Pflege

Das Leben nach dem Überleben

Menschen, die nach einem längeren Aufenthalt auf der Intensivstation entlassen werden, haben häufig mit Folgeerkrankungen zu kämpfen. Wie die genau aussehen, untersucht jetzt ein Promotionsprojekt an der HAW Hamburg – für mehr Lebensqualität nach der Entlassung

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(For English version see below)

Endlich nach Hause! Nach einem schweren Unfall kann die Patientin die Intensivstation verlassen. Jetzt ist das Schlimmste überstanden, das alte Leben wartet auf sie – denkt sie. Aber das alte Leben ist nicht mehr da: Die Patientin hat Albträume und kann nicht mehr schlafen, und in ihrem Job kommt sie nicht mehr zurecht, weil sie sich einfach nicht mehr konzentrieren kann. Sie versucht, ihre Probleme mit sich selbst auszumachen – sie hat doch so vieles hinter sich gebracht, und dann scheitert sie am Alltag? Um Patient*innen künftig für diese Situation stark zu machen, startet die Pflegewissenschaftlerin Tabea Rosenthal jetzt mit einem Forschungsprojekt im Rahmen ihrer Promotion an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) in Kooperation mit dem BG Klinikum Hamburg.

Ein Porträt von Tabea Rosenthal
Tabea Rosenthal Jonas Fischer / HAW Hamburg

Nichts ist mehr, wie es war

Nach einem schweren Unfall oder einer schweren Erkrankung mit Behandlung auf der Intensivstation ist meistens nichts mehr wie vorher. Häufig bleiben körperliche und psychische Folgen zurück, die eine Rückkehr in den Alltag schwierig, wenn nicht sogar unmöglich machen. Und schwer verletzte Patient*innen verlassen das Krankenhaus nicht nach ein paar Tagen – sie bleiben Wochen oder Monate auf der Intensivstation. Auch diese Zeit hinterlässt Spuren. Wie die genau aussehen, ist bisher unzureichend erforscht. In ihrem Promotionsprojekt untersucht Tabea Rosenthal darum die Folgen intensivstationärer Behandlung und ihren Einfluss auf die Lebensqualität von Patient*innen. 

Rosenthal hat ihren Master im berufsbegleitenden Studiengang Pflege an der HAW Hamburg gemacht und parallel dazu als Pflegekraft auf Intensivstationen des BG Klinikums gearbeitet. Sie ist examinierte Pflegefachkraft und versorgt auch während ihrer Promotion weiterhin Patient*innen. So ist sie nicht nur tief in der Realität des Pflegeberufs und des Alltags der Intensivpatient*innen verwurzelt, sondern auch ganz nah dran am Inhalt ihres Forschungsprojekts: In den nächsten drei Jahren wird sie ehemalige Intensivpatient*innen des BG Klinikums im ersten Jahr nach deren Entlassung dreimal befragen.

Ziel der Arbeit von Rosenthal ist es, Daten zu sammeln, wie sich die Gesundheit der Patient*innen – psychisch, kognitiv, körperlich und sozial – nach ihrer Entlassung aus der Intensivstation entwickelt. Um daraus Empfehlungen abzuleiten, was auf Intensivstationen verändert werden kann, um die Menschen besser auf ihre Rückkehr in den Alltag vorzubereiten.

„Ich will wissen: Wie geht es den Menschen?“

„Natürlich ist es entscheidend, die Patient*innen zu retten“, sagt Tabea Rosenthal. „Aber ich als Pflegende will auch wissen: WIE leben sie? Wie geht es ihnen?“ Man könne, so Rosenthal, die Folgeerkrankungen, die ein längerer Aufenthalt auf der Intensivstation mit sich bringe, nicht einfach ignorieren.

Zwei Studierende üben an einem Dummy ihr Wissen in der Praxis
Im Skills Lab der HAW Hamburg können Studierende der Pflege- und Hebammenwissenschaft ihr erworbenes Wissen aus der Theorie im geschützten Rahmen praktisch anwenden Paula Markert / HAW Hamburg

Rosenthal hat an der Hochschule für Gesundheit in Bochum in einem dualen Studium ihren Bachelor in Pflegewissenschaft und ihr Examen als Gesundheits- und Krankenpflegerin gemacht und seitdem immer in der Pflege gearbeitet. „Als Pflegende sind wir den ganzen Tag nah an unseren Patient*innen dran. Das fand ich von Anfang an sehr beeindruckend“, erinnert sie sich an die Motivation für ihre Berufswahl: „Und in der Intensivmedizin betreue ich sie so eng, irgendwann kenne ich jede Bewegung, jeden Blutwert. Hier habe ich immer das Gefühl, dass ich als Pflegekraft sehr wirksam sein kann.“ Gleichzeitig fand sie das wissenschaftliche Arbeiten im Studium sehr erfüllend. Nach ihrem Bachelor wollte sie sich gern weiter qualifizieren und kam so für den Masterstudiengang Pflege an die HAW Hamburg, wo sie „die enge Verzahnung von Wissenschaft und klinischer Praxis“ begeistert hat. Ihre Promotion ist Teil des Projekts „go-2-prof:in“, bei dem neues Personal für Professuren an der HAW Hamburg gewonnen bzw. entwickelt werden soll (siehe Info-Kasten am Ende des Textes).

