Branche
Die Evangelische Stiftung Alsterdorf (ESA) ist ein diakonisches Unternehmen, welches Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung bereithält.
Die ESA ist an mehr als 180 Standorten in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen vertreten und ist das größte diakonische Unternehmen in Norddeutschland. Als gemeinnützige Organisation finanziert sich die Evangelische Stiftung Alsterdorf überwiegend durch Spenden.
Sitz, Umsatz, Anzahl der Beschäftigten
Sitz: Alsterdorfer Markt 4, 22297 Hamburg-Alsterdorf
Umsatz: rund 430 Millionen Euro (2024)
Anzahl Beschäftigte: Die ESA gehört mit rund 7.600 Mitarbeiter*innen zu den größten Arbeitgeberinnen Hamburgs.
Tätigkeiten und Angebote
Gemeinsam für eine inklusive Gesellschaft – dafür steht die Evangelische Stiftung Alsterdorf. „Menschen sind unser Leben“ ist Leitsatz und Anspruch zugleich.
Die ESA bietet Assistenz-, Wohn- und Bildungsangebote für Menschen mit Behinderung sowie Angebote in der Kinder- und Jugendhilfe. Hinzu kommen medizinische und therapeutische Behandlungen in den Krankenhäusern der Stiftung sowie Bildungsangebote in Kindertagesstätten und Schulen. Auch die Seniorenhilfe und Pflege gehören zum Angebot.
Medizin, Pflege & Therapie
Krankenhäuser: Betrieb eigener Kliniken, wie dem Evangelischen Krankenhaus Alsterdorf.
Pflege & Seniorenhilfe: Betrieb ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen.
Wohnen mit Assistenz
Individuelle Begleitung: Wohnangebote für Jugendliche und junge Erwachsene mit Unterstützungsbedarf sowie für Familien mit Unterstützungsbedarf.
Krisenhilfe: Unterstützung bei Wohnungslosigkeit, Sucht oder Straffälligkeit.
Bildung, Arbeit & Beratung
Kitas & Schulen: Betrieb von inklusiven Kindertagesstätten und verschiedenen Schulformen.
Berufliche Integration: Angebote zur Berufsvorbereitung, Jobvermittlung für psychisch erkrankte Menschen über "startpunkt job" sowie berufliche Reha bei Epilepsie (JobMe).
Kommerzielle Dienstleistungen & Betriebe
Gastronomie: zur ESA gehören die Alsterdorfer Bäckerei (alstersnack), das Café Ursprung sowie Catering-Services und inklusive Restaurants wie das Alsterdorfer kesselhaus.
Reinigung & Handwerk: Professionelle Gebäudereinigung im Sozial- und Gesundheitssektor (Alster Service Center ASC).
Personaldienstleistungen: Bereitstellung von Arbeitskräften für soziale Berufe (CareFlex Hamburg / Kiel).
Arbeitsplätze: Arbeit und Beschäftigung ist ein wichtiger Aspekt von Teilhabe. Die ESA bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten. (Beispiele)
- alsterkontec – Konfektionierung, Montage und Technik in den Bereichen Haustechnik, Tischlerei und Wäscherei
- Ateiliergemeinschaft „Die Schlumper“
- barner 16 Musikbereich – Bands wie Station 17, The Living Music Box, Dain Fadinzt
- Fahrradladen – alsterspeiche
- Garten- und Landschaftsbau – alstergärtner
- Inklusive Theatergruppe „Meine Damen und Herren“
- Inklusives Restaurant und Catering – Haus5 auf St. Pauli
- Kunst und Handwerk inklusive – alsterspectrum u.a. mit Kerzenwerkstatt, Keramik, Druckerei und Buchbinderei
- Textil- und Siebdruckatelier „Die sieben“ mit Ladengeschäft
- Werkstattarbeitsplätze Bargteheide, Gut Stegen und Neuendeich
- Zentrum für Fertigung und Montage – alsterfemo (u.a. Schlosserei, Elektro-Montage)
Nachhaltigkeit
Die Evangelische Stiftung Alsterdorf hat das Thema Nachhaltigkeit als zentralen Bestandteil in ihrer Unternehmensstrategie verankert. Die ESA verbindet ökologische, soziale und ökonomische Ziele und berichtet transparent über die ergriffenen Maßnahmen.
Strategische Säulen der Nachhaltigkeit bei der ESA
Soziale Nachhaltigkeit: Dieser Bereich besitzt für die ESA traditionell die höchste Relevanz. Im Fokus stehen die Inklusion, die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung sowie barrierefreie Quartiersprojekte.
