Blankenese

Villenviertel im Elbhang

Blankenese ist einer der schönsten Stadtteile Hamburg – und einer der reichsten. Das wundert nicht bei dem traumhaften Ausblick über die Elbe, den man von fast überall im Stadtteil hat. Nicht umsonst heißt eine alte Volksweisheit in der Hansestadt: „Mehr als Blankeneser kann ein Hamburger nicht werden.“

Treppenviertel in Blankenese
imago stock & people

Der Stadtteil in Zahlen

Fläche

8,3 km²

Einwohnerzahl

13.521 (31. Dez. 2023)

Bevölkerungsdichte

1629 Einwohner/km²

Ein Dorf, das wie ein Eden liegt
Hans Leip, (1893–1983), Schriftsteller und Bewohner von Blankenese

"Blankenese" stammt aus dem Plattdeutschen. "Blanke" bedeutet "weiß" oder "glänzend". "Nese" kommt von "Neeß" und bedeutet "Nase". Der Name bezieht sich auf eine ehemalige Landzunge, die in die Elbe ragte und deren nasser Sand in der Sonne glänzte.

Lage und Mietpreise

Der 8,3 Quadratkilometer große Stadtteil grenzt im Osten an Nienstedten, im Norden an Iserbrook und Sülldorf sowie im Westen an den Stadtteil Rissen.

Blankenese gehört zu den attraktivsten Wohngegenden Hamburgs. Das ehemalige Fischerdorf an der Elbe wurde spätestens seit Beginn des 20. Jahrhunderts geprägt von wohlhabenden Kaufleuten und Reedern, die sich hier vor den Toren Hamburgs niederließen.

Blankenese kann sehr viel Grün, einen eigenen Elbstrand und das weit über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannten Treppenviertel für sich verbuchen. Das Treppenviertel bietet zudem einen grandiosen Ausblick über die Elbe bis hinüber ins Alte Land.

"Mehr als Blankeneser kann ein Hamburger nicht werden“ sagen die Blankeneser von sich selbst und sie können sich diese Selbstbewusstsein leisten.

Es stimmt schon: So manche der prächtige weiße Villen, die sich wie an einer Perlenschnur aneinander gereiht den Elbhang entlang ziehen. gehört einem Millionär. Ein Tummelplatz der Pfeffersäcke ist Blankenese aber nicht, immerhin befinden sich über die Hälfte aller Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Das Viertel ist eher geprägt von Bewohnern, die dem gehobenen Mittelstand zugehörig sind, wie Architekten, Anwälte, Medienleute, Ärzte oder Apotheker.

Dennoch weht über dem Elbvorort nach wie vor ein Hauch von Exklusivität und man trägt eher Barbour-Jacke statt Friesennerz. Das schlägt sich auch in den Mietpreisen nieder, die zumeist deutlich über dem Hamburger Durchschnitt liegen.

Verkehrsanbindung

Blankenese ist gut an den ÖPNV angebunden. Mit der S1 ist man vom Bahnhof Blankenese in 15 Minuten am Bahnhof Altona angelangt oder in entgegengesetzter Richtung in Rissen und Wedel. Bis in die Hamburger City dauert die Fahrt nur eine halbe Stunde. Zudem halten mehrere Buslinien am Bahnhof Blankenese.

Die bekannteste Buslinie ist die Linie 488, die über besonders kleinen und wendigen Busse verfügt , die sich auch auf den den schmalen und steilen Straßen des Treppenviertels zurechtfinden. Von den Bewohnern werden sie liebevoll „Bergziegen“ genannt.

Erholung und Freizeit

Um es kurz zu machen: Blankenese ist ein wahres Paradies für Spaziergänger. Ganz nach Lust und Laune, kann man hier in aller Seelenruhe durch das satte Grün der großen öffentlichen Parks wandern, am Elbstrand maritimes Flair genießen oder sich am dörflichen Charme des Treppenviertels erfreuen. Die Parklandschaften mit dem uralten Baumbestand und den beeindruckenden Landhäusern sind alle einen Besuch wert.

Die öffentlichen Blankeneser Parks waren früher die Anwesen von Reedern und Kaufleuten mit alten Baumbeständen und ansehnlichen Villen.

