergangenheit und Unternehmen kolonialer Industrie gezeigt. Mit dem Wissen der BesucherInnen soll der Stadtplan im Lauf der Ausstellung wachsen. Anmerkungen und Beiträge können an info@mda.shmh.de gesendet werden.
  • Ein rückblickender Rundgang durch Ausstellung "Out of Office", die im Museum der Arbeit 2019 zu sehen war, lässt die Chancen und Risiken dessen erleben, was derzeit Realität ist: OUT OF OFFICE zu sein.
  • Der historische Rolldrehkran von 1915 im Museum der Arbeit ist das älteste Objekt seiner Art in der Sammlung der Stiftung Historische Museen Hamburg. Der Kran am Osterbekkanal ist ein wichtiges industriegeschichtliches Zeugnis der ehemaligen New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie, die früher in den Gebäuden des Museums der Arbeit untergebracht war. Die Geschichte des Krans können Interessierte jetzt in einem Video des Museums kennenlernen. 
  • Beim Konfliktmonitor werden Meinungen zu 12 ausgewählten Konflikten rund um die Corona-Krise gesammelt. Wer seine Meinung beiträgt, hat eine Chance, Teil der zukünftigen Ausstellung im Museum der Arbeit zu werden.

Weitere Infos: Museum der Arbeit

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Museum für Hamburgische Geschichte

Sperrungsschild angebracht am Tor eines Spielplatzes

Das Museum für Hamburgische Geschichte hat einen Teil seiner Ausstellungen durch virtuelle 360°-Rundgänge zugänglich gemacht. 

  • Ein Teil des Hauses ist über das Projekt Google Arts & Culture mit Zoomansichten und detailliertem Blick auf Kunstwerke und Eindrücken der imposanten Architektur des Museums zugänglich. Auch durch die gefeierte Ausstellung "Tattoo-Legenden" gibt es einen 3D-Rundgang.
  • Das digitale Sammlungsprojekt #CoronaCollectionHH stellt sich die Frage: "Wie werden wir im Laufe der Jahre und Jahrzehnte auf die Corona-Pandemie zurückblicken?" Daher sind HamburgerInnen aufgerufen, Gegenstände, Dokumente, Fotos und Geschichten einzusenden, welche die Coronazeit in Hamburg einfangen. Einige Einsendungen gibt es bereits zu bestaunen. 

Weiter Infos: Museum für Hamburgische Geschichte

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Digitale Ausstellungen und Kinderprogramm im Altonaer Museum

Schwarz-Weiß-Foto eines Mannes, der eine Stange mit geräuchterten Fischen hält

Das Altonaer Museum hat aktuelle Ausstellungen und Dauerbrenner für Kinder digital verfügbar gemacht:

  • Was bedeutet Glaubensfreiheit? Wie sichtbar kann, darf oder soll Religion im Stadtbild sein? Welche Freiheiten möchte ich leben, welche gestehe ich anderen zu? Konkurrieren Freiheiten miteinander? Die neue digitale Ausstellung "Glaubensfreiheit. Gegeben und gefordert – seit 1601" des Altonaer Museums ist jetzt online und bereit, erkundet zu werden.
  • Markante Portraits und ungewöhnliche Perspektiven zeichnen die Bilder des Fotografen Friedrich „Fide“ Struck (1901-1985) aus, der in den frühen 1930er Jahren die Arbeit im Hafen, die Bauern im Hamburger Umland, aber auch die Händler an der Hamburger Börse festgehalten hat. 2015 wurden seine Fotografien in einem alten Holzkoffer wiederentdeckt. Diesen Schatz kann man jetzt in der Digitalausgabe der Ausstellung "Ein Koffer voller Glasnegative" erkunden.

