Wann? 5. bis 23. August 2026
Wo? Kampnagel
Hoffnung und neue Perspektiven
Die Arbeiten der Künstler*innen beim Internationalen Sommerfestival vom 5. bis 23. August 2026 zeigen die Vielfalt von Tanz, Theater, Performance, Musik und Bildender Kunst. Internationale Koproduktionen sind ebenso Teil des Programms wie Uraufführungen und eigens für Hamburg entwickelte Arbeiten. Unter dem Motto "hope!" zeigt das Festival ein Programm, das sich mit gesellschaftlichen Krisen, historischen Brüchen und Zukunftsszenarien auseinandersetzt. Dabei steht immer der Anspruch im Mittelpunkt, dem Publikum neue Perspektiven zu eröffnen. Das Festival möchte sich dem Horror der Gegenwart nicht entziehen, sondern ihm mit Fantasie, Humor und Beharrlichkeit begegnen.
Die Programmpunkte werden etwa zweieinhalb Wochen lang in den Kampnagel-Hallen gezeigt. Auch der öffentliche Raum wird zur Festival-Bühne: Projekte im Hafen, in Museen, Kirchen und auf urbanen Freiflächen schaffen neue Begegnungen zwischen Kunst, Stadtgesellschaft und Publikum.
Programm-Highlights 2026
Dem Publikum wird ein vielseitiges Programm aus Performance, Tanz, Theater, Musik, Partys und Diskurs geboten:
Ein Wiedersehen gibt es etwa mit der bekannten, argentinischen Choreographin Ayelen Parolin. In "Irresistible Revolution" verbindet sie den Kosmos des argentinischen Straßenkarnevals mit choreografierten Protestformen und entfaltet daraus ein energiegeladenes Gruppenstück zwischen Rausch, Humor und Widerstand. Auch das für seine immersiven Theaterproduktionen gefeierte Ensemble Nesterval ist wieder Teil des Sommerfestival-Programms. Ebenfalls erneut mit Arbeiten vertreten sind etwa (LA)HORDE und das Ballet national de Marseille.
Zudem werden im Rahmen des Festivals einige Uraufführungen und Koproduktionen gezeigt. Joana Tischkau entwickelt gemeinsam mit Jeremy Nedd, Sophie Yukiko und der kubanischen Malpaso Dance Company die neue Produktion "Trapicana", die sich kritisch mit Tourismus und Exotisierung auseinandersetzt. Mit "And From Their Hair, Unending Forest" präsentiert Adam Seid Tahir ebenfalls eine Weltpremiere auf Kampnagel. Der dänisch-äthiopische Künstler entwirft darin eine poetische und körperliche Neuinterpretation nordischer Mythologien aus Schwarzer und queerer Perspektive. Auch Jacob Jonas zeigt mit "Restart" erstmals seine neue Tanztrilogie über Krankheit, Transformation und kollektive Verletzlichkeit.
Zwischen Avantgarde, Pop und Clubkultur
Neben Theaterstücken und Performances zeigt das Internationale Sommerfestival auch ein vielfältiges Musikprogramm, das sich zwischen Avantgarde, Pop und Clubkultur bewegt. Zu hören sind etwa Ana Frango Elétrico, Diarfest, Hoe_mies und Bonnie 'Prince' Billy.
Kostenloses Programm im Avant-Garten
An allen Festivaltagen präsentiert das Festival ein kostenloses Programm im atmosphärischen Avant-Garten. Auf der Waldbühne lädt die Reihe "Growing Grounds" zu einem hochkarätigen Programm aus Literatur und Musik ein. Außerdem werden hier Kopfhörer-Partys der Festival-Evergreens Jajaja geboten und Künstlerin Martina Palm zeichnet Live-Porträts der Gäste.
Zur Website: Internationales Sommerfestival 2026