Psychologie

Der Blick auf die anderen

Täglich begegnen wir Menschen, und immer bilden wir uns in Sekundenbruchteilen ein Urteil über sie. Das tun wir sogar, wenn wir nur lesen, wie sich jemand verhalten hat. Welche Mechanismen dabei ablaufen, erforschen Juliane Degner und Jana Mangels am Arbeitsbereich Sozialpsychologie der Universität Hamburg. Ein Gespräch über Quellen, Stereotype und Bewerbungsunterlagen

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(For English version see below)

Wir haben uns vor wenigen Minuten zu diesem Interview zusammengesetzt. Wie schnell haben wir uns gegenseitig Eigenschaften zugeschrieben, als wir uns gesehen haben?

Prof. Dr. Juliane Degner: Die ersten Eindrücke sind in Sekundenbruchteilen entstanden. Das sind ganz basale Bewertungen im Sinne von: Das ist eine Person, die vertrauenswürdig und nicht gefährlich ist. Zudem haben wir ganz automatisch Kategorisierungen vorgenommen, zum Beispiel nach Geschlecht und Alter – und haben damit Ähnlichkeiten und Unterschiede zu uns etabliert. Diese allerersten Eindrücke passieren, ohne dass wir es uns vornehmen müssen. Und wir brauchen dazu keine besondere Aufmerksamkeit.

Und wie kommen diese Eindrücke zustande?

Zwei Porträtfotos der beiden Forschenden
Prof. Dr. Juliane Degner (links), Jana Mangels privat / UHH, RRZ/MCC, Mentz

Jana Mangels: Es gibt sehr interessante Forschung dazu, wie wir Informationen aus einer Quelle nutzen. Das sind zum Beispiel das Gesicht oder die Stimme. Es gibt aber nicht so ganz viele Erkenntnisse dazu, was wir machen, wenn sich diese Eindrücke widersprechen. Es gibt zudem die Möglichkeit, dass ich vorab schon Informationen über eine Person habe. Zum Beispiel haben wir uns im Vorfeld E-Mails geschrieben, die man als Minimalindikator für Verhalten sehen kann. 

Degner: Wichtige Zusatzinformationen sind auch das, was wir „Residue of behavior“ nennen, also etwas, das entstanden ist, weil man sich verhalten hat. Das kann zum Beispiel bei einem Zoom-Call der Raum im Hintergrund oder der Schreibtisch einer Person sein. Im Vergleich zum Aussehen sind das eigentlich ganz gute Indikatoren dafür, wie eine Person ist. Wir verlassen uns aber zum Beispiel viel darauf, ob jemand lächelt oder nicht. Dabei vergessen wir, dass es sehr starke kulturelle Normen gibt, wann wir wie zu lächeln haben – und an die halten sich die meisten Menschen auch. Das heißt, das Lächeln ist eigentlich von der Situation vorgegeben und gar nicht so informativ für eine Person.

Drei junge muslimische Frauen mit Kopftuch im fröhlichen Gespräch
Das Lächeln ist häufig von der Situation vorgegeben. colourbox.de

Welche Informationen interessieren Sie in Ihrer Forschung?

Degner: Ein Forschungsstrang bei uns beschäftigt sich mit Kategorisierungen – also ob ich etwa eine Geschlechtskategorisierung vornehme und wie das die weitere Informationsverarbeitung beeinflusst. Das geht stark in den Bereich der Stereotypenforschung. Wir arbeiten hier viel mit Gesichtern, aber auch mit verbalen Informationen wie Namen oder Labeln – also der Benennung von sozialen Gruppen. Das können etwa Berufsbezeichnungen sein. Eine andere Forschungsrichtung ist das Urteil auf Basis von Berichten über Verhalten.

Mangels: Das ist der Fokus meiner Promotion. Mein Team interessiert, ob und wie Verhaltensbeschreibungen wie ‚Tom gewinnt ein Quiz‘ die Meinung der Proband*innen über die Person, in diesem Fall Tom, beeinflussen. Typischerweise wäre das, dass Tom schlau ist, da er das Quiz gewonnen hat. Wir ergänzen bei unserer Arbeit dann soziale Kategorien und Label, um herauszufinden, ob sich die Eindrücke dadurch verändern. Macht es zum Beispiel einen Unterschied, ob Tom Professor ist? Die bisher publizierte Forschung sagt, dass das eine Rolle spielt. Wir konnten das bisher aber nicht bestätigen. Daher schauen wir ganz genau in die Details, auf die Art des Materials und in die Aufgabenstellung, um herauszufinden, wo wir Effekte finden.

