Wann? 4. Mai bis zum 31. Juli 2026
Wo? Veranstaltungsorte im gesamten Stadtgebiet
11. Hamburger Architektur Sommer
Hamburg wird wieder zur Bühne für Baukultur: Vom 4. Mai bis zum 31. Juli 2026 lädt der 11. Hamburger Architektur Sommer dazu ein, Architektur, Stadtentwicklung und gesellschaftliche Fragen aus neuen Perspektiven zu erleben.
Im Fokus stehen dabei die drängenden Fragen unserer Zeit: der verantwortungsvolle Umgang mit knappen Ressourcen und die Gestaltung einer klimagerechten Umwelt. Darüber hinaus untersucht das Programm, wie ein nachhaltiges, inklusives und nachbarschaftliches Zusammenleben gelingen kann und inwieweit die Geschichte – insbesondere das koloniale Erbe Hamburgs – unsere heutige Gegenwart prägt.
Vielfältiges Programm
Mehr als 270 Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet werden Teil des Festivals sein. Dazu gehören Ausstellungen, Workshops, Rundgänge, Vorträge, Filmvorführungen und Performances. Das Programm wird vom gemeinnützigen Verein Initiative Hamburger Architektur Sommer e.V., der Hamburgischen Architektenkammer sowie Akteur*innen aus der Stadtgesellschaft gestaltet.
Geboten werden etwa Ausstellungen wie "Das ungebaute Hamburg. Visionen einer anderen Stadt" in der Freien Akademie der Künste oder Diskursformate wie die Konferenz "Neue Deutsche Architektur – Revisited". Unter dem Motto "Denkmalpflege. MehrWert als du denkst" lädt das Denkmalschutzamt Hamburg zu Rundgängen ein. Beim Jungen Hamburger Architektur Sommer können Kinder und Jugendliche aktiv mitgestalten.
Info Pavillon ist das Herz des Architektur Sommers
Der Info Pavillon am Strandkai in der HafenCity dient als Informationszentrum, Treffpunkt und experimenteller Ort. Gemeinsam mit Jugendlichen gestaltet das Kollektiv "Frugal Bauen" dort während des Festivals ein nachhaltiges, partizipatives Bauprojekt.
Partnerinstitution Urbaneo
Dieses Jahr unterstützt das Junge Architektur Zentrum Urbaneo den Hamburger Architektur Sommer. Die Partnerinstitution veranstaltet neue partizipative Formate für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Zum Auftakt wird dort die Wanderausstellung "Nichts Neues – Besser Bauen mit Bestand" des Deutschen Architekturmuseums (DAM), Frankfurt am Main, in Kooperation mit dem Urbaneo – Junges Architektur Zentrum, Architects4Future und dem Netzwerk PIA - Women in Architecture e.V. vorgestellt.
Erinnerungskultur und koloniales Erbe
Verschiedene Formate setzen sich mit Hamburgs historischer Verantwortung auseinander. Parkomenia veranstaltet einen Rundgang zur Verflechtung des transatlantischen Versklavungshandels im Jenisch Park. Liz Rech und Camissa Create laden gemeinsam mit der Stadtkuratorin Hamburg und dem Kampnagel Sommerfestival zum performativem Walk "(Not a) Common Ground / If the Bones Could Speak" ein. Und an der Ruine St. Nikolai wird eine Gruppenausstellung internationaler zeitgenössischer Künstler*innen präsentiert.
Stadt, Klima und Zukunft
Einige Veranstaltungen und Formate setzen sich mit dem Verhältnis zwischen Stadtentwicklung und Klima auseinander. Die Hamburger Dachtage vom 26. bis 28. Juni 2026 zeigen neue Perspektiven auf den urbanen Raum. Die Fotoausstellung "Delta City" gibt Einblicke in die 140 Kilometer lange Hochwasserschutzlinie Hamburgs und das Leben im Delta.
Weitere Infos: Hamburger Architektur Sommer