Der Baurs Park über dem Yachthafen Mühlenberg

Hessepark Goßlers Park Hirschpark (Nienstedten) Weite Wiesenflächen und imposante Einzelbäume ebenso wie malerische Baumgruppen und kleinere Waldbereiche, alles miteinander verknüpft durch ein geschwungenes Wegesystem und akzentuiert durch verschiedene Aussichtspunkte. ohan Cesar Godeffroy, ließ um 1860 das Hirschgatter anlegen, in dem sich heute noch immer Damwild, aber auch Rentiere, Wasservögel und Pfauen beobachten lassen.

sind heute Parks in öffentlicher Hand. Dazu gehören Baurs Park am Yachthafen Mühlenberg, der Hessepark am ehemaligen Finanzamt, dem früheren Ortsamt Blankenese, Goßlers Park am Blankeneser Bahnhof sowie Schinckels Park an der Blankeneser Landstraße.

Am westlichen Ende von Blankenese liegt, versteckt an einem Südhang hoch über der Elbe, der Römische Garten. Der Garten wurde in südeuropäischer Gartentradition auf mehreren Ebenen angelegt. Im Sommer finden hier in einem kleinen Naturtheater Aufführungen statt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Römische Garten von der Familie Warburg der Stadt Hamburg geschenkt.

Der Falkenstein ist ein Landschaftsschutzgebiet am Geesthang der Unterelbe. Neben dem Waldpark Tafelberg Falkenstein ist hier der Sven-Simon-Park zu finden. Er ist eine Stiftung von Axel Springer. Der Name soll ein Gedenken an seinen Sohn Axel sein, der den Namen Sven Simon als Pseudonym für seine Arbeit als Fotograf nutzte. Die Villen des Anwesens beherbergen heute den ältesten deutschen Segelverein, den Segelclub Rhe, sowie das Puppenmuseum Falkenstein im Landhaus Michaelsen. Seit Mai 1986 wird die Privatsammlung von rund 300 Puppen in der 1923 von Karl Schneider erbauten Villa ausgestellt.

Eigentlich Süllldorf :Mit 26500 Quadratmetern Liegefläche bietet das Sommerfreibad Marienhöhe auch an besonders heißen Sommertagen genügend Platz für alle kleinen und großen Besucher/-innen. Aber damit nicht genug, denn das im Westen Hamburgs gelegene Bad hält außerdem zwei Rutschen, ein 50-m-Mehrzweckbecken und eine Sprunganlage mit 1-m- und 3-m-Brett zur Unterhaltung parat. Falls Sie oder Ihre Begleiter sich in flachen Gewässern wohler fühlen, ist das auch kein Problem: Der Nichtschwimmerbereich und das Planschbecken freuen sich über einen Besuch. Wer dazwischen ein bisschen Abwechslung braucht, kann dazu den Spielplatz, das Beachvolleyballfeld oder die Tischtennisplatten nutzen und sich anschließend am Kiosk stärken.

Eigentlich Iserbrok.

Das Hallenbad Blankenese liegt in der Nähe der S-Bahn-Station Hamburg-Blankenese. Das Hallenbad verfügt über ein großes Sportbecken und ein separates Nichtschwimmerbecken. Am Rand des Beckens gibt es Massagedüsen. Neben dem Schwimmen können Besuchende hier auch Aqua-Fitness ausprobieren.

Gegen den kleinen Hunger zwischendurch hilft ein Imbiss mit Snacks und Getränken. Außerdem finden Besuchende im Hallenbad Blankenese eine große Saunalandschaft in mediterranem Stil. Verschiedene Saunen, wie zum Beispiel die Vulcano-Sauna oder eine Kräutersauna, laden zum Entspannen ein. Daneben werden unterschiedliche Massagen angeboten. Ruhe finden die Gäste nach dem Saunabesuch im Atrium oder im Ruheraum.

Treppenviertel Blankenese

Das berühmte Treppenviertel erstreckt sich vom Strandweg an der Elbe über den Elbhang bis hinauf zum Süllberg, der ist mit 74,6 m ü. NHN Höhe eine der höchsten Erhebungen in der Hansestadt ist. Tausende Treppenstufen erfordern eine gute Kondition. die Mehrheit der Häuser ist nur zu Fuß über die etwa 5000 Stufen zu erreichen, die sich auf diverse Treppen verteilen.

Wer die Stufen nicht scheut, wird mit den schönsten Ausblicken belohnt.

üppigen Gärten und blühenden Pflanzen gesäumt und die Architektur reicht von traditionellen Fischerhäusern über prächtige Villen bis hin zu modernen Wohnbauten.