Wie untersucht man so unbewusste Prozesse?

Mangels: Der Fokus unserer Forschung sind spontane Eindrücke. Das bedeutet, wir gehen davon aus, dass es einen Unterschied machen kann, ob ich explizit danach gefragt werde, wie ich Tom finde. Es könnte ja theoretisch sein, dass ich den Satz über Toms Quiz-Erfolg lese und gar nichts über Tom denke, sondern Tom nur beurteile, wenn und weil ich danach gefragt werde. Wir wollen das umgehen, indem wir indirekte Messmethoden verwenden.

Menschen in einem Arbeitsumfeld diskutieren
Unser Gehirn greift zu Stereotypen, wenn echte Informationen fehlen. Dadurch fällt es uns leichter, zu entscheiden, wie wir uns einer Person gegenüber verhalten sollen. colourbox.de

Wie muss ich mir das vorstellen?

Die Proband*innen sehen hintereinander viele verschiedene Sätze, von denen sich einer auf Tom bezieht. Irgendwann werden sie gefragt, ob das Wort ‚schlau‘ in dem Satz über Tom vorkam. Sie müssen dann schnell zwischen ‚Ja‘ oder ‚Nein‘ entscheiden. Die richtige Antwort ist ‚Nein‘, aber es fällt ihnen beim Wort ‚schlau‘ schwerer, diese Antwort zu geben, weil sie sich das quasi mitgedacht haben. Das machen wir wiederholt und mit verschiedenen Kontrollwörtern wie ‚nett‘. So können wir indirekt darauf schließen, was sich die Teilnehmenden aus der Beschreibung eines Verhaltens erschlossen haben. 

Degner: Der Kern dieser Forschung ist die Trennung zwischen absichtlicher und spontaner Eindrucksbildung. Die Annahme ist, dass wir im Alltag sehr oft eher spontan urteilen und erst hinterher anfangen, zu rationalisieren. Dieser indirekte Zugang bringt aber seine Schwierigkeiten mit sich, denn man interpretiert sehr viel. Was man misst, sind Tastendrücke und Reaktionszeiten, die man erst erschließen muss. Und man muss natürlich eine gute Theorie haben, wie die Ergebnisse mit einem Eindruck assoziiert sind. Hier geht es oft um Millisekunden.

Weiß man schon, was mit diesen ersten Eindrücken passiert? Wie sie sich zum Beispiel in Verhalten übertragen?

Degner: Empirische Untersuchungen zur Relevanz dieser ersten Eindrücke sind eher knapp. Diese Studien zeigen aber: Wenn ich einen ersten Eindruck von Tom habe und gefragt werde, was Tom wohl morgen macht, ist die Antwort in der Regel kongruent mit dem ersten Eindruck. Es gibt auch Forschung, die zeigt, dass wir nach diesen ersten Eindrücken entscheiden, ob wir mit der Person interagieren möchten. Wir wissen aber, ehrlich gesagt, noch nicht sehr viel darüber, wie lange diese spontanen ersten Eindrücke bestehen bleiben und wie stark sie wirken. Die Stereotypenforschung – bei der es nicht um individuelle, verhaltensbasierte Urteile geht, sondern um gruppenbasierte Zuschreibungen wie Mann/Frau, nah/fremd – zeigt allerdings, dass diese Urteile starke Auswirkungen auf die Erwartungsbildung haben können.

Sie haben in Ihrer Forschung zur Wirkung von Verhaltensbeschreibung bisher keine Auswirkungen solcher sozialen Gruppenlabel gefunden. Ist das ein Widerspruch?

Mangels: Nein, denn die These ist, dass unsere Forschung zu den Beschreibungen sehr frühe Prozesse in der Urteilsbildung widerspiegelt. Es könnte sein, dass Stereotype dort noch keine große Rolle spielen. Aber die Eindrucksbildung ist ein fortlaufender Prozess, und in späteren Phasen spielen Stereotype dann eine große Rolle. Etwa, wenn ich mir nicht mehr ganz sicher bin, was zu einer Person gesagt wurde. 

Degner: Aus rein kognitiver Sicht dienen Stereotype genau dazu. Eigentlich wissen wir, dass wir Menschen nur aufgrund ihrer individuellen Eigenschaften beurteilen sollten. Aber wenn wir wenig Informationen haben, greifen wir auf Gruppenzuschreibungen zurück. Wenn ich beobachte, wie Tom sich verhält, dann kann ich diese Information nutzen. Aber später habe ich das vielleicht vergessen oder bin mir nicht mehr sicher. Theoretisch müsste ich dann sagen: Ich weiß gar nichts über Tom und kann mir kein Urteil bilden. Aber unser Gehirn sagt dann: Moment, der gehörte doch zu Kategorie XY – und wir wissen doch, was typisch für die ist. Mit diesem Wissen fülle ich die Leerstelle auf und kann mich schnell gegenüber Tom verhalten.

