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FAQs Bewohnerparken Bewohnerparken in Hamburg: Das müssen Sie wissen

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Hier finden Sie häufig gestellte Fragen mit Antworten zum Thema Bewohnerparken in Hamburg.

FAQ Bewohnerparken in Hamburg

Eingabetipss

Tipps zur Eingabe

  • Straßennamen werden mit ß geschrieben und nicht abgekürzt
  • bei der Eingabe von den Daten bitte die Wörter vollständig ausschreiben
  • bei Texteingabefeldern keine Leerzeichen am Anfang und Ende der Eingabe (Autofil)
  • bei der Fremdnutzung diese anwählen
  • Die ZBI (Fahrzeugschein) bei Eigennutzung muss mit der Meldeadresse übereinstimmen
  • Verlängert werden können nur gültige Ausweise
  • Gern den Personalausweis zur Hand nehmen
  • beim Browser Safari kann es Schwierigkeiten geben (I-Phone)
  • Zusätze wie Haus 3 dürfen nicht eingegeben werden
  • Titel müssen bei der Beantragung weggelassen werden, es handelt sich da um Namenszusätze


 
1. Was ist ein Bewohnerparkgebiet? 

Bei einem Bewohnerparkgebiet handelt es sich um einen fest definierten Bereich, innerhalb dessen Bewohnerinnen und Bewohner von der Höchstparkdauer sowie der Entrichtung der Parkgebühr ausgenommen sind, sofern sie einen Bewohnerparkausweis für das entsprechende Bewohnerparkgebiet besitzen.

Bewohnerparken ist jedoch keine Garantie für einen Parkplatz vor der Haustür. Dem liegt zugrunde, dass Stellplätze im öffentlichen Straßenraum der Allgemeinheit zur Verfügung stehen, d.h. auch in Bewohnerparkgebieten dürfen nicht 100 % der Stellplätze für Bewohnerinnen und Bewohner reserviert werden. Aus diesem Grund sind für die Einrichtung von Bewohnerparkgebieten eng gefasste Kriterien anzulegen. Diese ergeben sich aus der einschlägigen und verbindlichen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (VwV-StVO zu § 45).

Demnach sind Bewohnerparkgebiete grundsätzlich nur dort zulässig, wo mangels privater Stellflächen und auf Grund eines erheblichen Parkdrucks die Bewohnerinnen und Bewohner des städtischen Quartiers regelmäßig keine ausreichende Möglichkeit haben, in fußläufig zumutbarer Entfernung von ihrer Wohnung einen Stellplatz für ihr Kraftfahrzeug zu finden. Zudem dürfen Bewohnerparkgebiete eine maximale Ausdehnung von 1.000 Metern nicht überschreiten, sodass in notwendigen Fällen eine Unterteilung in verschiedene Parkzonen erfolgt.




2. Was soll mit Bewohnerparken erreicht werden?

Ein Bewohnerparkgebiet wird eingerichtet, um das Parken für Bewohnerinnen und Bewohner zu erleichtern. Durch die Ausweisung von Bewohnerparkgebieten erhöhen sich die Chancen für die Bewohnerinnen und Bewohner auf einen freien Stellplatz, da das Dauerparken gebietsfremder Fahrzeuge verhindert wird. Gleichzeitig trägt das Bewohnerparken zur Verkehrsberuhigung in den Bewohnerparkgebieten und somit zur Verkehrssicherheit bei, da der Parksuchverkehr von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie wohngebietsfremden Fahrzeugen abnimmt.




3. Wer erhält einen Bewohnerparkausweis? 

Anspruch auf einen Bewohnerparkausweis haben nach der verbindlichen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (VwV-StVO) zu § 45 grundsätzlich nur Bewohnerinnen und Bewohner, die im entsprechenden Bereich meldebehördlich registriert sind, dort tatsächlich wohnen bzw. ggfs. mit Zweitwohnsitz angemeldet sind.

Für alle zugelassenen Kraftfahrzeuge (Kfz), dazu gehören auch Krafträder, kann ein Bewohnerparkausweis beantragt werden. Dieser muss dann sichtbar im Fahrzeug ausgelegt werden. Dies gilt auch für Krafträder, hierfür kann eine spezielle Vorrichtung angeschafft werden.

Jede Bewohnerin und jeder Bewohner erhält nur für ein Kfz einen Bewohnerparkausweis.