Das ehemalige Fischerdorf lockt mit seinen vielen malerischen Altbauten, bunten Fischerhäuschen, verwinkelten Gassen und hübschen Villen und versprüht ein einzigartiges mediterranes Flair in der Hansestadt. Hier kann man durch die engen malerischen Gassen schlendern, die idyllischen kleinen Gärten bewundern, vorbeifahrende Schiffe auf der Elbe beobachten

urch einen hohen Bestand an Altbauten aus, allerdings wurden nach dem Zweiten Weltkrieg etliche historische „Tweehüser“ (einfache Doppelhäuser) abgerissen und durch moderne Bauten ersetzt, die den Charakter des Viertels verändert haben. Intakte Fischerhäuser finden sich heute noch Am Hang 1, Bremers Weg 1 und 5a (alle um 1850) und Op’n Kamp 9 (erbaut 1786).

m Treppenviertel lebten beispielsweise die Künstler Paul Kayser und Paul Friedrichsen sowie die Schriftsteller Charitas Bischoff und Hans Leip

Verschlungene Pfade bilden ein Labyrinth, sie führen zu den Häusern und Häuschen und hinter jeder Ecke gibt es neues zu entdecken. Die Gassen ahebne Namen wie Möllers Treppe, Bornhold-Treppe, krögers oder Schnudts Treppe

Im Treppenviertel wohnen Künstler, Kaufleute und Kapitäne, Ur-Blankeneser und Zugezogene.

Kultur

Seit 2023 bietet das Markthaus Blankenese Platz für verschiedenste Kulturveranstaltungen. Federführend ist hier der Förderverein Markthaus Blankenese e.V. Mit einem Angebot von Lesungen, Konzerten und Ausstellungen

An der Grenze zu Rissen liegt das Puppenmuseum, welches 1986 von der Galeristin Elke Dröscher im schönen Sven-Simon-Park eröffnet wurde. In der Villa sind mehr als 600 Puppen ausgestellt. sondern historische und kulturelle Aspekte einer bürgerlichen Welt des ausgehenden 18. Jahrhunderts bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts. Sehenswert sind auch die liebevoll gearbeiteten Puppenstuben.

Auch das Landhaus selbst ist sehenswert. Karl Schneiders 1923 erbautes Landhaus am Elbufer stand exemplarisch für eine neue Architekturentwicklung .Das 1923 fertiggestellte Landhaus am Falkenstein des Architekten Karl Schneider gilt als ein Pionierbauwerk des Neuen Bauens. Die Klarheit der mehrteiligen Komposition und die harmonische Verbindung mit der Natur verliehen dem Bauwerk und seinem jungen Architekten erste öffentliche Anerkennung.

Das Goßlerhaus wurde 1794 von Christian Frederik Hansen als Landhaus für den Courtmaster John Blacker der Merchant Adventurers errichtet und später von seinem letzten Eigentümer und Namensgeber John Henry Goßler stark verändert. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude im Hamburger Stadtteil Blankenese beherbergt die Janssen-Bibliothek und ist Veranstaltungsort des Fördervereins Goßlerhaus. er das schriftstellerische Werk Janssens bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich macht. So gründeten Janssen-Expertin Angelika Gerlach und Janssens Tochter Lamme die Bibliothek und den Freundeskreis Janssen Bibliothek im Goßlerhaus e.V.. Die Janssen Bibliothek ist eine Präsenzbibliothek, keine Leihbibliothek. Jedes Exemplar können Sie in die Hand nehmen und in Ruhe darin blättern.

Horst Janssen zog 1967 in den Mühlenberger Weg 22. Hier arbeitete er, teils manisch, hier entstand ein Großteil seines beachtlichen Werkes.

1790 erwarb der englische Kaufmann und Courtmaster John Blacker das zum damals unter dänischer Herrschaft stehenden Holstein gehörende Gelände auf dem kahlen Krähenberg, auf dem er einen englischen Park anlegen ließ. 1794 erbaute der Landbaumeister für Holstein und Altona Christian Frederik Hansen für Blacker ein einstöckiges Landhaus im klassizistischen Stil,

Nach einigen Besitzerwechseln erwarb John Henry Goßler, Kaufmann mit bedeutenden Obst- und Südafrikageschäften, das Anwesen. 1901 abgebrannt, wurde der Bau in Stein rekonstruiert. Nach aufwendiger Restaurierung wird das Gebäude heute vom Hamburger Konservatorium genutzt.