Weitere Informationen: Altonaer Museum

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  • Die aktuelle Ausstellung im Jenisch Haus trägt den Titel "Der Traum vom Süden. Die Sammlung des Senators Martin Johan Jenisch" und ist auch digital verfügbar. Sie präsentiert Gemälde aus der Sammlung Jenisch, unter Anderem von namhaften Künstlern wie Johan Jacob Gensler, Anton Melbye, Franz Xaver Winterhalter und vielen anderen. Diese hatte Jenisch vor allem auf seinen Italienreisen erworben. In kurzen Videos geben Leitung und Mitarbeiter des Jenisch Hauses Einblicke in Aspekte der Sammlung, lesen aus dem Reisetagebuch von Jenisch und zeigen die Villa selbst, mit der Jenisch sich seinen "Traum vom Süden" verwirklichte.
  • Auch das Jenisch Haus ist Teil des Projekts Google Arts & Culture und ermöglicht daher digitale 360° Rundgänge mit Zoomansichten und detailliertem Blick auf die Kunstwerke. 

Weitere Infos: Jenisch Haus

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Hafengeschichte digital entdecken im Hafenmuseum Hamburg

Hafenmuseum Hamburg Hafenmuseum Hamburg

  • Auch das Depot des Hafenmuseums und den historischen Schuppen 50A kann man virtuell und in 3D besuchen. Zudem kann man multimedial in die vielen Kapitel der Geschichte vom Hafen eintauchen.
  • Seit dem 7. September 2020 liegt die PEKING an der Kaikante des Hafenmuseums. Auch wenn das Schiff aktuell noch nicht für den Publikumsverkehr geöffnet ist, gibt es schon viel zu entdecken. Im PEKING Logbuch informiert die SHMH über alle Neuigkeiten rund um die PEKING, über ihre Geschichte und die Rückholaktion nach Hamburg. Dazu gibt es  einen "Gruss von Bord". 

Weitere Infos: Hafenmuseum Hamburg

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Digitalprogramm der Stiftung Historische Museen

Schriftzug "Magazin" auf magentafarbenem Untergrund, daneben ein Schwarz-Weiß-Bild eines Matrosen, der eine Zeitung liest.

Die Stiftung Historische Museen in Hamburg umfasst folgende Museen: das Museum für Hamburgische Geschichte, das Altonaer Museum, das Museum der Arbeit, das Hafenmuseum, das Jenisch Haus, das Speicherstadtmuseum und das zukünftige Deutsche Hafenmuseum. Gemeinsam haben diese Einrichtungen ein digitales Programm auf die Beine gestellt, mit dem Museumsfans auch von zuhause ihre Museen erleben und selbst mitgestalten können. 

Weitere Informationen: SHMH Digitalprogramm

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Digitales Programm der Deichtorhallen

Zwei Hände halten ein iPad, auf dem eine Frau mit Sonnenbrille zu sehen ist.

Die Deichtorhallen Hamburg bieten eine Vielfalt an digitalen Angeboten.

  • In Online-Führungen stellen Kunsthistoriker*innen und Künstler*innen unsere aktuellen Ausstellungen live via Zoom-Konferenz vor. Dieses Angebot richtet sich in erster Linie an Schulklassen und Gruppen
  • Das Online-Magazin der Deichtorhallen HALLE4 veröffentlicht Interviews, Kolumnen und Hintergrundgeschichten rund um die laufenden Ausstellungen.
  • Im YouTube-Kanal stehen Ihnen eine Vielzahl von Videos kostenlos zur Verfügung. Dort finden Sie neben Interviews und Einführungen in die Ausstellungen auch die Videoführungen der Serie INTRO das Gesprächsformat IN CONVERSATION.
  • KünstlerInnengespräche, Mitschnitte von Podiumsdiskussionen und Vorträge können im SoundCloud-Kanal der Deichtorhallen nachgehört werden. 

Weitere Infos: Website der DeichtorhallenDeichtorhallen-Newsletter oder auf InstagramFacebook und Twitter.

