Bis 27. Juni 2027
Kinderbuch-Klassiker
Pippi in Taka-Tuka-Land ist ein weltweiter Kinderbuch-Klassiker der schwedischen Autorin Astrid Lindgren, der in rund 100 Sprachen übersetzt wurde. Pippi ist voller Vorfreude: Ihr Vater Kapitän Efraim Langstrumpf kommt mit seinem Schiff "Hoppetosse", um Pippi auf die Taka-Tuka-Insel zu holen, wo er König ist. Doch möglicherweise gab es ein reales Vorbild, einen echten schwedischen Südseekönig.
Carl Pettersson - überraschende Parallelen
Die Biografie des Schweden Carl Pettersson (1875-1937) weist überraschende Parallelen zu den Inhalten der Pippi-Bücher auf. Pettersson war für die deutsche Neuguinea-Compagnie im Pazifik tätig, an der auch Hamburger Firmen beteiligt waren. Nach einem Schiffbruch ließ er sich auf den Tabar-Inseln nieder, legte Kokosplantagen an und gründete mit seiner pazifischen Frau Singdo eine Familie. Ihre Kinder erlebten koloniale Umbrüche und die Erziehungsmethoden von Missionsschulen.
Die Geschichte des deutschen Kolonialismus im Pazifik
Am Beispiel der Familie Pettersson erklärt die Ausstellung spielerisch und interaktiv für Kinder und Familien die Geschichte des deutschen Kolonialismus im Pazifik.
Unter anderem werden das koloniale Plantagenwesen und die Handelsbeziehungen zwischen den Inseln des Bismarck-Archipels und der Stadt Hamburg vorgestellt.
Führungen und Workshops
Interaktive, dialogische Bildungsangebote begleiten die Ausstellung. Die Angebote können jeweils individuell an die Altersgruppe angepasst werden.Buchungen für Kita-Gruppen und Schulklassen sind über den Museumsdienst Hamburg möglich.
Weitere Informationen: Ausstellung Pippis Papa