Wie können die Erkenntnisse aus Ihrer Forschung genutzt werden?

Mangels: Wir machen Grundlagenforschung und wollen die Mechanismen und Abläufe verstehen, um daraus Schlüsse zu ziehen. Auch, wenn wir jetzt vielleicht noch nicht ganz genau wissen, was diese Schlüsse sein werden, gibt es durchaus erste Überlegungen dazu, wie man Wissen über Prozesse der Eindrucksbildung nutzen könnte, um die Beurteilungsfähigkeit zu trainieren. 

Ein Lebenslauf in einer Bewerbungssituation
Welche Informationen sollten auf Bewerbungsunterlagen sichtbar sein? colourbox.de

Degner: Das ist in verschiedenen Bereichen hoch relevant, etwa in Bewerbungsprozessen und bei anderen Personalentscheidungen wie Beförderungen. Man muss wissen, dass es solche Prozesse gibt, und mit unseren Erkenntnissen können wir entsprechend sensibilisieren. Allerdings ist eine Erkenntnis unserer Grundlagenforschung zu Stereotypen auch, dass man die Verantwortung für eine faire Entscheidung von den Schultern des Individuums und deren Intuition wegnehmen muss. Man braucht dafür Strukturen und Prozesse.

Warum?

Degner: Wenn man sich nur darauf verlässt, dass die Leute die automatischen Prozesse selbst erkennen und vermeiden, können sie sich sogar noch verstärken. Es geht daher nicht darum, die Gedankenpolizei anzuschalten und sich selbst auf faire Gedanken zu kontrollieren. Vielmehr muss es unterstützende Prozesse geben, etwa indem in Bewerbungsmappen nur relevante Informationen enthalten sind. Irrelevante Informationen, die Eindrücke verzerren könnten, wie das Alter und der Name, sollten zu Anfang geschwärzt sein. Auch klare Vorbereitung und Kriterien für Vorstellungsgespräche sind sehr hilfreich. Nur so kann man möglichst individuelle Beurteilungen gewährleisten.

 

Info: Der Forschungsbereich

Die Forschung zu Personenwahrnehmung und Eindrucksbildung anhand von Verhalten am Arbeitsbereich Sozialpsychologie der Fakultät für Psychologie und Bewegungswissenschaft, die unter anderem im Rahmen der Promotion von Jana Mangels erfolgt, wird durch finanzielle Projektförderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt und hat zusätzlich Fördermittel durch die Landesforschungsförderung der Stadt Hamburg erhalten. Die Promotion von Jana Mangels wurde mit einem Promotionsstipendium der Hans-Böckler-Stiftung gefördert.

Die Logos der SDGs 5 und 10
Alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen haben sich verpflichtet, die 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung zu verfolgen. Dieses Forschungsprojekt trägt zu den Zielen 5 und 10 bei. UN

 

English:

Our View of Other People

Every day we encounter people, and within fractions of a second, we form judgments about them. We even do this when we merely read about how someone behaved. Juliane Degner and Jana Mangels from the Department of Social Psychology at the University of Hamburg are studying the mechanisms behind this process. An interview about sources, stereotypes, and application documents.

We sat down for this interview just a few minutes ago. How quickly did we assign each other certain traits when we met?

Prof. Dr. Juliane Degner: The first impressions emerged within fractions of a second. These are very basic evaluations, such as: “This is a person who seems trustworthy and not dangerous.” We also automatically categorize, for example by gender and age – thereby establishing similarities and differences between ourselves and the other. These very first impressions occur without us intending to make them. And they don’t require special attention.

And how do these impressions come about?

Jana Mangels: There’s very interesting research on how we use information from different sources – for example, someone’s face or voice. But there’s not that much knowledge yet about what happens when these impressions contradict each other. It’s also possible that I already have prior information about a person – for instance, if we’ve exchanged emails beforehand, which could serve as a minimal indicator of behavior.

Degner: Additional important information comes from what we call “residue of behavior,” meaning something that results from one’s actions. In a Zoom call, for example, this could be the background or someone’s desk. Compared to appearance, these are actually pretty good indicators of what a person is like. But we still rely a lot on cues like whether someone smiles or not – forgetting that there are strong cultural norms about when and how we smile, and most people follow them. That means smiling is actually situationally driven and not that informative about personality.