Ökologische Nachhaltigkeit: Die Stiftung setzt im Alltag auf konkrete Umweltschutzmaßnahmen wie Ressourcenschonung, Mülltrennung und Energieeinsparung.
Im Rahmen des Projekts "Citizens Forests" werden Miniwälder angepflanzt. Ein Miniwald wurde beispielsweise realisiert auf dem Gelände von Gut Stegen mit tatkräftiger Unterstützung durch Freiwillige und Klient*innen der Wohngemeinschaft Stegener Allee.
Vielfalt und Inklusion
Die Evangelische Stiftung Alsterdorf wendet sich entschieden gegen Ausgrenzung und Diskriminierung und setzt sich unter dem zentralen Leitmotiv #VielfaltMachtStark für Inklusion, gesellschaftliche Teilhabe und Vielfalt ein.
Zentrale Aktivitäten
Begegnung auf dem Alsterdorfer Markt: Der zentrale Marktplatz hat sich in den letzten Jahren zu einem inklusiven Treffpunkt und Quartier entwickelt. Ob Open-Air-Kino, Konzerte, Lesungen oder der traditionellen Flohmarkt „alsterfloh“: Barrierefreiheit steht bei allen Veranstaltungen an erster Stelle.
Der Alsterdorfer Markt wurde 2017 von der Stadt Hamburg mit dem Inklusionspreis "Wegbereiter der Inklusion" ausgezeichnet.
Assistenz- und Wohnangebote: Dienste wie die alsterdorf assistenz ost und west ermöglichen Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben im Quartier.
Medizinische Versorgung: Das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf ist spezialisiert auf Menschen mit komplexen Behinderungen.
Bildung und Arbeit: Barrierefreie Kitas, Schulen sowie Arbeits- und Beschäftigungsangebote in den Alsterdorfer Werkstätten schaffen echte Teilhabe.
Zentrale Initiativen
Charta der Vielfalt: Die Stiftung hat die Charta der Vielfalt unterzeichnet und fördert ein Arbeitsumfeld frei von Vorurteilen und unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter oder Behinderung.
Kampagne „In der besten Gesellschaft“: Großflächige Plakate zeigen reale Mitarbeiter*innen und Klient*innen in Hamburg. Die öffentlichkeitswirksame Kampagne rückt Vielfalt in den Fokus und will gesellschaftliche Barrieren in den Köpfen der Menschen abbauen.
Präsenz bei Großveranstaltungen: Die ESA zeigt regelmäßig Flagge in der Öffentlichkeit. Dazu gehören barrierefreie Trucks und Beiträge auf dem Hamburger Christopher Street Day (CSD) sowie die Teilnahme an Demonstrationen gegen Rechtsextremismus.
Regional aktive Spendenorganisation für Inklusion: Die ESA fördert innovative Projekte in ganz Hamburg und der Metropolregion.
Ausbildung und Jobs
Ausbildung
Als einer der größten sozialen Arbeitgeber in Hamburg bietet die ESA eine Vielzahl von Ausbildungsplätzen im sozialen, pflegerischen und medizinischen Bereich an. Die Ausbildung erfolgt größtenteils an stiftungseigenen Fachschulen und Einrichtungen.
Ausbildungsberufe
Pflegefachkraft (m/w/d): Ausbildung an der Pflegefachschule Alsterdorf.
Heilerziehungspfleger*in: Heilerziehungspfleger*innen arbeiten mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und älteren Menschen zusammen, die aufgrund einer Behinderung Assistenz brauchen. Die Ausbildung erfolgt an der Fachschule für Soziale Arbeit Alsterdorf.
Sozialpädagogische/r Assistent*in: Der Schwerpunkt liegt in der Arbeit mit Kindern zur Persönlichkeitsentwicklung. Die Ausbildung erfolgt an der Fachschule für Soziale Arbeit Alsterdorf.
Logopädie: Logopäd*innen sind Experten für Kommunikation und unterstützen andere, Sprache und Sprechen zu lernen. Die Ausbildung erfolgt an der Berufsfachschule für Logopädie.
Duales Studium
Gesundheits - und Sozialmanagement: Bachelor-Fernstudium Gesundheits- und Sozialmanagement an der Hamburger Fern-Hochschule (HFH). Die praktische Ausbildung erfolgt in einer der Tochtergesellschaften der Evangelischen Stiftung Alsterdorf.
Pflegemanagement: Bachelor-Fernstudium Pflegemanagement.
Einstieg & Nebenjobs: Die ESA bietet Plätze für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), Ausbildungsplätze sowie studentische Aushilfen.
Jobs und Karriere
Ob Berufseinsteiger*in, Fachkraft oder erfahrene Führungspersönlichkeit – die ESA bietet vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten.