„Ich glaube, viele Patient*innen haben ein Interesse daran, teilzunehmen“

Unter Post Intensive Care Syndrome werden alle Folgen zusammengefasst, die eine längere Intensivtherapie nach sich ziehen kann. „Ich hatte schon drei Jahre Ausbildung und erste Erfahrungen auf der Intensivstation hinter mir, als ich das erste Mal davon gehört habe, dass das, was wir hier machen, Folgen für die Menschen hat“, erzählt Tabea Rosenthal. Diese Sammeldiagnose will sie nun genauer untersuchen.

Aparate auf der Intensivstation
Auf der Intensivstation (Symbolbild) colourbox.de

Ihr Projekt ist auf drei Jahre angelegt. Im Moment arbeitet sie die Fragebögen aus, die den Patient*innen direkt nach ihrer Entlassung, dann noch einmal nach sechs und noch einmal nach zwölf Monaten geschickt werden sollen. Außerdem plant Rosenthal Interviews mit den Entlassenen über ihre Erfahrungen: „Ich glaube, dass viele Patient*innen ein Interesse daran haben, mehr über sich selbst und ihre Symptome zu erfahren. Und sie leisten mit ihrer Teilnahme ja auch einen Beitrag dazu, dass sich Dinge verbessern können.“

Den Spielraum, den Intensivstationen haben, sieht Tabea Rosenthal realistisch: „Man kann nicht alle Faktoren optimieren. Vieles ist einfach notwendig, damit die Menschen überleben. Aber es gibt Dinge, an denen man arbeiten kann.“ Zum Beispiel schlafen Intensivpatient*innen oft schlecht: „Häufig ist durch die notwendige Behandlung auf der Station das Licht an, und es entstehen viele Geräusche. Dazu kommt natürlich, dass die Menschen Schmerzen haben. Und oft können sie nur eingeschränkt kommunizieren, weil zum Beispiel eine Beatmung nötig ist.“

„Freundeskreise verändern sich, Familien auch"

Zu den physischen Folgen intensivmedizinischer Behandlung kann Muskelschwäche wegen der langen körperlichen Inaktivität gehören, was es zum Beispiel schwierig macht, längere Strecken zu gehen. Patient*innen berichten von Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen, haben Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren. Dazu kommen Ängste und Depressionen und posttraumatische Belastungsstörungen. 

Das verschwommene Bild vom Oberkörper einer Frau
Albträume, Konzentrationsschwierigkeiten, Ängste: Die Zeit auf der Intensivstation kann Folgeerkrankungen nach sich ziehen colourbox.de

„Dazu kommen die sozialen Folgen“, zählt Rosenthal auf: „Freundeskreise verändern sich. Familien auch. Wenn ehemalige Intensivpatient*innen ihrem Beruf nicht mehr so wie vorher nachgehen können, weil sie psychisch oder körperlich dazu nicht mehr in der Lage sind oder sich vielleicht ganz einfach nicht mehr konzentrieren können, hat das Einfluss aufs Einkommen. Und wenn es der Hauptverdiener oder die Hauptverdienerin einer Familie war, der oder die auf der Intensivstation behandelt wurde, zieht das finanzielle Folgen für die ganze Familie nach sich. Und das hat dann wieder Einfluss auf die Rolle des entlassenen Menschen.“

Die Aufmerksamkeit für Folgeerkrankungen wächst

Tabea Rosenthal wünscht sich gesicherte Daten, auf deren Basis man Intensivpatient*innen und Angehörige auf all diese möglichen Schwierigkeiten nach der Entlassung vorbereiten kann: „Wenn ich jetzt mit Patient*innen auf der Intensivstation spreche, kann ich ihnen noch wenig anbieten. Ich kann nur sagen: Vielleicht wird es so oder so kommen.“ Am liebsten würde sie ihnen mitgeben, dass sie sich melden können, wenn sie tatsächlich Schwierigkeiten haben: „Es wäre toll, wenn man ein interdisziplinäres Team zusammenstellen und Sprechstunden anbieten könnte, damit die Patient*innen auch im Anschluss an die Entlassung behandelt werden können.“