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Digitale Angebote der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Screenshot des 3D-Rundgangs durch das KZ Neuengamme: Zu sehen ist das alte Klinkerwerk von außen Screenshot des 3D-Rundgangs durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme ermöglicht in Corona-Zeiten einen virtuellen Besuch mit einem umfassenden Digitalangebot:

Weitere Infos: Digitales Angebot der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

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Das vielseitige Online-Programm des MK&G regt seine Gäste nicht nur zum Staunen und Nachdenken an, sondern auch dazu, selbst kreativ zu werden:

  • Der schwedische Raumkünstler "Peter Gustav Dorén" designte Ende des 19. Jahrhunderts zahlreiche berühmte Räume in Hamburg und kleidete sie mit seiner charakteristischen Farbpalette ein. Im MK&G ist mit rund 200 Objekten wie Farbmusterkarten, detailgetreuen Entwurfsskizzen und eindrucksvollen Fotografien der fertiggestellten Räume nun sein Werk zu sehen - auch als digitale Ausstellung. In einem Videorundgang führt Doréns Urenkel Peter Nils Dorén durch die Ausstellung.
  • Die Ausstellung "Together" beschäftigt sich mit Gemeinschafts-Architektur als Reaktion auf Wohnraumknappheit und ist jetzt auch digital verfügbar.
  • Mit der App Schule der Folgenlosigkeit wenden Sie das notwendige Übel dieser Tage zum Guten und üben sich im Nichtstun: Für die Eindämmung der Pandemie, für die Umwelt und für mehr soziale Gerechtigkeit! Gleichzeitig werden Sie Teil des Kunstprojekts von Friedrich von Borries, der im Rahmen der gleichnamigen Ausstellung Übungen für ein anderes Leben anbietet. Die App ist kostenlos sowohl im Apple-App- als auch im Google-Play-Store erhältlich.
  • Die MK&G Sammlung Online ist riesig, vielfältig und wächst ständig. Durchsuchen Sie bequem vom Sofa aus die Datenbank und schauen Sie sich die unterschiedlichsten Kunstwerke an. Alle Werke, die mit "Public Domain" markiert sind, dürfen kreativ weiterverarbeitet werden. Das MK&G-Studio liefert dazu einige Ideen.
  • Auf dem Facebook-Videokanal und dem Instagram-Account des MK&G stellen MitarbeiterInnen in kurzen Videoclips ausgewählte Exponate vor. Im Podcast Abgestaubt berichtet das Personal über die verschiedenen Berufe am Museum.

  • Mit der Musikinstrumenten-App können sich Liebhaber ungewöhnlicher Instrumente durch die Musikgeschichte hören und die Objekte dank Detailaufnahmen aus nächster Nähe betrachten.

  • Die Trickfilmwerkstatt zeigt spannende Workshop-Ergebnisse, bei deren Anblick es vielen Trickfilmfans in den Fingern kribbeln wird.

  • Für ausreichend spannenden Lesestoff ist auch gesorgt: Im Web-Journal zum Jugendstil begeben UserInnen sich mit einem fiktiven Reporter auf die Spuren der Visionäre dieser Zeit des Aufbruchs. Und im Webmagazin "Kunst ist mehr als Malen" sehen Sie die Objekte des MKG quasi durch die Brille von 25 SchülerInnen einer Profilklasse "Kunst, Kultur und Medien".

  • Zudem lässt das MK&G vergangene Ausstellungen virtuell noch einmal aufleben: Viel zu entdecken gibt es auf der Ausstellungswebsite "Food Revolution 5.0" und dem Online-Portal "Krieg und Propaganda 14/18". Auch die Ausstellungswebsite zu „Fast Fashion“ ist abrufbar und wer nach ihrem Besuch auf „Slow Fashion“ umsteigen möchte, sollte einen Blick in den Modeblog „Stilbrise“ tun.

Auch die Audiotour-App „Im Sog der Zeit“ wollen wir nicht unterschlagen. Doch Vorsicht: Laden Sie sich diese nur herunter, wenn Sie die Aufregung bis zur Wiedereröffnung des MK&G ertragen können!