Häufige Jobangebote
Pädagogik & Soziales: Heilerziehungspfleger*innen, Erzieher*innen und Sozialpädagog*innen.
Gesundheit & Pflege: Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachkräfte, Krankenpfleger*innen sowie Altenpfleger*innen.
Handwerk & Verwaltung: Handwerker*innen, kaufmännische Angestellte, Jobs im Bereich IT
Jobs bei der ESA finden
Zentrale Jobbörse: Aktuelle und stiftungsübergreifende Angebote im Stellenportal der Evangelischen Stiftung Alsterdorf.
Eingliederungshilfe & Assistenz: Jobs im pädagogischen Bereich im Hamburger Westen listet das Portal der alsterdorf assistenz west. Für den Hamburger Osten das Portal alsterdorf assistenz ost.
Medizin & Pflege: Das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf (EKA) bietet Karrierewege in der Krankenpflege, Geriatrie und Therapie an.
Arbeit & Produktion: Stellen für Fachkräfte zur Arbeitsförderung oder im Handwerk hält die alsterarbeit GmbH bereit.
Häufige Jobangebote der ESA
Pädagogik & Soziales: Heilerziehungspfleger*innen, Erzieher*innen und Sozialpädagog*innen.
Gesundheit & Pflege: Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachkräfte, Krankenpfleger*innen sowie Altenpfleger*innen.
Handwerk & Verwaltung: Handwerker*innen, kaufmännische Angestellte, Jobs im Bereich IT
Historie und Gedenkkultur
1850: Pastor Heinrich Matthias Sengelmann gründet eine Arbeitsschule für sozial benachteiligte Kinder in Hamburg-Moorfleet.
1863: Die Evangelische Stiftung Alsterdorf (ehemals Alsterdorfer Anstalten) wird von Pastor Sengelmann als Fürsorgeeinrichtung gegründet. Der Fokus liegt auf der Aufnahme von Menschen mit geistigen Behinderungen, um sie in einer geschützten Umgebung zu fördern. Sengelmann lässt das "Haus Schönbrunn" als Heim für zehn Kinder mit geistiger Behinderung errichten.
1900–1930: Unter Leitung von Pastor Paul Stritter wachsen die Anstalten stetig weiter und etablieren sich durch eigene Landwirtschaft weitgehend als Selbstversorger.
1933 bis 1945
Die Zeit des Nationalsozialismus ist das dunkelste Kapitel der Stiftungsgeschichte. Die Stiftung wird unter der Leitung von Pastor Friedrich Lensch zu einem „Spezialkrankenhaus für alle Arten geistiger Defektzustände“.
Das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ von 1933 wird in Alsterdorf begrüßt und in Form von Massensterilisationen in die Tat umgesetzt. Die Anstalten erhalten zahlreiche Auszeichnungen und werden zum „Nationalsozialistischen Musterbetrieb“ erklärt.
1938 werden 26 jüdische Bewohner in andere Einrichtungen verlegt und dort getötet.
Ein Jahr später laufen die NS- Vernichtungsaktionen an. 1941 werden 71 Alsterdorfer, im August 1943 weitere 469 Bewohner in nationalsozialistische Tötungsanstalten deportiert. In der Fachabteilung des Krankenhauses Rothenburgsort werden Kinder Opfer medizinischer Experimente.
Insgesamt werden 630 Bewohnerinnen und Bewohner aus den Alsterdorfer Anstalten in Zwischen- oder Tötungsanstalten abtransportiert, darunter auch viele Kinder. 513 Menschen werden nachweislich von den Nationalsozialisten ermordet.
Im Mai 2022 wird der neu geschaffene Lern- und Gedenkort auf dem Gelände der Evangelischen Stiftung in Alsterdorf eröffnet. Unmittelbar neben der Kirche St. Nicolaus erinnert er an die 630 Menschen mit Behinderung, die 1945 aus den damaligen Alsterdorfer Anstalten abtransportiert wurden.
1946: Die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg sind geprägt vom Wiederaufbau des schwer zerstörten Stiftungsgelände. Neubauten für Mitarbeiter und Schwesternschaft sowie die neue Kinderpflegerinnen-Schule entstehen. Die Kirchliche Hochschule bekommt ihren Sitz in Alsterdorf.
1974: Mit Unterstützung des Versandhausgründers Werner Otto entsteht auf dem Alsterdorfer Gelände ein Zentrum zur Früherkennung und Behandlung von Behinderungen.
1975: vor dem Hintergrund des „Normalisierungsprinzips“ entsteht In unmittelbarer Nachbarschaft des Stiftungsgeländes die erste Außenwohngruppe.
