Eine Nacht, 53 Museen

Lange Nacht der Museen

Einmal im Jahr findet in Hamburg die Lange Nacht der Museen statt. Dann laden 53 Museen zu später Stunde in ihre Hallen und stellen ein riesiges Sonderprogramm auf die Beine.

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Museumsdienst Hamburg / Luisa Hanika

Die 23. Lange Nacht der Museen

Am Samstag, den 18. April 2026, öffnen die Hamburger Museen von 18 Uhr bis 1 Uhr ihre Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher. 53 Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkorte laden dann wieder zu einem vielfältigen Ausstellungs- und Sonderprogramm ein. Zum ersten Mal dabei sind in diesem Jahr zwei Ausstellungsorte in der HafenCity: Die Botschaft der Wildtiere und das Urbaneo – Junges Architektur Zentrum. Auch die Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe nimmt nach längerer Sanierungspause wieder teil.

Kurator*innenführungen, Mitmachaktionen, Workshops, Lesungen, Technikvorführungen, Vorträge, Tanz, Film und vieles mehr: Besucher*innen können sich aus über 500 Veranstaltungen ihr individuelles Programm zusammenstellen. Geboten werden außerdem interaktive Angebote für Familien sowie Führungen für Menschen mit und ohne Sehbehinderung von "Bei Anruf Kultur", Führungen in Deutscher Gebärdensprache und Veranstaltungen auf Englisch und in weiteren Sprachen.

Menschen bewegen sich bei Nacht vor dem Eingang der Kunsthalle.
Museumsdienst Hamburg / Luisa Hanika

Mitmachen und Entdecken

Viele der Stationen laden die Gäste ein, selbst aktiv zu werden. Im Deutschen Maler- und Lackierer-Museum können Besucher*innen etwa Farbtechniken vergangener Jahrhunderte ausprobieren. In der Bergedorfer Mühle lassen traditionelles Getreidemahlen und historische Mühlentechnik die Arbeitswelt früherer Zeiten erfahrbar werden. Im Museum der Arbeit spannt sich der Bogen vom traditionellen Buchdruck bis zum 3D-Druck – Mitmachen ist dabei ausdrücklich erwünscht.

Weitere Highlights sind etwa tierische Begegnungen und Wolf-Selfies in der Botschaft der Wildtiere, eine Ralley mit Figuren der Sesamstraße im Mont Blanc Haus oder der Schiffsführungssimulator im Internationalen Maritimen Museum. In der Hamburger Kunsthalle verbinden sich vielfältige Ausstellungen mit Ukulele-Interventionen, während das Kunsthaus Hamburg in "Daniel Hopp: Fictional Healing" gesellschaftliche Narrative hinterfragt. Außerdem werden in verschiedenen Ausstellungen unterschiedlichste Themen beleuchtet – von Superheld*innen bis zu Katzen.

Besucher*innen können sich auf der Webseite der Langen Nacht der Museen ihren persönlichen Plan für die Nacht erstellen.

Junge Menschen sitzen vor einer rosa Wand und sehen sich ein Exponat an.
Museumsdienst Hamburg / Luisa Hanika

Für alle unter 18: 0€-Ticket

In diesem Jahr können junge Kulturfans unter 18 Jahren erstmals kostenlos die Lange Nacht der Museen besuchen. Das sogenannte 0€-Ticket kann ab Mitte März online oder vor Ort in den Museen abgeholt werden. Das 0€-Ticket beinhaltet keine kostenfreie hvv-Nutzung.

Generell gelten folgende Ticketpreise: 
Regulär: 18 Euro
Ermäßigt: 12 Euro
Unter 18: 0 Euro

Unterwegs von Museum zu Museum

Zwischen den Museen können Besucher*innen mit extra eingerichteten Busshuttle-Linien, einem Barkassen-Shuttle und den regulären hvv-Linien (Ringe A bis F) verkehren. Das Ticket für den öffentlichen Nahverkehr ist im Ticket für die Lange Nacht der Museen enthalten. Außerdem berechtigt das Ticket zur Nutzung der Historischen S-Bahn-Hamburg zwischen Altona und Bergedorf.

Teilnehmende Museen 2026

Mehr Informationen: Lange Nacht der Museen

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