Immerhin bekomme dieses wichtige Thema inzwischen immer mehr Aufmerksamkeit, sagt Tabea Rosenthal. Während der Covid-Pandemie habe man angefangen, in großer Zahl Daten zu intensivmedizinischer Unterbringung zu sammeln. Und auch die Folgen rücken immer mehr ins Blickfeld: An der Charité in Berlin gibt es zum Beispiel eine Ambulanz für Patient*innen nach der Intensivtherapie. Einen Grund sieht Rosenthal darin, dass die Intensivtherapie immer besser geworden ist. „Wir können jetzt Menschen helfen, die noch vor 20 oder 30 Jahren keine Chance gehabt hätten“, erklärt sie. „Aber dadurch gibt es natürlich auch immer mehr Menschen mit entsprechenden Folgeerkrankungen.“ Und Folgeerkrankungen erzeugen Kosten: „Das ist sicher auch ein Faktor, warum die Forschung dazu auf größeres Interesse stößt.“

 

Info:

Die Promotion wird seitens der HAW Hamburg von Prof. Dr. Corinna Petersen-Ewert und Prof. Dr. Johanna Buchcik wissenschaftlich begleitet und betreut. Das BG Klinikum Hamburg ist spezialisiert auf die Akutversorgung und Rehabilitation schwerverletzter Menschen und bietet unter der pflegerischen Leitung von Pflegedirektor Torsten Weiner die Infrastruktur zur Umsetzung des Projekts.

 „go-2-prof:in – Gewinnung und Entwicklung von professoralem Personal an der HAW Hamburg“ heißt das drittmittelgeförderte Projekt, mit dem die HAW Hamburg die Bewerbungslage bei der Besetzung neuer Professuren quantitativ und qualitativ verbessern will. Entsprechend ihrem Selbstverständnis als vielfältig, international, geschlechtergerecht, familienfreundlich, inklusiv und diskriminierungsfrei aufgestellte Hochschule soll eine angemessene Repräsentation aller Gruppen auch unter den Lehrenden der HAW Hamburg abgebildet werden.

Dafür baut die HAW Hamburg Vernetzungs- und Kooperationsplattformen für die Qualifizierung und Rekrutierung von professoralem Nachwuchs insbesondere in den Pflege- und Gesundheitswissenschaften sowie in den Ingenieurwissenschaften auf.

 

Das SDG-Logo für Gesundheit und Wohlergehen
Alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen haben sich verpflichtet, die 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung zu verfolgen. Dieses Forschungsprojekt trägt zu Ziel Nummer 3 bei. UN

 

English:

Life After Survival

People who are discharged after a prolonged stay in an intensive care unit often struggle with long-term complications. What these look like in detail is now being investigated in a doctoral research project at HAW Hamburg - with the aim of improving quality of life after discharge.

Finally going home! After a serious accident, the patient is able to leave the intensive care unit. Now the worst is over, and her old life is waiting for her - or so she thinks. But the old life is gone: the patient suffers from nightmares and can no longer sleep, and she can no longer cope at work because she is unable to concentrate. She tries to deal with her problems on her own - after all, she has been through so much, and now she is failing at everyday life? To better prepare patients for this situation in the future, nursing scientist Tabea Rosenthal is now launching a research project as part of her doctorate at Hamburg University of Applied Sciences (HAW Hamburg), in cooperation with BG Klinikum Hamburg.

Nothing Is the Same as Before

After a serious accident or severe illness requiring treatment in an intensive care unit, things are often no longer the same as they were before. Physical and psychological consequences frequently remain, making a return to everyday life difficult, if not impossible. And severely injured patients do not leave the hospital after just a few days - they often remain in intensive care for weeks or months. This time, too, leaves its mark. What exactly these effects look like has so far not been sufficiently researched. In her doctoral project, Tabea Rosenthal is therefore investigating the consequences of intensive care treatment and their impact on patients’ quality of life.

Rosenthal completed her master’s degree in the part-time nursing program at HAW Hamburg while simultaneously working as a nurse in the intensive care units of BG Klinikum. She is a qualified nurse and continues to care for patients during her doctorate. As a result, she is not only deeply rooted in the reality of the nursing profession and the everyday lives of intensive care patients, but also very close to the subject of her research project: over the next three years, she will survey former intensive care patients from BG Klinikum three times during the first year after their discharge.

The aim of Rosenthal’s work is to collect data on how patients’ health - psychological, cognitive, physical, and social - develops after discharge from intensive care. Based on these findings, she hopes to derive recommendations on what can be changed in intensive care units to better prepare people for their return to everyday life.

“I Want to Know: How Are People Doing?”