Weitere Informationen: Museum für Kunst und Gewerbe

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Life on Planet Orsimanirana

  Vier Musiker in einem grell pink-grün gestrichenen Raum voller abstrakter Ausstellungsstücke
Planet Orsimanirana ist nicht nur eine Ausstellung im MK&G, sondern auch eine digitale Radioshow und ein Mitmachprojekt. Auf der Website des Projekts kann jede/r eigene Inhalte oder eine eigene Sendung einsenden oder direkt live streamen. 

Orsimanirana ist ein Projekt zu Weltbildung, bei der Teilnehmende und ZuschauerInnen gemeinsam und dezentral eine fantastische und humorvolle Welt erschaffen. Diese verbindet Elemente aus Ausstellung, Radiosender, Workshop und Performanceraum, um ein „Non-Gesamt Gesamtkunstwerks“ zu erschaffen. Alle sind eingeladen, in diese Welt einzutauchen, selbst Musik zu machen, sich an Workshops und Diskussionen zu beteiligen, Ideen zu entwickeln und sie im Radio zu teilen, um eine Welt zu fordern, in der sie leben wollen. 

Das Projekt ist eine Kooperation vom Jerszy Seymour Design Workshop mit dem Londoner Architekturkollektiv Assemble und dem KünerlerInnen-Kollektiv Macao, dem Gängeviertel, Hallo Festspiele, The Dirty Art Department, Freies Sender Kombinat, HFBK / Studio Experimentelles Design und vielen anderen KünstlerInnen und AktivistInnen.
Weitere Infos und Programm (in englischer Sprache): Radio Orsimanirana

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Georges Braque. Tanz der Formen

Buntes Landschaftsgemälde mit zwei kleinen menschlichen Silhouetten Georges Braque: L’Estaque, Oktober 1906, Collection Centre Pompidou, Musée national d'art moderne, Paris

Die aktuelle Ausstellung "Georges Braque. Tanz der Formen" im Bucerius Kunst Forum ist mit verschiedenen Inhalten nun auch digital erlebbar. Die Kuratorin Kathrin Baumstark erläutert die Konzeption der Ausstellung und nimmt Interessierte mit auf einen digitalen Rundgang. Dazu gibt es über die kostenlose App "BKF Guide" einen Audioguide zum Download und einige digitale Veranstaltungen auf der Website des Bucerius Kunst Forum.
Weitere Infos zur Ausstellung: Georges Braque. Tanz der Formen

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  • Nicht nur für Kinder sind die digitalen Kreativanleitungen für ZuhausebleiberInnen, die dazu anregen, sich einzelne Exponate zuerst ganz genau anzuschauen und dann selbst aktiv zu werden. Mehr als Papier und Buntstifte braucht es in der Regel dafür nicht.

  • Im BKF-Facebook-Videokanal finden sich außerdem spannende Videos zu vergangenen Ausstellungen, wie zum Beispiel die des Fotografen Anton Corbijn im vergangen Jahr.

Weitere Infos: Bucerius Kunstforum

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Digitale Führungen der Hamburger Kunsthalle

Ein Laptop und blaue Kopfhörer auf einem Sofa. Auf dem Bildschirm ist das Plakat der Ausstellung "Max Beckmann. Weiblich Männlich" zu sehen.


Auch die Hamburger Kunsthalle bietet eine Reihe von Online-Angeboten an: 

