Ein digitales Museum
Die HafenCity bekommt ein digitales Museum nach japanischem Vorbild. Das interdisziplinäre Kollektiv teamLab wird dort seinen ersten europäischen Standort einrichten. Unter anderem in Tokio und in Shanghai gibt es bereits eine digitale Ausstellung mit dem Titel teamLab Borderless, die nun in auch in Hamburg entstehen soll.
Das neue Museum verspricht, eine Attraktion für Hamburger*innen und Tourist*innen gleichermaßen zu werden: In Japan zog die Ausstellung bereits mehrere Millionen Menschen aus aller Welt an.
Was ist teamLab Borderless?
teamLab Borderless ist ein visuelles Spektakel, das mit faszinierenden Lichtinstallationen eine Art Schnittstelle zwischen Kunst, Wissensvermittlung und Unterhaltung darstellt. Besucher*innen können sich in bunte projizierte Welten hineinbegeben und beispielsweise im Regen durch ein Meer von Seerosen, einen Wasserfall oder einen Wald bunter Hängelampen wandeln. Sie können dabei mit den Projektionen interagieren, Wasser fließt beispielsweise an ihnen vorbei, Bilder reagieren auf Bewegungen und Lampen wechseln die Farbe. Begleitet werden die Bildwelten von sphärischen Klanginstallationen, die einen ganz in das Erlebnis eintauchen lassen.
Digitale Kunst auf 6.500 Quadratmetern
Der Standort für das neue digitale Museum wurde schnell im Elbbrückenquartier in der HafenCity gefunden. Am Amerigo-Vespucci-Platz, unmittelbar in der Nähe der U-Bahn-Station Elbbrücken, wird ein passendes Gebäude errichtet. Dort sollen auf einer Fläche von 6.500 Quadratmetern mit einer Deckenhöhe von bis zu zwölf Metern Räume für digitale Kunst entstehen. Die Eröffnung der Ausstellung ist derzeit für 2026 geplant.
Die Köpfe hinter teamLab Borderless
In Hamburg wird das digitale Ausstellungskonzept vom ursprünglichen Entwicklerteam teamLab Tokio und dem Gründer von XING, Lars Hinrichs entwickelt und betrieben werden. Das interdisziplinäres Kollektiv teamLab hat mehr als 500 Mitarbeitende, darunter Künstler*innen, Programmierer*innen, Ingenieur*innen, CG-Animateur*innen, Mathematiker*innen und Architekt*innen.
Weitere Informationen: Digital Art Museum