Hamburger Kunsthalle

Skulptural. Die neuen Galerien.

Erstmalige Präsentation der großen Skulpturensammlung des Museums aus 2.500 Jahren Kunstgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart.

Picasso: Die Eule
Pablo Picasso (1881–1973): Die Eule, 1952. Gebrannter Ton, bemalt, 34 x 25 x 34,5 cm Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn 2025. Hamburger Kunsthalle / bpk Foto: Elke Walford

24. April 2026 bis 11. April 2027

Skulpturen von der Antike bis zur Gegenwart

Die Hamburger Kunsthalle präsentiert in neuen Galerien erstmals umfassend ihre Skulpturensammlung in einer medien- und epochenübergreifenden Schau. Spektakuläre Leihgaben aus dem Pariser Musée d’Orsay und europäischen Privatsammlungen ergänzen die Ausstellung. 

Die neuen Galerien erstercken sich über 1.500 Quadratmeter im Erdgeschoss des Gründungsbaus und des Erweiterungsbaus. Sie wurden speziell für die Skulpturen-Ausstellung aufwendig modernisiert und mit neu entwickelten Display-Elementen ausgestattet. 

Es entfaltet sich ein Parcours mit über 500 Skulpturen, Reliefs, Gemälden, Graphiken, Fotos, Raum- und Videoinstallationen aus 2.500 Jahren Kunstgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart, von Skulptur-Miniaturen bis zu monumentalen Objekten. 

Sammlungsschatz Kleinstskulpturen im Fokus

Ein besonderer Fokus gilt dem neu entdeckten Sammlungsschatz: den Kleinstskulpturen – "sculptures en miniature", wie sie der erste Direktor Alfred Lichtwark nannte. Dabei handelt es sich sich um Münz-, Medaillen- und Reliefkunst aus Gold, Silber und Bronze. Diese Neuentdeckungen stehen Meisterwerke aller Art gegenüber, beispielsweise den überlebensgroßen Plastiken von Auguste Rodin oder Aristide Maillol, Reliefs von Käthe Kollwitz oder Körperabgüssen der 1960er Jahre.

Forschungsobjekt " Von der zweiten zur dritten Dimension"

Die Ausstellung baut auf dem Forschungsprojekt "Von der zweiten zur dritten Dimension" auf. Im Rahmen des Projekts  werden rund 6.000 Münzen, Medaillen und Plaketten erstmals gesichtet, restauriert und digitalisiert. Im Januar 2026 wurden erste Objekte bereits online veröffentlicht. 

Ermöglicht werden Erforschung und Präsentation durch die Dorit & Alexander Otto Stiftung, die erneut als maßgebliche Förderin wirkt.

Weitere Informationen: Ausstellung Skulptural

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