Die Behindertenhilfe ist zu dieser Zeit baulich und personell noch wie ein Großkrankenhaus organisiert. Persönliches Eigentum und Privatsphäre der Bewohner gibt es nur selten.
Anfang der 70er Jahre wird das „Normalisierungsprinzip“ aus Skandinavien auch in Deutschlabd diskutiert. Sonderwelten für Behinderte sollen abgeschafft werden. Die Forderung den Normalisierungsgedanken umzusetzen, werden auch innerhalb der Mitarbeiterschaft der ESA immer lauter.
1979: Im renommierten ZEIT-Magazin erscheint eine Reportage über die katastrophalen Lebensbedingungen sehr schwer behinderter Menschen in Alsterdorf. Für die Öffentlichkeit ist das ein Skandal.
In der Folge wird der Pflegesatz der Stiftung durch die damalige Sozialbehörde erhöht.
1982: Ebenfalls in Folge des Skandals wird das sechsstöckige Carl-Koops-Haus eingeweiht. Es bietet rund 220 Menschen Wohnmöglichkeiten in 2-3-Bettzimmern. Gegenüber der vorhandenen Schlafsaalsituation eine deutliche Verbesserung.
Insgesamt verbessern personelle und räumliche Ausstattung, intensive Zuwendung und moderne pädagogische Konzepte die Lebensbedingungen der geistig behinderten Bewohner in der Stiftung in den 80er Jahren erheblich.
90er Jahre: Ein neues Betreuungsgesetz wird am 1. Januar 1992 verabschiedet. Es soll mehr Eigenverantwortung für den einzelnen behinderten Menschen schaffen.
Neue Konzepte in der Behindertenhilfe entstehen. Im Zentrum steht der Mensch mit Behinderung, der mit weitestgehender Selbstständigkeit sein Leben mit professioneller Unterstützung planen und entwickeln soll.
Die Reform des §93 des Bundessozialhilfegesetzes, die 1999 in Kraft tritt, verändert die Situation der Behindertenhilfe erneut. Der hilfebedürftige Mensch wird zum „Leistungsnehmer“. Pflegeanteile in der Betreuung behinderter Menschen sollen aus den Kassen der Pflegeversicherung finanziert werden.
19. Oktober 2003: In doppelter Hinsicht ein besonderer Tag für die Stiftung: Vor genau 140 Jahren wurde das Haus Schönbrunn als Heim für zehn Kinder mit geistiger Behinderung, auf dem Gelände im heutigen Stadtteil Alsterdorf eingeweiht. Der Grundstein der heutigen Evangelischen Stiftung Alsterdorf war gelegt.
Mit der gleichzeitigen feierlichen Einweihung des Alsterdorfer Marktes an diesem Tag und der damit verbundenen kompletten Öffnung des Stiftungsgeländes gelingt ein wichtiger historischer Schritt: die Umwandlung eines früheren Anstaltsgeländes in einen attraktiven, urbanen Treffpunkt mit Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie und kulturellen Angeboten.
2015: Die Evangelische Stiftung Alsterdorf hebt die formale Kirchenzugehörigkeit für Mitarbeitende auf.
2017: Unter der Überschrift „Die haben uns behandelt wie Gefangene“ findet die Hamburger Auftaktveranstaltung „Zur Anerkennung der Opfer von Gewalt und Unrecht in der Behindertenhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie“ in der Kulturküche auf dem Alsterdorfer Markt statt.
Zahlreiche Menschen haben in den Einrichtungen der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendpsychiatrie in den 1950er bis 1970er Jahren Leid und Unrecht erlebt. Die neue Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ der Bundesregierung, der Kirchen und der Bundesländer hat das Ziel, dieses Unrecht öffentlich aufzuarbeiten.
Die Bugenhagenschulen feiern ihr 150-jähriges Jubiläum auf dem Alsterdorfer Markt. Ausgehend von ihrem christlichen Menschenbild ist es den Schulen wichtig, jedes Kind individuell zu fördern und als einzigartige Persönlichkeit anzunehmen.
2021: 200. Geburtstag von Heinrich Matthias Sengelmann. Das Jubiläumsjahr ist geprägt von zahlreichen Veranstaltungen, Gottesdiensten und Medienberichten.
2022: Im Mai wird der neu geschaffene Lern- und Gedenkort auf dem Gelände der Evangelischen Stiftung in Alsterdorf eröffnet. Er soll das Gedenken an die 630 Menschen mit Behinderung wachhalten, die bis 1945 aus den damaligen Alsterdorfer Anstalten abtransportiert und von den Nationalsozialisten größtenteils ermordert wurden.
Weitere Informationen: Webseite Evangelische Stiftung Alsterdorf
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