“Of course, it is crucial to save patients’ lives,” says Tabea Rosenthal. “But as a nurse, I also want to know: HOW do they live? How are they really doing?” She says that the long-term consequences associated with prolonged stays in intensive care cannot simply be ignored.

Rosenthal completed a dual-study bachelor’s degree in nursing science and qualified as a registered nurse at the University of Health in Bochum, and has worked in nursing ever since. “As nurses, we are close to our patients all day long. I found that very impressive from the very beginning,” she recalls of her motivation for choosing the profession. “And in intensive care medicine, I care for them so closely that at some point I know every movement, every blood value. Here, I always feel that I can be very effective as a nurse.” At the same time, she found academic work during her studies very fulfilling. After completing her bachelor’s degree, she wanted to further qualify and therefore enrolled in the master’s program in nursing at HAW Hamburg, where she was enthusiastic about “the close integration of science and clinical practice.” Her doctorate is part of the project “go-2-prof:in,” which aims to recruit and develop new candidates for professorships at HAW Hamburg (see info box at the end of the text).

“I Believe Many Patients Are Interested in Participating”

Post-Intensive Care Syndrome is the umbrella term for all the consequences that can result from prolonged intensive care treatment. “I had already completed three years of training and gained my first experience in intensive care before I heard for the first time that what we do here has long-term consequences for people,” Tabea Rosenthal explains. She now wants to examine this collective diagnosis more closely.

Her project is designed to run for three years. At present, she is developing questionnaires that will be sent to patients immediately after discharge, again after six months, and once more after twelve months. In addition, Rosenthal is planning interviews with discharged patients about their experiences: “I believe that many patients are interested in learning more about themselves and their symptoms. And by participating, they are also contributing to improvements.”

Rosenthal takes a realistic view of the scope for change in intensive care units: “You can’t optimize all factors. Much of what happens is simply necessary to ensure survival. But there are things that can be improved.” For example, intensive care patients often sleep poorly: “The lights are frequently on because of necessary treatments, and there are many noises. Of course, patients are also in pain. And often they can communicate only to a limited extent, for example because mechanical ventilation is required.”

“Friendships Change, Families Too”

The physical consequences of intensive care treatment can include muscle weakness due to prolonged physical inactivity, making it difficult, for example, to walk longer distances. Patients report problems with attention and memory and have difficulty concentrating. Anxiety, depression, and post-traumatic stress disorder can also occur.

“And then there are the social consequences,” Rosenthal adds. “Friendship circles change. Families change too. If former intensive care patients are no longer able to work as they did before - because they are no longer physically or psychologically capable, or simply cannot concentrate anymore - that affects their income. And if the person treated in intensive care was the main breadwinner of a family, this has financial consequences for the entire family. That, in turn, affects the role of the discharged person.”

Growing Awareness of Long-Term Consequences

Tabea Rosenthal hopes for solid data that can be used to prepare intensive care patients and their relatives for these potential challenges after discharge. “When I talk to patients in intensive care now, I still have little concrete support to offer them. I can only say: maybe this or that will happen.” Ideally, she would like to tell them that they can reach out if they actually experience difficulties: “It would be great if an interdisciplinary team could be put together and consultation hours offered so that patients can continue to receive care after discharge.”

At least, she says, this important topic is now receiving increasing attention. During the COVID-19 pandemic, large amounts of data on intensive care treatment began to be collected. The long-term consequences are also increasingly coming into focus: at the Charité in Berlin, for example, there is an outpatient clinic for patients after intensive care therapy. Rosenthal sees one reason for this in the fact that intensive care medicine has become increasingly effective. “We can now help people who would not have had a chance 20 or 30 years ago,” she explains. “But that also means there are more and more people with corresponding long-term complications.” And these complications generate costs: “That is certainly another factor why research in this area is attracting greater interest.”

Info:

The doctoral project is academically supervised and supported at HAW Hamburg by Prof. Dr. Corinna Petersen-Ewert and Prof. Dr. Johanna Buchcik. BG Klinikum Hamburg specializes in acute care and rehabilitation for severely injured patients and, under the nursing leadership of Director of Nursing Torsten Weiner, provides the infrastructure for implementing the project.

“go-2-prof:in – Recruitment and Development of Professorial Staff at HAW Hamburg” is the name of the externally funded project through which HAW Hamburg aims to improve both the quantity and quality of applicants for new professorships. In line with its self-concept as a diverse, international, gender-equitable, family-friendly, inclusive, and discrimination-free university, appropriate representation of all groups is also to be reflected among the teaching staff at HAW Hamburg. To this end, HAW Hamburg is establishing networking and cooperation platforms for the qualification and recruitment of future professors, particularly in nursing and health sciences as well as engineering sciences.

 

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