4. Wo erhält man einen Bewohnerparkausweis?

Der Bewohnerparkausweis kann online über die Internetseite des LBV oder an einem der LBV Standorte beantragt werden. Für die Beantragung vor Ort muss ein Termin unter www.lbv-termine.de gebucht werden.

Hier geht es zur Beantragung des Bewohnerparkausweises




5. Welche Unterlagen werden für die Beantragung eines Bewohnerparkausweises benötigt?

  • ein gültiger Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebescheinigung
  • die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • bei Verlängerung: den alten, bisherigen Bewohnerparkausweis

Zusätzlich bei Antragstellung mit Vollmacht:

  • die Vollmacht im Original
  • ein gültiger Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebescheinigung des Antragstellers (oder eine Kopie des jeweiligen Dokuments)
  • Personalausweis des Bevollmächtigten

Zusätzlich bei Firmenwagen:

  • Firmenwagenbestätigung des Arbeitsgebers

Zusätzlich, wenn Antragsteller nicht der Fahrzeughalter ist:

  • Nutzungsbestätigung des Fahrzeughalters



6. Was kostet ein Bewohnerparkausweis?

Die Gebühr pro Bewohnerparkausweis beträgt derzeit online 45 EUR und beim LBV vor Ort 50 EUR pro Jahr. Bei Verlust oder Beschädigung wird kostenlos ein Ersatzdokument ausgestellt. Die Anpassung des Ausweises durch Änderung des Kennzeichens oder Umzug in eine andere Bewohnerparkzone ist gebührenfrei. Bei Änderungen kontaktieren Sie bitte bewohnerbesucherparken@lbv.hamburg.de. Die Hamburger Parkgebührenordnung ist Grundlage der Gebührenhöhe.

Im Onlineverfahren sind folgende Zahlungsmodalitäten möglich: Kreditkarte oder Giro-Pay.
Bei einer Beantragung und Abholung in einem LBV Standort: Bar oder EC-Karte.




7. Wie lange gilt der Bewohnerparkausweis?

Die Gültigkeit eines Bewohnerausweises beträgt ab dem Ausstellungsdatum ein Jahr.



8. Wo gilt der Bewohnerparkausweis?

Ein Bewohnerparkausweis gilt nur in dem jeweiligen eingetragenen Bewohnerparkgebiet und berechtigt auch nur dort zum Parken über die Höchstparkdauer hinaus bzw. ohne Entrichtung der Parkgebühr. Der Bewohnerparkausweis sichert keinen speziellen Parkplatz, sondern erlaubt nur das Parken auf einem Parkplatz in der beschilderten Zone.




9. Muss das Fahrzeug auf mich zugelassen sein?

Nein, bei der Beantragung kann auch eine Fremdnutzung angegeben werden. In Einzelfällen wird ein Nachweis der Halterin bzw. des Halters gefordert.




10. Was ist beim Umzug in ein anderes oder Wegzug aus einem Bewohnerparkgebiet zu tun?

Bei Umzug in ein anderes Bewohnerparkgebiet kann der Bewohnerparkausweis auf das neue Parkgebiet umgeschrieben werden. Folgende Daten werden benötigt: vollständiger Name, Adresse, Kennzeichen und ein Foto der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein).

Mit dem Wegzug aus einem Bewohnerparkgebiet wird der Bewohnerparkausweis automatisch ungültig. Die Gebühr wird nicht zurückerstattet.




11. Was ist bei dem Verlust des Bewohnerparkausweises zu tun?

Bei Verlust eines Bewohnerparkausweises kann kostenlos ein Ersatzausweis in einem Standort des LBV ausgestellt werden.

Wurde der abhandengekommene Bewohnerparkausweis zuvor online beantragt, kann dieser erneut ausgedruckt werden.




12. Was muss nach einem Fahrzeug- oder Kennzeichenwechsel getan werden?

Bei einem Wechsel des Kennzeichens muss auch das im Bewohnerparkausweis eingetragene Kennzeichen geändert werden. Wenn das Fahrzeug gewechselt wird, muss der Bewohnerparkausweis nur geändert werden, wenn durch die Ummeldung das Kennzeichen gewechselt wird. Für eine Änderung vom Kennzeichen kann im Online-Dienst die Funktion "Bewohnerparkausweis ändern" genutzt werden. Folgende Daten werden benötigt: vollständiger Name, Adresse, altes Kennzeichen, neues Kennzeichen und ein Foto der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) mit dem eingetragenen neuen Kennzeichen.




13. Ich habe manchmal einen Mietwagen, ein gekennzeichnetes Firmen- oder CarSharing-Fahrzeug. Kann ich einen Bewohnerparkausweis beantragen?

