Wann? 14. bis 21. Juni 2026
Wo? diverse Veranstaltungsorte in Hamburg
Das Potenzial des Tanzes
Ob auf der Bühne, im öffentlichen Raum, als Diskurs oder im Alltag: Tanz hat ein unglaubliches Potenzial. Genau das möchte die erste Tanztriennale erkunden – als Kunstform, als soziale Kraft sowie als Impuls für neue Perspektiven. Vom 14. bis 21. Juni 2026 lädt die Tanztriennale Tanzschaffende und die breite Öffentlichkeit ein, Tanz neu zu erleben. Über Kulturen, Communities und Generationen hinweg sollen Interessierte zuschauen, mitmachen, nachdenken, ins Gespräch kommen und tanzen.
Mut und Freude als Motto
"Brave Moves. Courageous Joy": So lautet das Motto der ersten Tanztriennale. Es soll zeigen, dass Mut als Praxis und Freude als treibende Kraft wachsen, wenn Menschen gemeinsam tanzen. Ziel der Tanztriennale ist es, Tanz sichtbar zu machen und ihn zu stärken. Es soll gezeigt werden, wie Tanz zu einem stärkeren gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen und neue Ansätze für transformatives Denken schaffen kann.
Bunte City Parade eröffnet die Tanztriennale
Eröffnet wird die Tanztriennale am 14. Juni mit der ersten City Parade: Der öffentliche Raum wird temporär in eine Bühne verwandelt, auf der sich die in Hamburg lebenden Tanzkulturen und Communities dem Publikum präsentieren. Vom Museum der Arbeit geht es durch Barmbek-Nord zum Stadtpark. Mit dabei sind Auftragsarbeiten lokaler Choreograph*innen ebenso wie Community-Tänze, Tanzschulen, Vereine oder Initiativen. Das partizipative Finale der City Parade wird von der in Hamburg ansässigen Choreographin Patricia Carolin Mai choreografiert und im Stadtpark stattfinden.
Mehr Infos: City Parade
Vielfältige Vorstellungen
Das Spektrum der eingeladenen Künstler*innen der Auftaktausgabe der Tanztriennale reicht von international renommierten Kompanien bis hin zur lebendigen lokalen Tanzszene. Die ganze Woche über finden sowohl tagsüber als auch abends Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten statt. Darüber hinaus geht die Tanztriennale mit künstlerischen Interventionen in den Hamburger Stadtraum hinein. Hamburg wird zu einem internationalen Hot Spot des Tanzes.
Die französische Kompanie CCN Ballet de Lorraine zeigt eine Triple Bill mit Choreographien von Twyla Tharp, Jan Martens und Marco da Silva Ferreira. Ljuzem Madiljin verbindet in ihrem performativen Walk durch die Stadt indigene Tanzrituale der Paiwan-Community aus Taiwan mit zeitgenössischen Ansätzen. Die Arbeit “CLAP & SLAP” von Agnietė Lisičkinaitė und Igor Shugaleev rückt die politische Situation in Osteuropa ins Zentrum.
Infos zu allen Vorstellungen: Programm der Tanztriennale
Forum "Collective Impact"
Im Rahmen der Tanztriennale soll auch der Austausch zwischen unterschiedlichen Tanzkulturen und Communities gefördert werden. Vom 18. bis 21. Juni findet deshalb das Forum "Collective Impact" statt. Es richtet sich sowohl an Tanzschaffende als auch an eine breite Öffentlichkeit. Es umfasst eine Vielzahl diskursiver und physischer Formate,
darunter Podiumsdiskussionen, moderierte Sessions, Tanzworkshops und Lecture
Performances.
Mehr Infos: Forum "Collective Impact"
Über die Tanztriennale
Der von der Kulturstiftung des Bundes initiierte Kulturelle Leuchtturm wird von den Projektpartnern Hamburg Ballett, Kampnagel und K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg umgesetzt. Für die Umsetzung wurde der Trägerverein "Tanztriennale Hamburg e.V." gegründet. Die künstlerische Leitung übernehmen die Dramaturgin Monica Gillette und die Tanz-Kuratorin Gwen Hsin-Yi Chang. Gefördert wird die Tanztriennale als Kultureller Leuchtturm durch die Kulturstiftung des Bundes und die Behörde für Kultur und Medien Hamburg.
Mehr Infos: Tanztriennale