Filme abseits des Mainstream

dokumentarfilmwoche

Die dokumentarfilmwoche Hamburg findet 2026 zum 23. Mal statt. Im April werden sechs Tage lang hochkarätige Dokumentarfilme gezeigt.

Eindrücke von der dokumentarfilmwoche 2024, in einem Kinosaal sitzen Menschen, vor der Leinwand findet ein Gespräch statt.
Miguel Ferraz

Das war die dokumentarfilmwoche 2026. Über kommende Ausgaben informieren wir Sie rechtzeitig an dieser Stelle.

Wann? 14. bis 19. April 2026
Wo? Metropolis, 3001 KINO, B-Movie, Slot-Clubkino und an zwei Veranstaltungsorten in der fux eG 

dokumentarfilmwoche 2026

Die dokumentarfilmwoche Hamburg zeigt vom 14. bis 19. April 2026 eine handverlesene Auswahl außergewöhnlicher, nationaler und internationaler Dokumentarfilme. Rund 50 Veranstaltungen und Filme sind Teil des Programms. Es werden Filmemacher*innen aus Deutschland, Frankreich, Iran, Israel, Italien, Kanada, Kroatien, Libanon, Österreich, Russland, Slowakei und der Ukraine erwartet, von denen 30 vor Ort sein und teilweise dem Publikum Rede und Antwort stehen werden.

Die Spielorte des Festivals sind das B-Movie, das 3001 Kino, das Slot-Clubkino und das Metropolis Kino. Das Festivalzentrum wird sich in der fux eG im Stadtteil Altona befinden. 

Eindrücke von der dokumentarfilmwoche 2025, Menschen unterhalten sich in einem Raum.
Festivalzentrum in der fux eG Miguel Ferraz

Perlen des Dokumentarfilms

Das Programm umfasst wieder ein ausgewähltes internationales Filmspektrum sowie Arbeiten von Hamburger Filmschaffenden in der Sektion "dokland hamburg". Eine Retrospektive ist dem japanischen Filmemacher Kazuo Hara gewidmet. Hara ist einer der prägnantesten dokumentarischen Filmemacher seines Landes mit singulärer künstlerischer Handschrift. Der 80-Jährige wird während des gesamten Festivals anwesend sein und zudem eine Masterclass geben.

Eröffnet wird das Festival am 14. April mit dem Film "The Vanishing Point" der Regisseurin Bani Khoshnoudi. Die Doku beschäftigt sich mit dem Widerstand in Iran. Begleitet wird der Film am nächsten Vormittag mit der Vorstellung eines (Buch)-Projektes, das die Anfänge feministischer Widerstände in Iran von 1979 bis heute nachzeichnet.

Ein weiteres Highlight ist etwa die Ausstellung von Studio Softić, die sich mit Strukturen der Zerstörung von Räumen in den vermeintlichen Peripherien Europas beschäftigt und während der gesamten Festivaldauer im Festivalzentrum gezeigt wird. Eine Sonderveranstaltung wird der Filmkommune in Rojava gewidmet. Außerdem wird mit zwei Filmen der 50. Geburtstag der Duisburger Filmwochen gefeiert.

Rund um den Festivalbesuch

Für die Filme im Rahmen des Festivals können Einzeltickets erworben werden. Alternativ können Besucher*innen sich für einen Festivalpass entscheiden. Bei nicht ausverkauften Vorstellungen erhält man damit Zugang zum Film, mit Festivalpass können Tickets ab einer Stunde vor der jeweiligen Vorstellung abgeholt werden. 

Wer ohne Ticket etwas Festivalluft schnuppern möchte, kann zum Festivalzentrum (frappant Galerie in der fux eG) kommen. Das Programm dort und im fuxLAB ist kostenfrei.

Weitere Informationen und das gesamte Programm: dokumentarfilmwoche

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