 

Sie haben die Möglichkeit beim LBV einen Bewohnerparkausweis persönlich zu beantragen, wo sie 3 Firmennamen eintragen lassen können. Die Fahrzeuge müssen dann einen Schriftzug/Werbung am Fahrzeug aufweisen.



14. Was kann ich tun, wenn mir bei der Online-Beantragung eine Fehlermeldung angezeigt wird?

Bitte überprüfen Sie Ihre Eingaben auf eventuelle Tippfehler. Auch auf abgekürzte Straßennamen und überflüssige Leerzeichen reagiert das System derzeit empfindlich. Tipp: Übernehmen Sie die Schreibweise aus Ihrem Personalausweis. Wichtig: Sofern Sie für Ihr eigenes Fahrzeug einen Bewohnerparkausweis beantragen, muss die Adresse, die in der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) eingetragen ist, mit Ihrer Meldeadresse übereinstimmen. Falls das Fahrzeug nicht auf Sie zugelassen ist, klicken Sie bei der Beantragung bitte „Fremdnutzung“ an. Ebenfalls müssen Sie „Fremdnutzung“ markieren, wenn Sie lediglich mit Zweitwohnsitz im Bewohnerparkgebiet gemeldet sind. Nur dann kann ein Bewohnerparkausweis erfolgreich ausgestellt werden.



15. Welche Browser kann ich nutzen, um den Online-Dienst des LBV aufzurufen?

Der Webbrowser Apple Safari wird durch den Online-Dienst leider nicht unterstützt. Bitte nutzen Sie einen anderen Browser.



16. Wie kann ich einen Bewohnerparkausweis verlängern oder neu beantragen?

Die Verlängerung eines Bewohnerparkausweises kann nur in dessen Gültigkeitszeitraum erfolgen. Sollte der Ausweis bereits abgelaufen sein, muss ein Neuantrag gestellt werden. 

Für eine Verlängerung Ihres Bewohnerparkausweises benötigen Sie die Ausweisnummer Ihres letzten Bewohnerparkausweises. Wenn eine Neubeantragung nicht möglich ist, kann es sein, dass der „alte Ausweis“ nicht automatisch ins Archiv verschoben wurde. In diesem Falle bitte bei bewohnerbesucherparken@lbv.hamburg.de melden, damit der Ausweis wieder freigeschaltet werden kann.



17. Kann ich mit meinem Bewohnerparkausweis auch in anderen Zonen parken?

Nein, ein Bewohnerparkausweis gilt nur in der eingetragenen Bewohnerparkzone und berechtigt nur dort zum Parken. Einen Bewohnerparkausweis für eine angrenzende Zone zu erhalten ist gesetzlich nicht vorgesehen (§ 45 StVO).



18. Was mache ich bei einer Fehlermeldung?

Sie erhalten bei Verlängerung des Bewohnerparkausweises folgende Fehlermeldung:

Eine Aufnahme einer digitalen Fehlermeldung.

Bitte prüfen Sie, ob Sie den korrekten Link zum Onlinedienst nutzen. Seit dem 27.07. hat der Onlinedienst Bewohner-/Besucherparken eine neue URL-Adresse:
https://serviceportal.hamburg.de/HamburgGateway/Service/Entry/bparken2

Sollten Sie den Link zum alten Dienst in Ihren Favoriten abgelegt haben, aktualisieren Sie diesen bitte und geben die Daten erneut ein.



Besucherparken

1. Was ist Besucherparken?

Für alle Besucherinnen und Besucher von Bewohnerinnen und Bewohnern in Bewohnerparkgebieten besteht zunächst die Option, das Auto im Rahmen der Höchstparkdauer und der möglichen Gebührenpflicht abzustellen oder mit alternativen Verkehrsmitteln anzureisen.

Vor allem für längere Besuche mit dem Auto haben Bewohnerinnen und Bewohner die Möglichkeit, für ihren Besuch Besucherparkausweise online oder in einem Standort des LBV zu beantragen. Mit diesen kann ebenfalls in den jeweiligen Bewohnerparkgebieten über die Höchstparkdauer hinaus und ohne Entrichtung der Parkgebühr geparkt werden.




2. Wo erhält man einen Besucherparkausweis?

Den Besucherparkausweis können Bewohnerinnen und Bewohner online beantragen. Für eine Beantragung in einem Standort des LBV kann unter www.lbv-termine.de ein Termin gebucht werden.