  • Vom 16. April bis zum 15. August findet die Ausstellung "SERIEN. Druckgraphik von Warhol bis Wool" statt. Zu sehen gibt es tolle graphische Werke von der Pop Art bis heute. Neben Online-Führungen wird im Rahmen der Ausstellung auch ein Eröffnungsfilm angeboten. Ende Mai gibt es zudem Live-Online-Einführungen.
  • Jeden Samstag werden über Zoom digitale, öffentliche Einführungen der aktuellen  Sonderausstellungen "Max Beckmann: weiblich - männlich"
    und "De Chirico: Magische Wirklichkeit" angeboten. Die Teilnahme kostet 8 Euro (4 Euro davon sind ein Gutschein für den zukünftigen Besuch in der Kunsthalle)
  • In der Ohrenschau veröffentlicht das Museum täglich eine Audio-Führung, die immer einen neuen Querschnitt durch die Sammlung abbildet: Alte Meister werden hier ebenso behandelt wie moderne Kunst, Gemälde genauso wie Plastiken und Installationen. Einfach auf den jeweiligen Ohrenschau-Button klicken und herunterscrollen. Dort finden sich Abbildungen der Werke und die zugehörigen Audio-Beiträge in deutscher und englischer Sprache. Ein Tipp: Schließen Sie beim Zuhören doch zunächst die Augen und betrachten Sie das Bild erst danach. So lassen sich spannende Vergleiche zwischen Vorstellung und Realität ziehen. Auf dieser Seite steht gratis auch die App der Hamburger Kunsthalle zum Download bereit.
  • In der Sammlung Online kann man bis zu 300 Meisterwerke und alle aktuell ausgestellten Exponate sowie bis zu 35.000 Zeichnungen und Druckgraphiken aus dem Kupferstichkabinett und der Bibliothek auf eigene Faust entdecken.
  • 1000 Kunstwerke zu Raffael sind seit Frühjahr 2020 in einer Online-Datenbank verfügbar. Sämtliche Objekte sind wissenschaftlich erschlossen und es werden jeweils die Provenienzen angegeben. Gleichzeitig ermöglichen kurze Erläuterungstexte schnellen Einstieg. Das Album besteht aus eigenhändigen Handzeichnungen Raffaels wie Kopf eines Cherubs (1509) sowie aus Reproduktionen von nahezu allen Gemälden und Wandbildern Raffaels, wie beispielsweise zu dem Werk Sixtinische Madonna. Es sind vor allem Druckgraphiken aus vier Jahrhunderten 

Zudem kann man sich 12 Kunstwerke aus dem Museum auch in einem ZDFkultur-Beitrag anschauen und erklären lassen.
Weitere Infos: Hamburger Kunsthalle

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Die Kunsthalle zeigt erstmalig eine Ausstellung zu Giorgio de Chirico (1888-1978), dem italienischen Künstler, der als Begründer der sogenannten Metaphysischen Malerei gilt. Insgesamt gibt es 80 Meisterwerke aus über 50 Sammlungen weltweit von de Chirico, Carlo Carrà, Giorgio Morandi, Alberto Magnelli, Alexander Archipenko, Pablo Picasso, Arnold Böcklin und Max Klinger zu sehen. Die Eröffnung der Ausstellung fand am 21. Januar im Livestream statt und ist weiterhin auf der Website der Kunsthalle zu sehen.
Weitere Infos: De Chirico. Magische Wirklichkeit

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Das weltweit erste Online-Werkverzeichnis aller Gemälde von Max Beckmann geht am 15. Januar um 15 Uhr live. Die Hamburger Kunsthalle hat nahezu 10.000 Datensätze mit Bildern verknüpft, um die 843 Gemälde und alle dazugehörigen Infos durchsuchbar und filterbar zu machen. So wird eine umfangreiche, kostenlose Recherche auf einer attraktiven Plattform für alle zugänglich.

Weitere Infos und Verzeichnis: Max-Beckmann-Sammlung 

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Museum am Rothenbaum: MARKK online!

Über dem MARKK heben drei fröhliche, bunte Papierflieger in die Luft ab.

