Landschaftsplanung in Hamburg Hamburg beeindruckt

Das grüne Bild der Stadt ist das Ergebnis vorsorgender Landschaftsplanung und Stadtplanung. Zu den Aufgaben der Landschaftsplanung gehören die Sicherung und Entwicklung von Natur und Landschaft als Erlebnis- und Erholungsraum des Menschen und als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, die Erhaltung und Verbesserung der Qualität von Böden, Gewässern, Luft und Klima und die Gestaltung der Landschaft und ihres Erscheinungsbildes.

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Hamburg beeindruckt

Hamburg beeindruckt mit seiner Fülle von Grünflächen wie Park- und Erholungsanlagen, Stadtplätzen und Straßenbäumen, von naturnahen Landschaften wie Wäldern, Gewässerläufen, Seen und Naturschutzgebieten sowie von Menschen geschaffenen und genutzten Räumen wie Landwirtschaftsflächen, Parkanlagen, Kleingartenanlagen oder Gemeinschaftsgärten.

Die Aufgabenwahrnehmung der Landschaftsplanung ist aber nicht nur auf die freie, unbesiedelte Landschaft begrenzt, sondern bezieht auch die besiedelte Stadtfläche ein.

Die Ziele und Maßnahmen der Landschaftsplanung für die Entwicklung der Stadt werden im Landschaftsprogramm, als vorbereitende oder programmatische Planung, dargestellt. Die Aufgaben der Landschaftsplanung sind im Bundesnaturschutzgesetz und im Hamburgischen Naturschutzgesetz beschrieben und festgelegt. Damit diese Ziele verbindlich gemacht umgesetzt werden, wurde das Landschaftsprogramm aufgestellt und 1997 durch die Hamburger Bürgerschaft beschlossen. Über die programmatische Ebene hinaus entwickelt die Hamburger Landschaftsplanung auch Ideen und Konzepte für Landschaftsräume, die von allgemeinem Interesse sind und die die Zielvorstellungen des Landschaftsprogramms räumlich und inhaltlich weiter konkretisieren. Diese werden dann durch den Senat oder die Bürgerschaft beschlossen.

Landschaftsplanung ist ein wichtiges Instrument, das dazu beiträgt, die Grünqualität der Stadt zu erhalten und zu entwickeln. Dies geschieht durch die Planung und Verwirklichung der Landschaftsachsen und Grünen Ringe, die Entwicklung neuer Konzepte und Programme, wie z.B. die Hamburger Gründachstrategie, die Durchführung landschaftsplanerischer Ideenwettbewerbe und der Verankerung landschaftsgerechter Stadtentwicklung im Rahmen von Bebauungsplänen oder Planfeststellungsverfahren.

Für die verbindliche Bauleitplanung schafft die Landschaftsplanung ein ökologisches und nachhaltiges Grundgerüst an Regelungen, die zum Beispiel in Bebauungsplänen als textliche oder grafische Festsetzungen zur Anwendung kommen. Beispielsweise durch die konkrete Festsetzung von Flächen für Spielplätze, Grünanlagen oder Kleingärten, oder auch, auf der Objektplanungsebene, durch die Festsetzung offener Grabenentwässerung in Gebieten mit hoch anstehendem Grundwasser, werden landschaftsplanerische Ziele verwirklicht.

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