Which types of information are you interested in for your research?

Degner: One of our research areas deals with categorization – for example, whether I categorize someone by gender and how that influences further information processing. This relates strongly to the study of stereotypes. We work a lot with faces, but also with verbal cues such as names or labels that identify social groups, like job titles. Another research focus is on judgments based on behavioral descriptions.

Mangels: That’s the focus of my doctoral research. My team studies whether and how behavioral descriptions like “Tom wins a quiz” influence participants’ opinions about that person – in this case, Tom. The typical inference would be that Tom is smart, since he won the quiz. We then add social categories or labels to see if that changes the impression. For example, does it make a difference if Tom is a professor? The published research so far says yes, but we haven’t been able to confirm that. So we’re looking closely at the details – the type of material and the task design – to find where effects occur.

How do you study such unconscious processes?

Mangels: Our research focuses on spontaneous impressions. That means we assume it might make a difference whether I’m explicitly asked what I think of Tom. Theoretically, I might read the sentence about Tom winning a quiz and not think anything about him at all – only forming an opinion when I’m asked to. We want to avoid that by using indirect measurement methods.

What does that look like in practice?

Mangels: Participants see a series of sentences, one of which refers to Tom. At some point, they’re asked whether the word “smart” appeared in the sentence about Tom. They must quickly answer “yes” or “no.” The correct answer is “no,” but it’s harder for them to respond that way because they implicitly associated Tom with being smart. We repeat this with control words like “kind.” This allows us to indirectly infer what participants concluded about Tom’s personality from the behavioral description.

Degner: The core of this research is separating intentional from spontaneous impression formation. The assumption is that, in everyday life, we often judge spontaneously and only later rationalize our decisions. This indirect approach has its challenges, since we’re interpreting reaction times and keystrokes – so you need a good theory to link the results to impressions. Often we’re talking about differences in milliseconds.

Do we know what happens to these first impressions? How do they affect behavior?

Degner: There are relatively few empirical studies on the relevance of first impressions. But existing research shows: when I form an initial impression of Tom and later have to guess what Tom might do tomorrow, my answer typically aligns with that first impression. There’s also evidence that we use these impressions to decide whether we want to interact with someone. But honestly, we don’t yet know much about how long these spontaneous impressions last or how strong their effects are. Stereotype research – which focuses not on individual, behavior-based judgments but on group-based ones like male/female or familiar/foreign – shows that such judgments can have powerful effects on our expectations.

You haven’t found effects of social group labels in your behavioral research yet. Is that a contradiction?

Mangels: No, because our hypothesis is that our behavioral research captures very early stages of impression formation formation. Stereotypes might not yet play a major role there. But impression formation is a continuous process, and stereotypes become important later – for instance, when we can’t quite recall what was said about a person.

Degner: From a cognitive standpoint, that’s exactly what stereotypes are for. We know we should judge people based on their individual traits. But when we lack information, we fall back on group-based assumptions. If I observe how Tom behaves, I can use that information. But later, if I forget or feel uncertain, I should ideally say, “I don’t know anything about Tom.” Yet our brain says, “Wait, he belongs to group X – and we know what those people are typically like.” With that knowledge, we fill in the gaps and can act toward Tom more quickly.

How can your research findings be applied?

Mangels: We do basic research to understand the mechanisms and processes in order to draw broader conclusions. Even if we don’t yet fully know what those conclusions will be, there are already first ideas on how to use knowledge about impression formation to train people’s judgment skills.

Degner: That’s highly relevant in areas like job applications or promotions. It’s important to know that such processes exist, and our findings can help raise awareness. But one of our key insights from stereotype research is that responsibility for fair decisions shouldn’t rest solely on the individual and their intuition. We need structural processes in place.

Why is that?

Degner: Because if you rely only on individuals to notice and counteract their own automatic processes, it can actually reinforce them. It’s not about policing your thoughts or constantly monitoring yourself for fairness. Instead, there must be supportive structures – for example, ensuring that application materials include only relevant information. Irrelevant details that might bias impressions, like age or name, should be redacted at first. Also, clear preparation and criteria for interviews are very helpful. Only then can we ensure the most individual and fair assessments possible.

 

Info: The Research Area
 

Research on person perception and impression formation based on behavior at the Department of Social Psychology in the Faculty of Psychology and Human Movement Science – conducted in part through Jana Mangels’s doctoral work – is funded by the German Research Foundation (DFG) and additionally supported by the Hamburg State Research Funding program. Jana Mangels’s PhD was also supported by a doctoral fellowship from the Hans Böckler Foundation.

 

 

 

 

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