Lärmschutz Lärmaktionsplan Hamburg 2013

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Der Lärmaktionsplan Hamburg 2013 listet die Schwerpunkte der Stadt in den Bereichen Straßen-, Schienenverkehr- sowie Fluglärm auf.

Lärmaktionsplan Hamburg 2013

Da besonders viele Anwohner von Straßenverkehrslärm betroffen sind, liegt hier der Schwerpunkt.

So beschäftigten sich neun Maßnahmen mit Lärm durch Straßenverkehr mit denen wichtige Beiträge zur Lärmminderung geleistet werden können.
Zu den bereits laufenden Vorhaben, die eine umweltverträgliche Mobilität fördern, gehören ein integrierter Verkehrsentwicklungsplan als strategische und verkehrsträgerübergreifende Planungsgrundlage und ein gesamtstädtisches Verkehrsmodell zur Simulation von Verkehrsabläufen dazu. Daneben sind die Ausweitung des betrieblichen Mobilitätsmanagements mit Beratung und Unterstützung von Unternehmen zur Reduktion von PKW-Fahrten, die Förderung der Elektromobilität sowie die Erarbeitung einer Pendler- und Besucherstrategie zur Erleichterung und Förderung des Umstiegs auf öffentliche Verkehrsmittel weitere wichtige Bausteine. Als wesentliche aktuelle Infrastrukturprojekte werden die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße und die sechs- bis achtspurige Erweiterung und Überdeckelung der A7 benannt. Ein zu erstellendes LKW-Lenkungskonzept wird die Aufgabe haben, den Güterverkehr im Hinblick auf die Lärm- und Schadstoffbelastung auf möglichst kurzen und unsensiblen Routen zu führen.

Hervorzuheben ist das „Programm der lautesten Straßen“
In diesem Programm sind zunächst die 40 „lautesten Straßen“ (Festlegung von Straßenabschnitten unter Berücksichtigung eines Betroffenenindexes) auf ihre Eignung

• zum Einbau lärmmindernder Fahrbahn Beläge
• zur Senkung der zulässigen Geschwindigkeit

geprüft worden.

Ein Programm zum passiven Schallschutz wurde im Septemper 2016 aufgelegt.

Außerdem sind zwölf Pilotprojekte aufgeführt mit Vorschlägen für gezielte Lärmminderungsmaßnahmen an einer Auswahl von Straßenabschnitten. Dazu haben vertiefende Prüfungen stattgefunden.

Als mögliche Lärmminderungsmaßnahmen an Schienenstrecken

• sind die Entdröhnung von Brückenbauwerken
• Maßnahmen direkt am Gleis
• Einsatz von Schallschürzen und Niedrigstschallschutzwänden im Gleisbereich
• aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden sowie
• passiver Schallschutz in der Regel als Schallschutzfenster aufgeführt.
Die Prüfung der Umsetzbarkeit und die Ausführung liegen allerdings in der Verantwortung der Deutschen Bahn AG.
Nähere Informationen finden Sie auf den Seiten des DB Konzerns

Im Bereich des Fluglärms wird ebenfalls kontinuierlich an einem ganzen Bündel von Maßnahmen unter Begleitung der Fluglärmschutzkommission gearbeitet:

• Restriktive Handhabung bei den Nachtflugbestimmungen
• Evaluierung der lärmabhängigen Landeentgelte
• passiver Schallschutz über die gesetzlichen Anforderungen hinaus.

Aktuelle Entwicklungen finden Sie auf unserer Internetseite zum Fluglärmschutz

Die 52 im Lärmaktionsplan als ruhige Gebiete aufgeführten Flächen sind nach bestimmten Kriterien identifiziert worden. Die Vertiefung der vorgelegten Vorschläge erfolgte in einer gutachterlichen Aufarbeitung.

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Lärmschutz in Hamburg

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