Behörde für Kultur und Medien

Gastatelier Achterhaus-Residency Hamburg


 

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Achterhaus-Residency Hamburg

Dreimonatige Stipendien für ausländische Kunstschaffende


Auch im Jahr 2019 erhalten Hamburger Institutionen wieder die Möglichkeit, ausländische Künstlerinnen und Künstler aus dem Bereich Bildende Kunst für einen Aufenthalt in der Ateliergemeinschaft Achterhaus in der Ruhrstraße 88 vorzuschlagen und ihnen die Arbeit an künstlerischen Projekten in Hamburg zu ermöglichen.

Im Rahmen des Programms stellt die Behörde für Kultur und Medien vom 1. Januar bis 30. Juni 2019 eine Residenzwohnung in der Ateliergemeinschaft Achterhaus für zwei dreimonatige Stipendienaufenthalte kostenlos zur Verfügung. Zusätzlich zur mietfreien Nutzung der Wohnung erhalten die Künstlerinnen und Künstler für die Dauer ihres Aufenthaltes von der Behörde für Kultur und Medien einen monatlichen Unterhaltszuschuss in Höhe von 1.000 Euro sowie einen einmaligen Reisekostenzuschuss in Höhe von maximal 1.000 Euro. Das Stipendium ist mit einer Residenzpflicht verbunden.

Hamburger Institutionen sind eingeladen, ausländische Künstlerinnen und Künstler für die Stipendien vorzuschlagen. Die Vorschläge müssen jeweils an ein Projektvorhaben geknüpft sein, das in der Bewerbung von dem Künstler darzustellen ist. Von der vorschlagenden Institution oder Gruppe wird erwartet, dass sie den Gaststipendiaten während des Aufenthaltes in Hamburg betreut und ihm Präsentations- beziehungsweise Ausstellungsmöglichkeiten in Hamburg vermittelt. 

Das Achterhaus

Das Achterhaus wurde 2013 gegründet und befindet sich im ehemaligen Verwaltungssitz einer Tapetenfabrik im Stadtteil Bahrenfeld - einem von Gewerbe- und Wohngebieten geprägten Quartier, das zunehmend Kunst- und Kulturschaffende lockt. In der selbstverwalteten Ateliergemeinschaft arbeiten derzeit 28 Künstlerinnen und Künstler in 25 Atelierräumen.

 Leistungen

  • Mietfreie Bereitstellung der 55m² großen Residenzwohnung (1 Wohn-/Schlafraum, Arbeitsraum, Bad und Kochnische); siehe Broschüre
  • Monatlicher Unterhaltszuschuss in Höhe von 1.000 Euro für die Dauer des Aufenthaltes und ein einmaliger Reisekostenzuschuss in Höhe von max. 1.000 Euro
  • Betreuung durch die vorschlagende Institution/Gruppe, um die Vernetzung in die Hamburger Kunstszene zu erleichtern

Kranken- und Haftpflichtversicherung sind von den Stipendiaten auf eigene Kosten für die Dauer des Aufenthalts abzuschließen; Aufenthaltsgenehmigungen/Visa sind ggf. ebenfalls von den Stipendiaten einzuholen.

Bewerbungsvoraussetzungen

Hamburger Kunstinstitutionen, Gruppen oder Vereine können professionelle bildende KünstlerInnen, die im Ausland leben und arbeiten, für das Residenzstipendium vorschlagen (pro Institution maximal ein Vorschlag). Um durch den Aufenthalt des ausländischen Stipendiaten möglichst weitere Impulse für die Bildende Kunst in Hamburg zu erhalten, sollten vor allem Künstler abseits des geplanten regulären Ausstellungsprogrammes der jeweiligen Institution vorgeschlagen werden.

Direktbewerbungen von Künstlern oder Studierenden sind nicht möglich. 

Bewerbungsunterlagen

Bewerbungen sind in deutscher oder englischer Sprache von der vorschlagenden Institution einzureichen und sollten folgende Unterlagen enthalten: 

  • Kurzes Anschreiben mit Kontaktdaten (max. 1 DIN A4-Seite)
  • Lebenslauf mit beruflichem/künstlerischem Werdegang des Künstlers/der Künstlerin
  • Schilderung der Motivation des Künstlers/der Künstlerin und der Institution für den Residenzaufenthalt und Beschreibung des Projektvorhabens während des Aufenthalts (max. 1 DIN A4-Seite) 
  • Portfolio über die bisherige künstlerische Arbeit (in digitaler Form bis zu einer Dateigröße von max. 5 MB oder Ausdrucke, keine Originale!)
  • Angabe über den gewünschten Aufenthaltszeitraum: 
A) 1. Januar - 31. März 2019 (drei Monate)
B) 1. April - 30. Juni 2019 (drei Monate)


Ein Anspruch auf Erfüllung des Terminwunsches besteht nicht, es wird jedoch versucht, den terminlichen Vorstellungen der Bewerber gerecht zu werden. Gegebenenfalls sind auch kürzere oder längere Aufenthalte (mind. 2, max. 4 Monate) möglich.

Es wird erwartet, dass die Stipendiaten nach Beendigung des Stipendiums einen schriftlichen Erfahrungsbericht verfassen und diesen der Kulturbehörde und dem Achterhaus spätestens einen Monat nach Beendigung des Stipendiums zur Nutzung zur Verfügung stellen.

Einsendeschluss ist der 30. November 2018.


Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden im Dezember 2018 von einer fachkundigen Jury ausgewählt.

Informationen zu den bisherigen Residenzkünstlern finden Sie unter http://achterhaus-ateliers.de/category/residenzkuenstler.

Bewerbungen sind postalisch oder per E-Mail möglich.

Kontakt

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Dr. Hilke Marit Berger

Referat Kunst und Kreativwirtschaft, Kreativimmobilien

Behörde für Kultur und Medien
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg




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