Hamburger Kunsthalle

Carrie Yamaoka

Erste Einzelausstellung der Künstlerin (*1957) in Deutschland anlässlich ihrer Auszeichnung mit dem Maria Lassnig Preis.

Carrie Yamaoka
Carrie Yamaoka. 20 by 20 (green), 2007/2023. Reflektierende Polyesterfolie, Urethanharz und Mischtechnik auf Holzplatte, 50,8 x 50,8 x 4,4 cm Courtesy the artist

21. August 2026 bis 10. Januar 2027

Veränderliche Materialien, spiegelnde Oberflächen 

Carrie Yamaoka, geboren 1957 in New York, arbeitet interdisziplinär und beschäftigt sich mit Malerei, Fotografie, Skulptur und Text. 

In ihrer künstlerischen Arbeit interessiert sich Yamaoka für veränderliche Materialien und Oberflächen, oft kombiniert sie beispielsweise Fotografie mit Texttafeln und spiegelnden Bildträgern, wobei sie die Grenzen zwischen Produktion, Dokumentation und Wahrnehmung hinterfragt.

Die spiegelnden Oberflächen ihrer zwischen Bild, Fotografie und Skulptur changierenden Werke lassen Raum, Licht und Betrachtende in sich stetig ändernden Perspektiven und Erscheinungsformen ineinanderfließen. 

Zudem spielen ihre Arbeiten mit chemischen Prozessen, flüchtigen Transformationen und der Unfähigkeit der Fotografie, alles festzuhalten. Mitunter verändert die Künstlerin auch frühere Arbeiten nach einigen Jahren und stellt damit Vorgaben hinsichtlich der chronologischen Entwicklung eines künstlerischen Œuvres infrage.

Carrie Yamaoka 

Yamaoka wuchs zum Teil in Japan auf. Sie ist seit Anfang der 1990er-Jahre Mitglied und Mitbegründerin des queeren Kunstkollektivs fierce pussy. Das bis heute aktive Kollektiv entstand inmitten der Aids-Epidemie und der politischen Mobilisierung für die Rechte der LGBTQI+-Community.

Weitere Informationen: Ausstellung Carrie Yamaoka
 

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