11. September 2026 bis 29. September 2027
Vom Impressionismus bis zur Neuen Sachlichkeit
Präsentiert werden rund 100 Werke vom Realismus und Impressionismus bis zum Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit. Sie stammen von Künstler*innen wie Paul Cézanne, Lovis Corinth, Ferdinand Hodler, Ernst Ludwig Kirchner, Franz Marc, Paula Modersohn-Becker, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff, Milly Steeger und vielen anderen.
Die Beucher*innen können einzigartige, teils ikonische Kunstwerke betrachten, die in ihrem historischen Kontext präsentiert werden.
Die wegweisende Rolle jüdischer Kunstsammler*innen
Die Schau verdeutlicht zudem die bedeutende Rolle, die jüdische Kunstsammler*innen für die Etablierung und Förderung moderner Kunst innehatten.
Im Mittelpunkt stehen die Sammlungen von 15 Familien, Paaren oder Einzelpersonen. Dazu zählen unter anderem die Familie Hirschland, Paul und Clothilde Schüler, Max Meirowsky, Rosa Schapire und Margarete Mauthner. Jeder Sammlung ein eigener Raum gewidmet.
In der Ausstellung werden die Lebensgeschichten der Sammler*innen präsentiert, die in der Zeit des Nationalsozialismus geprägt waren von Entrechtung, Verfolgung, Vertreibung und Mord.
Die Besucher*innen erhalten anhand von Dokumenten, Fotografien und Briefen einen tieferen Einblick in die Persönlichkeit und Schicksale der Sammler*innen sowie die Zerschlagung ihrer Sammlungen. Auch die Wege der einzelnen Kunstwerke bis heute werden nacherzählt.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Weitere Informationen: Ausstellung von Cézanne bis Kirchner