Hier geht es zur Online-Beantragung des Besucherparkausweises




3. Welche Unterlagen werden für die Beantragung eines Besucherparkausweises benötigt?

  • ein gültiger Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebestätigung der Bewohnerin oder des Bewohners

  • Angaben des KFZ-Kennzeichens der Besucherin bzw. des Besuchers



4. Was kostet ein Besucherparkausweis?

Für den Besucherparkausweis wird eine Gebühr von 2,50 EUR pro Tag erhoben.



5. Wie lange gilt ein Besucherparkausweis?

Der Besucherparkausweis gilt jeweils bis zum Beginn der Parkscheinpflicht am Folgetag.



6. Kann ein Besucherparkausweis im Nachhinein nochmal geändert werden?

Nein, grundsätzlich kann ein bereits ausgestellter Besucherparkausweis nicht geändert werden.




7. Wie viele Besucherparkausweise können beantragt werden?

Pro Tag können Bewohnerinnen und Bewohner einen Besucherparkausweis beantragen und pro Monat maximal 20 Besucherparkausweise.



8. Was mache ich bei einer Fehlermeldung?

Sie erhalten bei Verlängerung des Bewohnerparkausweises folgende Fehlermeldung:

Eine Aufnahme einer digitalen Fehlermeldung.

Bitte prüfen Sie, ob Sie den korrekten Link zum Onlinedienst nutzen. Seit dem 27.07. hat der Onlinedienst Bewohner-/Besucherparken eine neue URL-Adresse:
https://serviceportal.hamburg.de/HamburgGateway/Service/Entry/bparken2

Sollten Sie den Link zum alten Dienst in Ihren Favoriten abgelegt haben, aktualisieren Sie diesen bitte und geben die Daten erneut ein.



Sonstiges

1. Haben auch Gewerbetreibende, Freiberufler und Berufspendler einen Anspruch auf Bewohnerparkausweise? 

Nein, Anspruch auf einen Bewohnerparkausweis haben nach der verbindlichen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (VwV-StVO) zu § 45 grundsätzlich nur Bewohnerinnen und Bewohner, die im entsprechenden Bereich meldebehördlich registriert sind, dort tatsächlich wohnen bzw. ggfs. mit Zweitwohnsitz angemeldet sind.

Auf dieser Grundlage können keine Bewohnerparkausweise für Gewerbetreibende o.ä. ausgegeben werden, d.h. es gibt keine Möglichkeit für Betriebe Bewohnerparkausweise zu erhalten.

Sollten betriebsnotwendige Fahrzeuge dauerhaft im Gebiet vorgehalten werden müssen, besteht die Möglichkeit der Beantragung einer Ausnahmegenehmigung für betriebsnotwendige Fahrzeuge i.H.v. etwa 250 EUR pro Jahr. Gewerbetreibende, die eine Ausnahmegenehmigung zum Parken in Bewohnerparkzonen beantragen möchten, finden unter Ausnahmegenehmigung für Gewerbetreibende in Bewohnerparkzonen alle wichtigen Informationen. Generell steht der LBV jedoch immer in Abstimmung mit der Handels- und Handwerkskammer und ist um praktikable Lösungen bemüht.

Pendler können ebenfalls keinen Bewohnerparkausweis beantragen. Es empfiehlt sich daher die Nutzung des Nahverkehrs, z.B. in Kombination mit Park + Ride oder anderer Verkehrsmittel, wie dem Fahrrad oder CarSharing-Services.




2. Wo können bestellte Handwerker parken?

Das kurzzeitige Parken in Bewohnerparkgebieten wird auch weiterhin möglich sein. Der Parkraum wird mittels Parkscheiben- oder Parkscheinpflicht innerhalb eines festgelegten Bewirtschaftungszeitraumes bewirtschaftet, sodass der Parkraum nicht nur für Bewohnerinnen und Bewohner mit Bewohnerparkausweis reserviert ist, sondern auch für Patienten von Arztpraxen, Kundinnen und Kunden der ansässigen Geschäfte o.ä. zur Verfügung steht.

Für bestellte Handwerker gelten in einem Bewohnerparkgebiet die gleichen Regelungen. Alternativ können beim örtlichen Polizeikommissariat für längere Bauarbeiten kurzfristige Ausnahmegenehmigungen für bis zu drei Monate beantragt werden.

Für ihren Handwerker können Bewohnerinnen und Bewohner ebenfalls Besucherparkausweise beim LBV beantragen. 

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