Mit MARKK online! das Museum am Rothenbaum bequem von daheim aus besuchen:

  • Nehmen Sie zum Beispiel an den #MARKKtours teil, bei denen Ihnen Kuratorin Rahel Wille besondere Momente der Ausstellung „Ausgezeichnet: Künstlerinnen des Inventars“ präsentiert und erfahren Sie mehr über die Arbeit der weiblichen Museumsangestellten in Zeiten, in denen die Einrichtung noch männlich dominiert war.
  • Unter #MARKK&Camille können Sie Restauratorin Camille Schmitt bei ihrer umfangreichen konservatorischen Arbeit an einer bedeutenden chinesischen Querrolle begleiten.
  • Oder bringen Sie Ihre grauen Zellen mit dem #MARKKquiz in Schwung und lösen Rätsel zu Ausstellungen und Exponaten des Museums.
  • In Planung ist zudem MARKKinMotion. Hier soll unter dem Titel „Ausstellungssound & Vitrinenstorys“ demnächst Radio aus dem Zwischenraum gesendet werden. 
  • Last but not least beteiligt sich das MARKK an der Online-Ausstellung „Uncovering Pacific Pasts“. Untersucht werden hier die Ideen, Menschen und Netzwerke, die für die Entwicklung der Archäologie als wissenschaftliche Disziplin entscheidend waren und die beeinflusst haben, wie wir mit der langen Historie des Pazifiks umgehen. Der Beitrag des MARKK fußt auf den Erhebungen Paul Hambruchs (1882-1933), die er 1910 während der Hamburger Südsee-Expedition zum Ruinenkomplex von Nan Madol auf der mikronesischen Insel Pohnpeis durchgeführt hat.

Das aktuelle Online-Programm:

Ein Bild von einer Wandmalerei aus dem 11. Jahrhundert. Zu sehen ist das Gesicht einer Frau in türkies. Im Hintergrund sind rote Ornamente zu sehen. Seit dem 13. August 2020 findet die Sonderausstellung Alchi –Klosterjuwel im Himalaya im MARKK statt. Die Ausstellung zeigt in Form von monumentalen Fotografien Wandmalereien aus der Himalaya-Provinz Ladakh. Zum Ende der Ausstellung am 18. April präsentiert das MARKK vom 8. bis zum 11. April eine Online-Finissage mit vier weiteren Veranstaltungen:

Weitere Informationen: MARKK Hamburg auf Facebook und Instagram

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Soul Pauli - Open-Air-Ausstellung

Bilder: Park Fiction Stählernes Südsee-Feeling

St. Pauli ist eine Kunstgalerie! Open Air, pandemiekonform und leicht über QR-Codes zugänglich hat das Fotoprojekt Soul Pauli im (aktuell ungewöhnlich stillen) Hamburger Vergnügungsviertel eine Ausstellung aufgebaut. Die Motive sind die einzigartige Architektur und andere Highlights rund um die Reeperbahn. Über die dazugehörige Karte können die Standorte der Fotomotive gefunden werden. Vor Ort können BesucherInnen dann per QR-Code die Geschichten "hinter den Fassaden" erfahren. Die Ausstellung ist kostenlos, aber wer möchte, kann an das Hamburger Straßenmagazin Hinz & Kunzt spenden.

Weitere Infos und Karte: Soul Pauli Exhibition

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Die Ausstellung "Open Art: Wasser" präsentiert seit dem  24. September 2020 rund 50 beeindruckende, großformatige Aufnahmen von Rudi Sebastian am ÜberseeQuartier in der HafenCity. Der Naturfotograf sammelt seit 15 Jahren Eindrücke von Meeren, Seen und unerwarteten Orten und teilt diese nun mit einem breiten Publikum. Um diese tollen Bilder möglichst vielen Interessierten zugänglich zu machen, gibt es die Ausstellung auch digital zu erleben. 

