Legendärer Rock- und Indieclub auf dem Kiez
Hier gibt es Rock und Indie auf die Ohren: Seit über 30 Jahren gilt das Molotow als die mittelgroße Konzertlocation für Underground Musik in Hamburg. 1990 öffnete der Club zum ersten Mal seine Pforten. Bands wie The White Stripes, Mando Diao oder The Hives spielten im Kellerclub im Esso-Häuser-Komplex ihre ersten Gigs und bestätigten das trendsetzende Konzept. "Unsere Hartnäckigkeit und Liebe zu voller Musik hat uns mittlerweile 30 Jahre und drei Umzüge überstehen lassen", so Andi Schmidt, Betreiber des Molotow.
Auf der Reeperbahn zuhause
Inzwischen ist der legendäre Club in der Reeperbahn 136 verankert. In dem rosafarbenen Fachwerkhaus gibt es seit 1960 Live-Musik – schon die Beatles standen hier auf der Bühne. Dem Publikum werden heute in gewohnter Molotow-Manier auf zwei Floors mitreißende Clubkonzerte bekannter Acts und Newcomer, Partys und Poetry Slams geboten.
Sitzgelegenheiten, eine größere Bühne und eine Bar im Keller, die separat geöffnet werden kann: Der Umzug vom Nobistor in die Reeperbahn 136 bescherte dem Molotow einige Upgrades. Mit einem leuchtenden Disco-Fußboden wie aus den Siebzigern und den alten Lichtern aus den Wasserspielen von Planten un Blomen durften auch ein paar Stücke Musikgeschichte mit einziehen.
Rückblick: Die Standorte des Molotow
Ende 2014 musste das Molotow aufgrund der Evakuierung der Esso-Häuser seine Pforten am Spielbudenplatz schließen. Als vorübergehendes Exil bezog es das ehemalige Möbel-Brandes-Gebäude in der Holstenstraße - diese Location diente von Beginn an nur als Provisorium. Auf Dauer sollte eine größere Location gefunden werden.
Diese fand man zunächst am Nobistor. Im September 2014 öffneten sich die Türen des "neuen" Molotows unter der Anschrift: Nobistor 14, in den Räumlichkeiten der ehemaligen "The China Lounge". Am Nobistor konnte der Club bis Ende 2024 bleiben. Seit März 2025 ist das Molotow in der Reeperbahn 136 zuhause.
Mehr Infos: Molotow