6. Juni bis 6. September 2026
Feministischer Blick auf den Alltag der Frauen
Franki Raffles war eine feministische Dokumentarfotografin und Aktivistin. Sie lebte und arbeitete in Schottland, unternahm jedoch ausgedehnte Reisen, auf denen sie Frauen bei der Arbeit und in ihrem Alltag fotografierte. Als Aktivistin wollte sie mit ihren Fotografien auf soziale und geschlechtsspezifische Ungleichheiten aufmerksam machen. Als Raffles im Alter von nur 39 Jahren starb, hatte ihr Werk gerade erst eine größere öffentliche Bekanntheit erlangt.
Ihre Fotografien, die häufig von Interviews mit den Porträtierten begleitet wurden, setzen sich mit dem unterschiedlichen Arbeitsalltag von Frauen in Schottland, Russland, Georgien und der Ukraine, in China, Simbabwe, in der Karibik sowie in Israel und Palästina auseinander.
Bis zu ihrem frühen Tod entstanden über 40.000 Aufnahmen, mit denen Raffles auch zu einer globalen Solidarität für Frauen und zur Beseitigung der sozialen Missstände aufrufen wollte.
Die Ausstellung will auf die Fragestellungen der feministischen Fotografin aufmerksam machen, die trotz aller Veränderungen und Entwicklungen der letzten Jahrzehnte bis heute aktuell sind.
Weitere Informationen: Ausstellung Franki Raffels