Laufschuhe

Die richtigen Siebenmeilenstiefel finden

Beim Lauftraining sind eindeutig die Laufschuhe das Wichtigste – hier finden Sie ein paar hilfreiche Tipps, auf was Sie bei der Auswahl von Schuhen und anderer Bekleidung zum Laufen achten sollten.

Los gehts
Eines vorab: Wer Beschwerden beim Laufen oder anderer körperlicher Betätigung hat, sollte vorher einen Sportmediziner konsultieren, um sicher zu gehen, dass der Sport der richtige ist. Gibt der Arzt das O.K., kann es losgehen.

Keep on Running
Schon bei einer Laufstrecke von nur einem Kilometer setzen beide Füße – je nach Schrittlänge – jeweils fast 500-mal auf. Dabei wirken enorme Kräfte auf Füße und Gelenke bis hinauf zur Wirbelsäule. Um die Motivation zum Laufen aufrechtzuerhalten und keine gesundheitlichen Risiken einzugehen, ist die Auswahl des richtigen Laufschuhs gerade für Anfänger enorm wichtig. Daher ein paar Tipps:

Gehen Sie zum Spezialisten für Laufschuhe! Auch wenn das Angebot beim Discounter lockt: Gerade für die ersten Schuhe wiegt die höhere Sicherheit den möglicherweise höheren Preis mehr als auf. Ein gutes Fachgeschäft erkennt man daran, ob der Verkäufer Fragen stellt: z. B. nach bevorzugtem Laufuntergrund (Feldwege, Asphalt, Berglauf etc.), Beschwerden oder früheren Verletzungen, Körpergewicht und ob der Schuh beim Training oder Wettkämpfen eingesetzt werden soll.

Einige Shops bieten auch eine Analyse auf einem Lamellenlaufband an, um den Laufstil und die daraus resultierenden individuellen Anforderungen an den passenden Laufschuh besser erkennen zu können. Auch an abgelaufenen Straßenschuhen kann ein Fachberater erkennen, welcher Lauftyp Sie sind.

Ganz wichtig: Da die Füße am Nachmittag und am Abend immer etwas anschwellen, sollte man die Schuhe auch erst zu dieser Zeit anprobieren. Und sie dürfen von vornherein weder kneifen noch drücken, denn das wird auch beim „Einlaufen“ nicht besser. Zwischen Schuh- und Fußspitze sollte Platz für etwa eine halbe Fingerbreite sein.

Und: Laufschuhe halten nicht ewig. Nach ca. 1200 Kilometern reicht die Dämpfung nicht mehr aus. Wer damit weiterläuft, kann seinen Füßen schaden. Für den Überblick der insgesamt zurückgelegten Strecke – und die Dokumentation der eigenen Erfolge – eignet sich ein Lauftagebuch.

Die richtige Schnürung macht den Unterschied
SchnürungBei Druckstellen insbesondere auf dem Spann kann es helfen, andere Schnürungen auszuprobieren. Die normale Schnürung über Kreuz kann gerade dort den Laufspaß bei empfindlichen Füßen einschränken. Erste Maßnahme: über der problematischen Stelle setzt man einmal mit der Kreuzung aus ("Hohlfuss-Schnürung").



Schnürung

Die Parallelschnürung vermeidet den Weg über Kreuz: Ein Ende des Schnürsenkels wird vom untersten Loch direkt in das oberste geführt, während das zweite Ende in Schlangenlinien nach oben geführt wird.



MarathonschnürungEmpfohlen wird häufig die Marathonschnürung. Der Vorteil ist ein festerer Halt im Schuh – zum Beispiel, wenn die Größe doch nicht optimal passt. Dabei wird bei der Schnürung das oberste Loch nicht überkreuz genutzt, sondern die Schnürung auf derselben Seite verlängert. Durch die so entstehenden Schlaufen werden die gegenüberliegenden Enden des Schnürsenkels seitlich horizontal gezogen. Danach wie gewohnt binden.

Wenn die Schnürsenkel dafür zu kurz zu sein scheinen, kann man in Kombination mit der „Fliegenschnürung“ die nötigen Zentimeter „herausholen“.

Kleider machen Sportler?
Wer mal ausprobieren möchte, ob ihm das Laufen zusagt, kann ruhig erst einmal mit einem T- oder Sweatshirt und einer Sporthose oder Leggings laufen. Doch bei regelmäßiger Betätigung  wird schnell deutlich, dass Baumwolle zwar den Schweiß aufsaugt, ihn aber nicht wieder abgibt. Die Folge: die Textilien werden schwerer, behindern und führen sogar zu wunden Stellen. Spätestens dann ist der Kauf richtiger Laufkleidung sinnvoll.

Funktionskleidung besteht aus Kunstfasern, die kein Wasser aufnehmen. Sie ist in drei Schichten unterschiedlich grober Struktur aufgebaut. Dadurch entsteht eine sogenannte Kapillarwirkung, die die Feuchtigkeit von innen nach außen abtransportiert. Dabei gilt: Je enger die Kleidung anliegt, desto besser funktioniert es. 

Sich auf die richtigen Socken machen
Ähnliches gilt für die richtigen Socken. Sie sollten eng anliegen, um starke Bewegungen innerhalb der Socken zu vermeiden. Und bei stark hervortretenden Nähten können rote Stellen die Folge sein. Beim Material gilt das Gleiche wie bei der sonstigen Bekleidung: Baumwolle speichert zu viel Wasser, spezielle Kunstfasern sind besser geeignet. Je nach Witterung gibt es unterschiedliche Stärken sowie individuelle Polsterungen.

Der unbekleidete Kopf gibt im Winter einen Großteil der Körperwärme ab. Während der kalten Jahreszeit sollten Sie daher eine Wasser abweisende, atmungsaktive Mütze tragen.
Grundsätzlich sind die Hände während des Laufens stark durchblutet und somit warm. Fällt die Temperatur jedoch unter 0 Grad, beginnen Sie an den Fingern zu frieren. Dünne Laufhandschuhe helfen dabei, die Körperwärme zu speichern. Allerdings werden die Hände schnell wieder warm, sodass Sie in den Handschuhen zu schwitzen beginnen.
Jetzt steht dem erfolgreichen Laufen nichts mehr im Wege – außer vielleicht der Fernsehsessel ...

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Die richtigen Siebenmeilenstiefel finden
Beim Lauftraining sind eindeutig die Laufschuhe das Wichtigste – hier finden Sie ein paar hilfreiche Tipps, auf was Sie bei der Auswahl von Schuhen und anderer Bekleidung zum Laufen achten sollten.
http://www.hamburg.de/laufen-in-hamburg/3031742/laufschuhe-tipps.html
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