Bundesnaturschutzgesetz Vielfalt, Eigenart und Schönheit

Im Bundesnaturschutzgesetz wird der Begriff „Landschaftsbild“ umschrieben mit Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft, die es zu schützen und zu entwickeln gilt.

Titel Flusslandschaft in Billwerder

Vielfalt, Eigenart und Schönheit

Jede Landschaft verfügt über Eigenschaften, die sie unverwechselbar machen und deren Ursprung oft mit der jahrhunderte alten Bewirtschaftungsweise der Flächen  verbunden ist (z.B. das Bauen von Entwässerungsgräben in der Marsch oder das Anlegen von Feldstein- und Geröllwällen zum Erosionsschutz auf der Geest) 

Die gesetzlich verwendeten Merkmale des Landschaftsbildes werden dabei folgendermaßen interpretiert:

Eigenart als Ausdruck der Identität und der historischen Entwicklung einer Landschaft,

Vielfalt im Sinne einer großen Anzahl von naturraumtypischen Landschaftselementen, unterschiedlichen Strukturen und einer meist damit verbundenen hohen Artenvielfalt

Schönheit als Ausdruck harmonischer Strukturen in der Landschaft, die sich in Übereinstimmung befinden mit der individuellen emotionalen Situation des Betrachters.

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