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Ausnahmegenehmigungen für Handwerker Beantragungen von Ausnahmegenehmigungen für das Parken von Handwerkern

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Sie haben unter besonderen Umständen, die individuell geprüft werden müssen, die Möglichkeit als Gewerbetreibender eine Ausnahmegenehmigung von den allgemeinen Halt- und Parkvorschriften zu beantragen.

Beantragungen von Ausnahmegenehmigungen für das Parken von Handwerkern

Ausnahmeregelungen



Halten und Parken, Ausnahmegenehmigung für Handwerksbetriebe

Allgemeine Informationen

Der Parkraum in Hamburg ist knapp, weshalb in vielen Stadtteilen eine Parkraumbewirtschaftung stattfindet. Das Parken ist dann für Besucher und Kurzzeitparker nur bei Bezahlung von Parkgebühren möglich bzw. in manchen Stadtteilen unter Nutzung der Parkscheibe. In beiden Fällen ist die jeweilige Höchstparkdauer zu beachten. Dies gilt auch in den Bewohnerparkgebieten, die in Hamburg schrittweise ausgebaut werden.
Auch Handwerker können hiervon betroffen sein. Dies betrifft nicht nur den Standort des Betriebes, sondern vor allem auch für den Besuch von Kunden bzw. bei Montagearbeiten oder Lieferungen. Um diesen Betrieben dennoch ihre Arbeit zu ermöglichen, können sie unter bestimmten Voraussetzungen Ausnahmegenehmigungen von den Halt- und Parkvorschriften erhalten.
Zuständig für die Ausnahmegenehmigungen mit einer Gültigkeitsdauer von bis zu drei Monaten sind die örtlichen Polizeikommissariate. Ein Antrag beim örtlichen Polizeikommissariat kommt beispielsweise dann in Betracht, wenn Bau- oder Montagearbeiten an einem Objekt lediglich über mehrere Tage oder Wochen hinweg anstehen und eine Ausnahme nur für bestimmte Straßenzüge benötigt wird. Das zuständige Polizeikommissariat (wo sind die Arbeiten auszuführen?) erfahren Sie über die Internetseite der Polizei Hamburg:
https://www.hamburg.de/behoerdenfinder/hamburg/11262156/
Nähere Informationen über die Voraussetzungen und Gebühren erhalten Sie dann durch das jeweilige Polizeikommissariat.
Ausnahmegenehmigungen mit einer längeren Laufzeit, mehr als drei Monate, sind beim Landesbetrieb Verkehr zu beantragen. Diese Genehmigungen kommen insbesondere für solche Kunden in Betracht, die regelmäßig Notfall- und / oder Montagearbeiten an unterschiedlichen Orten auszuführen haben. Über die Voraussetzungen und das Verfahren informieren wir Sie auf den nachfolgenden Abschnitten.
 

Wichtige Hinweise

Voraussetzungen

Ausnahmegenehmigungen werden nur erteilt, wenn die Dringlichkeit der Arbeit oder die Art der Tätigkeit einen längeren und häufigeren Weg zwischen Fahrzeug und Arbeitsstelle unmöglich macht, zum Beispiel bei Wasserrohrbrüchen oder Stromausfällen. Der Antrag muss daher mit dem Zweck der Fahrzeugnutzung und der ausgeführten Arbeiten begründet sein. Bei Ausnahmen für Montagefahrzeuge muss das Fahrzeug im Fahrzeugschein auch einen Eintrag als Montage- beziehungsweise Werkstattwagen haben. Wenn eine Ausnahme nur für bestimmte Straßen oder eine Fußgängerzone gelten soll, sind unter Umständen nähere Ortsangaben erforderlich.

Erforderliche Unterlagen

Für eine zügige Antragsprüfung legen Sie bitte die folgenden Unterlagen vor:

  • einen Antrag entweder auf dem Firmenkopfbogen mit Begründung für den Antrag oder über das LBV-Antragsformular (siehe Formulare)
  • eine Kopie der Zulassungsbescheinigung Teil I des Fahrzeuges, für das die Genehmigung gelten soll (beziehungsweise der Fahrzeugschein bei alten Papieren)
  • eine Erläuterung über die Fahrzeugnutzung und deren Wichtigkeit für den Betrieb
  • eine Kopie der Gewerbeanmeldung oder des Handelsregisterauszugs
Übermitteln Sie uns bitte den Antrag über den Postweg oder per Mail an ausnahmen@lbv.hamburg.de.

Zu beachten

Bei dringenden Notfallarbeiten darf die Ausnahmegenehmigung nur für maximal drei Stunden genutzt werden.

Formulare, Services & Links

Ablauf, Dauer & Gebühren

Gebühren

Die Gebühr für eine Ausnahmegenehmigung ist unter anderem abhängig von deren Geltungsdauer. Die jeweilige Gebührenhöhe entnehmen Sie bitte der unten stehenden Übersicht. Bitte beachten Sie, dass im Falle einer Ablehnung ebenfalls Gebühren entstehen. Grundlage hierfür ist das Verwaltungskostengesetz (VwKostG) in Verbindung mit der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt).

Gebühren für eine Ausnahmegenehmigung mit einer Geltungsdauer von:

  •   6 Monaten - 150,00 EUR*
  • 12 Monaten - 250,00 EUR*
  • 18 Monaten - 350,00 EUR*
  • 24 Monaten - 450,00 EUR*
  • 30 Monaten - 550,00 EUR*
  • 36 Monaten - 650,00 EUR*
*(zzgl. 0,30 EUR pro Klebesiegel)

Stand der Information: 23.10.2020, Eintrag: 23.10.2020

Frag-den-Michel


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