Zur digitalen Ausstellung: Open Art - Wasser

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Das Dehmelhaus zeigt in Kooperation mit dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden die Online-Ausstellung "Auf dem Schiff- wie auf einer anderen Erde". Die Ausstellung folgt drei historischen Personen: der Kunstförderin Ida Dehmel, dem Rabbiner Joseph Carlebach und dem Kaufmann Ernst Heymann. Alle drei besteigen in den 1930er Jahren ein Schiff - die Gründe reichen von Reise über Migration bis hin zur Flucht - und ihre Briefe und Tagebücher erzählen von ihren Sehnsüchten und Träumen fern vom nationalsozialistischen Hamburg.
Weitere Infos und Ausstellung: "Auf dem Schiff- wie auf einer anderen Erde" 

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Gewürze kaufen beim Spicy's Gewürzmuseum

Stapel von Gewürzdosen Spicy's Gewürzmuseum

Wer von zuhause aus mit allen Sinnen in die Welt der Gewürze eintauchen können, kann das mithilfe des Spicy's Gewürzmuseum tun. Im Online-Shop des Gewürzmuseums gibt es eine riesige Auswahl an Gewürzen, die nicht nur lecker schmecken, sondern teilweise auch gesundheitsfördernde Wirkungen haben. Mit dem Kauf wird auch das Museum selbst unterstützt.
Weitere Infos: Spicy's GewürzmuseumOnlineshop

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Ein Schülerprojekt mach die Ausstellung im Auswanderermuseum BallinStadt auch digital erlebbar. Jugendliche der Goethe-Schule Harburg und der Stadtteilschule Wilhelmsburg haben aus eigenen Ideen, eigener Arbeit mit Kamera, Ton, und Requisiten und mit eigenen DarstellerInnen einen Film produziert. Der Film ist Teil von “Verankert in Hamburg - Stadtgeschichten neu entdeckt”, initiiert vom Museumsdienst Hamburg. Auf dem Youtube-Kanal des Museums findet sich außerdem ein digitaler Rundgang durch die Ausstellung. 
Weitere Infos: Auswanderermuseum BallinStadt

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Die virtuellen Räume des Kunstvereins in Hamburg bleiben geöffnet 


Auf den Seiten des Kunstvereins können Sie aktuell im digitalen Archiv des Museums stöbern, einen Rückblick auf wichtige Schauen der Vergangenheit werfen und an digitalen Führungen durch zwei Ausstellungen teilnehmen: Zum einen führt Sie Kuratorin Bettina Steinbrügge durch die Ausstellung des Kunstpreises des BDI e.V. ars viva 2020 und informiert Sie über die gezeigten Werke der diesjährigen Preisträger*innen Karimah Ashadu, Thibaut Henz und Cemile Sahin. Zum anderen folgen Sie Assistenz-Kurator Tobias Peper durch die Schau The Curfew Sirens des Künstlers Matheus Rocha Pitta. Bereits der Titel dieser Ausstellung stellt ein Spiel mit mehreren Bedeutungsebenen dar, das sich durch alle Arbeiten zieht. Ergänzend finden Sie auf den Seiten zu ars viva 2020 und The Curfew Sirens Texte zu den Schöpfer*innen und ihren Arbeiten sowie – ganz am Ende der Seiten – Audio-Aufnahmen von Künstler*innen-Gesprächen.

Weitere Infos: Kunstverein in Hamburg

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Kapitelübersicht

 

  • Auf dem YouTube-Kanal des Museums gibt es eine Führung mit Museumsdirektor Prof. Dr. Weiss und dazu viele Einblicke in die Sammlung und in die archäologische Arbeit.
  • Die vergangene Sonderausstellung „hot stuff – Archäolgie des Alltags“ kann über einen 360°-Rundgang erkundet werden
  • Außerdem gibt es eine Webstory zur Hammaburg und der Entstehungsgeschichte Hamburgs. 
  • Die Sammlung mittelalterlicher Münzen ist ebenfalls online einsehbar, wie auch das gesamte Museum über das google arts & culture projekt im virtuellen Rundgang.
  • Eine Web-App lädt ein, eine Kultur-Route durch Harburg zu erkunden. 
  • Weitere spannende Themen werden im AMH-Podcast oder den Museums-Blog behandelt.

