Grüne Ziele für die Stadt Aufbau und Inhalt

Das Planwerk des Landschaftsprogramms besteht aus der Karte Landschaftsprogramm und der Karte Arten- und Biotopschutz, jeweils  im Maßstab 1:20.000, und einem ausführlichen Erläuterungsbericht.

Aufbau und Themenschwerpunkte Freiflächen in der Stadt sind wichtig für die Erholung

Aufbau und Inhalt

Darin sind die „grünen“ Ziele für die Stadt dargestellt, die in einem Zeitraum von etwa 15 bis 20 Jahren verwirklicht werden sollen. Dabei geht es sowohl um Entwicklung („so soll die Stadt werden!“) als auch um die Erhaltung („das soll so bleiben!“). – also z.B.:

  • Wie grün soll ein Stadtteil werden?
  • Welche grün geprägten Verbindungen von der Innenstadt an den Rand der Stadt soll es geben?
  • Wo sollen Parkanlagen oder kleinere Grünflächen entstehen?
  • Wo sollen Friedhöfe, Kleingärten, Wiesen, Flussauen, Kaltluftschneisen, Wälder, Äcker, Wasserflächen, Flächen für die Erholung oder den Naturschutz erhalten oder neu geschaffen werden?


Mit dem Landschaftsprogramm wurde das Grüne Netz im Rahmen der Hamburger Landschaftsplanung entwickelt, das - vereinfacht ausgedrückt - darstellt, wie man mit dem Rad oder zu Fuß auf grünen Wegen die Stadt erleben kann. Derartig vernetzte Wege und Routen bieten gleichzeitig den Tieren der Stadt Möglichkeiten sich zu bewegen, ihren Lebensraum zu vergrößern und sich genetisch auszutauschen. Das Grüne Netz besteht aus den Landschaftsachsen, Grünen Ringen, Grünverbindungen sowie dazwischen liegenden Parkanlagen und sonstigen Grünflächen. Die Landschaftsachsen führen vom Stadtrand in die Innenstadt auf den Wallring zu, oft entlang von Gewässern, möglichst abseits von Straßen und Verkehr.
Die Inhalte des Landschaftsprogramms werden für vier Themenschwerpunkte entwickelt und dargestellt:

Dabei formuliert das Landschaftsprogramm qualitative Zielvorstellungen für alle Flächennutzungen im Stadtgebiet. Die Flächen werden dabei bestimmten Kategorien, den sogenannten Milieus, zugeordnet. Das Milieu ist die zentrale flächenbezogene Planungskategorie im Landschaftsprogramm. Hier wird nach der Art der Nutzung und vor allem nach der Struktur der jeweiligen Freiräume differenziert. Für jedes Milieu gibt es besondere Entwicklungsziele. Dabei werden sowohl die Nutzung als auch die natürlichen Gegebenheiten berücksichtigt. Zum anderen werden sogenannte Milieuübergreifenden Funktionen dargestellt - das sind Zielvorgaben wie z.B. das Grüne Netz mit seinen oben genannten Bestandteilen, die Schwerpunktaussagen für bestimmte Räume benennen.

Kontakt

Silke Lucas

Behörde für Umwelt und Energie
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
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