Das Blankeneser Kino zeigt einen ansprechenden Mix aus Blockbustern, Independet- und Kinderfilmen und wurde für sein Jahresprogramm mehrfach ausgezeichnet. Es verfügt über zwei mit jeweils 95 Plätzen.

Blankeneser Neujahrsschwimmen Jedes Jahr zu Neujahr versammeln sich mutige Schwimmer und zahlreiche Zuschauer am Elbstrand, um das neue Jahr mit einem erfrischenden Bad in der kalten Elbe zu begrüßen. Dieses Ereignis ist ein Highlight und zieht zahlreiche Schaulustige an.
Blankeneser Sommerfest: Im Sommer verwandelt sich das Treppenviertel in eine bunte Festmeile. Das Blankeneser Sommerfest bietet Live-Musik, Theateraufführungen, Marktstände und kulinarische Köstlichkeiten. Die Gassen und Plätze sind dann voller Leben und laden zum Verweilen und Genießen ein.
Kulturwoche Blankenese: Die Kulturwoche Blankenese bietet eine Woche voller kultureller Veranstaltungen, darunter Konzerte, Lesungen, Kunstausstellungen und Filmvorführungen. Diese Veranstaltung bringt Künstler und Kulturliebhaber zusammen und zeigt die kulturelle Vielfalt des Viertels.
Blankeneser Weihnachtsmarkt: In der Adventszeit verwandeln sich die Gassen des Treppenviertels in ein festlich geschmücktes Weihnachtswunderland. Der Blankeneser Weihnachtsmarkt bietet traditionelle Weihnachtsstände, Kunsthandwerk, Glühwein und weihnachtliche Leckereien. Besonders schön sind die abendlichen Lichter und die festliche Atmosphäre.
Treppenviertel-Lauf: Der Treppenviertel-Lauf ist ein besonderes Sportereignis, bei dem die Teilnehmer die vielen Treppen und steilen Wege des Viertels bewältigen müssen. Dieser Lauf zieht Sportbegeisterte aus der ganzen Region an und ist eine echte Herausforderung.
Open-Air-Kino am Süllberg: In den Sommermonaten gibt es am Süllberg ein Open-Air-Kino, das Klassiker und aktuelle Filme unter freiem Himmel zeigt. Die Besucher können den Filmgenuss mit einem wunderschönen Blick auf die Elbe kombinieren.

Einkaufen

Die Blankeneser Bahnhofsstraße ist die ist das Herzstück von Blankenese. Nur wenige Minuten zu Fuß von der S-Bahn Station „Blankenese“ und auf dem Weg zum berühmten Treppenviertel an der Elbe liegt diese Verbindungsstraße. Jung und Alt aus den Elbvororten treffen sich zum Flanieren, Shoppen, Plaudern, Essen gehen oder auf dem Blankeneser Wochenmarkt mit frischen Produkten aus der Region. Ein Treffpunkt ist der Wochenmarkt in der Bahnhofstraße, der dienstags, freitags und samstags dort stattfindet.

der Verbindung zwischen Elbhang und S-Bahnhof.

Hier konzentrieren sich inzwischen die meisten Geschäfte, Restaurants und Cafés, viele davon inhabergeführt. Ebenfalls einen Besuch wert: Das kleine, aber feinen Programmkino mit zwei Sälen und der Wochen- bzw. Biomarkt neben der Backsteinkirche im Zentrum.

Blankenese kann mit einer weiten Einkaufspalette aufwarten, die u.a. Damen-, Kinder- und Herrenmode, Schuhe, Kosmetik und Wohnaccessoires umfasst. Auch wer sich für Antiquitäten, besondere Spirituosen, Möbel oder Bücher interessiert, wird hier fündig.

Bäckerei, Supermarkt, Optiker, Fischgeschäft, Eisdielen, Uhren

Seit 1924 verkaufen wir im Hamburger Stadtteil Blankenese fangfrische Produkte aus dem Meer, bieten Ware aus unserer eigenen Räucherei an und verwöhnen unsere Kunden mit Delikatessen aus der eigenen Herstellung.

Restaurants

Blankenese ist mit Restaurants aller Art gut versorgt. Alleine am Strandweg befinden sich sechs Restaurants, die nicht nur mit einer guten Küche, sondern auch mit einem herrlichen Elbblick überzeugen. Hervorzuheben wäre noch das italienische Restaurant Dal Fabbro in der Blankeneser Bahnhofsstraße, das Stammlokal des Künstlers Horst Janssen. Eine Zeichnung von Janssen ziert noch heute die Speisekarte. Oder das Süllberg Mit einzigartigem Panoramablick über die Elbe und der Burgfassade als Kulisse, laden die Terrassen in 75 Meter Höhe zum Verweilen ein Oder das Witthüs, welches über eine ausgezeichnete Saisonale Küche verfügt.