Weitere Infos: Archäologisches Museum Hamburg

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Das Internationale Maritime Museum online besuchen

Eine Collage mit einem Schiff auf dem Meer

Das Online-Angebot des Internationalen Maritimen Museums vertreibt schnell die Langeweile und erweckt zugleich das Interesse für vielfältige, spannende Aktivitäten. Mit einem zum Download kostenlos verfügbaren Modellbaubogen lassen sich der IMMH Fischkutter und das IMMH Wikingerschiff einfach nachbauen. Wem das Zuhören und Bestaunen mehr liegt als das Basteln, der kann mit einem Audioguide dem Museum und seiner Bordkatze Rubens einen Besuch von Zuhause aus abstatten. Ebenfalls zu Empfehlen: die maritimen Online-Führungen. Hierzu hat das Museum eine informative Videosammlung bereitgestellt. Wer auch davon nicht genug bekommt und immer auf dem neusten Stand sein möchte, kann dem Internationalen Maritime Museum auf Facebook, Instagram sowie Twitter folgen.

Weitere Infos: Internationales Maritimes Museum

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Virtuelle Führung durch die Peking

Screenshot Peking Digital

Pünktlich zum Jubiläum des Stapellaufs der berühmten Viermastbark PEKING vor 110 Jahren kann man das Schiff jetzt in einer virtuellen Führung entdecken. An sechs Einstiegspunkten können BesucherInnen digital vom Oberdeck bis hinunter in den Frachtraum durch das aufwändig restaurierte Schiff gehen. Online-Ausstellungen zeigen die bewegte Geschichte des Schiffs mit historischen Fotografien und Ausschnitten aus dem Film einer Kap Hoorn-Umsegelung von 1929. Dazu können BesucherInnen unter dem Titel „Rolling home“ das Wiedereinlaufen der Viermastbark in den Hamburger Hafen am 7. September 2020 mit Bildern und Filmen noch einmal erleben

Weitere Infos und Führung: Peking Digital

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Im Gehirn des Kindes

Eine Frau, die vor einem Bild auf einem Hocker kniet.

Das Deutsche SchauSpielHaus, die Ensemble Resonanz, die Hamburger Kunsthalle und das Thalia Theater machen gemeinsame Sache. Anlass dazu gibt die Ausstellung "DE CHIRICO. Magische Wirklichkeit" der Hamburger Kunsthalle, gepaart mit der pandemiebedingten Schließung der Institutionen.

In Form von sieben Videos, die in der ersten Aprilhälfte auf der Website der Hamburger Kunsthalle erscheinen, wird die metaphysische Kunst beleuchtet und von verschiedenen KünstlerInnen interpretiert. Das Projekt erscheint unter dem Namen "Im Gehirn des Kindes", angelehnt an das gleichnamige Werk, welches Teil der Ausstellung ist. Die einzelnen Videos erscheinen außerdem auf den Websites der jeweiligen Institutionen im Laufe des Aprils.

Weitere Infos: Im Gehirn des Kindes

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Eozän - Am Beginn unserer Welt

Das Skelett eines Urzeittieres hinter einer Glasvitrine im Museum. Daneben sind weitere Skelette und Informationstafeln.

Am 8. April ist die Sonderausstellung "Eozän – Am Beginn unserer Welt" der Universität Hamburg eröffnet worden. In Form eines digitalen Museumsrundgangs, Experteninterviews, einem Making-off und vielem mehr, können Sie sich online in eine Zeit zurückversetzen lassen, in der Mitteleuropa noch vom Dschungel bewachsen war. Zu bestaunen gibt es unter anderem Fossilien aus dem Erdmittelalter. In Anbetracht der vielfältigen Flora und Fauna dieser Zeit, wird im Besonderen auch der Klimawandel in der Ausstellung thematisiert. "Eozän" läuft bis zum 23. Januar 2022. Sobald der Museumsbetrieb wieder anläuft, kann die Ausstellung auch vor Ort im Zoologischen Museum Hamburg besichtigt werden.

Weitere Infos: Eozän

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