MK&G

XULY.Bët. Funkin’ Fashion Factory 100% Recycled

Das Pariser Modelabel setzt auf große Schriftzeichen, selbstbewusste Statements und recycelte Textilien.

Zwei Models präsentieeren Mode mit großen Schriftzeichen
XULY.Bët, Kollektion Herbst/Winter 2024/25 XULY.Bët, Kollektion Herbst/Winter 2024/25 , Foto: Marc Baptiste

1. August 2025 bis 1. August 2027

Einflussreiches Label für Underground Fashion

In der Einzelausstellung präsentiert das MK&G das innovative Label des Designers Lamine Kouyaté (* 1962)  und zeigt neben den Neuerwerbungen der Sammlung "Mode und Textil" ausgewählte Stücke aus den Kollektionen der letzten Jahre.

Das 1991 in Paris gegründete Modehaus XULY.Bët produziert tragbare Mode, die ausschließlich aus Secondhand-Textilien hergestellt wird. Der Name des Labels stammt aus der westafrikanischen Sprache Wolof und bedeutet soviel wie  „die Augen offenhalten“. Nach außen gekehrte Nähte, schräg angesetzte Schnitte, rote Fäden und großflächige, aktivistische Botschaften und Produktinformationen - mit seiner  eleganten Alltags- und Sportkleidung  stellte sich XULY.Bët in den 1990er Jahren gegen den Zeitgeist der Pariser Modewelt.

Heute ist XULY.Bët ein einflussreiches Label für Underground Fashion. Kouyatés Stil orientiert sich besonders an afrikanischer Mode, ist aber auch von den Modeschöpfern Azzedine Alaïa and Yves Saint Laurent beeinflusst. Weitere Inspirationen holte sich Koyate von der  Punk Rock-, Grunge- und Funk-Szene. 

Im Vordergrund stehen jedoch die sichtbare Weiterverarbeitung und die ganzheitlich nachhaltige Produktion der Kleidungsstücke. Das kommt nicht von ungefähr: Schon Kouyatés Mutter und Großmutter bereiteten die Kleidungsstücke der Familie immer wieder auf.

Insofern stellt die Ausstellung Fragen nach den Grenzen der Modeindustrie und Textilproduktion, der Kreislaufwirtschaft und der der Wechselwirkung von Körper und Konsum.

Weitere Informationen: Ausstellung XULY.Bët

Kontakt

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

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Weitere Hinweise zu Öffnungszeiten finden Sie auf der Website des Museums.

1. August 2025 bis 1. August 2027