Das WITTHÜS (plattdeutsch für „weißes Haus“) liegt im Hirschpark, einem großen englischen Garten, und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Er begann als Bauernhaus, wurde zum Kavaliershaus, Landhaus, zur Teestube und schließlich zu einen renommierten Restaurant. In seinen langen Jahren beherbergte es Kaufmänner, Künstler:innen und Philosoph:innen.

Köstliche Kuchen und ein maritimes Highlight
Nachmittags werden im WITTHÜS Kuchen und Torten aus der hauseigenen Bäckerei serviert, die nach traditionell überlieferten Rezepten und ganz ohne Konservierungs- und Aromastoffe gebacken werden. Das berühmte „WITTHÜS-Gewürzbrot“ wird sogar aus biologisch angebautem Getreide hergestellt. Neben der saisonal wechselnden Gebäckauswahl werden eine reichhaltige Teeauswahl und verschiedene Kaffeespezialitäten angeboten. Ein besonderes Highlight ist die „Qualle auf Sand“.

Ausgezeichnete saisonale Küche
Ab 18 Uhr wird das Café zu einem stimmungsvollen Restaurant, dessen ausgezeichnete Küche internationale und regionale, auf jeden Fall aber immer saisonale Genüsse zaubert. Im Sommer lädt die Terrasse zum Candle-Light-Dinner ein und das WITTHÜS kann außerdem für private Feiern, wie Hochzeiten, gemietet werden. Vom Michelin-Gastronomieführer hat das WITTHÜS mit zwei Bestecken zurecht eine sehr gute Bewertung erhalten.

Beim Op’n Bulln sitzt man direkt auf dem Anleger und bei der Kajüte 12 direkt im Sand an der Elbpromenade. Beides sind sicher schöne Orte, eignen sich aber eher für ein Getränk, als für eine richtige Mahlzeit.

in gemütliches Stadtteilkino mit ansprechendem Ambiente. Anspruchsvoll wie der Hamburger Elbvorort selbst. Die Filmauswahl: Eine herzerfrischende Mischung aus internationalen und deutschen Filmen, die teils ein Massenpublikum, teils ein kleine Zielgruppe ansprechen.

am er S-Bahn ist ein Kopfbahnhof an der Altona-Blankeneser Eisenbahn am Fuß des Krähenberges. Das zwischen 1864 und 1867 auf Dockenhudener Gemeindegebiet errichtete Bahnhofsgebäude gehört zu den ältesten Hamburgs; hier treffen die Streckenäste aus Altona und Wedel (Linie S1) zusammen. 1908 diente der Streckenabschnitt Poppenbüttel – Blankenese als Versuchsstrecke für die erste elektrisch betriebene S-Bahn. Zwischen 2007 und 2012 wurden erhebliche Modernisierungsarbeiten am Bahnhof und Umgestaltungsmaßnahmen des gesamten Bahnhofsumfeldes durchgeführt.

und doch wohnen in Blankenese nicht nur die Reichen und Schönenvon edin Blan.

hat sich inzwischen der Mittelstand angesiedelt. Journalisten, Forscher, Apotheker, Architekten und Handwerker leben hier ohne eine Spur von vornehmer Distanz.

ie Wohnungen und Häuser in der bevorzugten Hanglage zählen seit jeher zum erstklassigen Umfeld in der Region Hamburg. Bekannterweise lebt hier schließlich auch der ein oder andere Millionär. Heute ist längst nicht jede Bürgerin oder jeder Bürger von Blankenese steinreich, dennoch steht der Elbvorort nach wie vor für Exklusivität und Luxus.

Das schlägt sich natürlich auch in den Mietpreisen nieder, die deutlich über dem Hamburger Durchschnitt liegen.

earCharakterisierend für das Wohnen in dem wunderschönen Elbvorort ist der einzigartige Ausblick, den Sie hier genießen. Schnappen Sie sich ein Fernglas und blicken Sie über die Elbe bis hin zum Airbus-Standort Finkenwerder oder beobachten Sie die herrliche Apfelblüte im Alten Land. Doch Hamburg Blankenese besticht nicht nur durch diesen sensationellen Ausblick. Hinzu kommt, dass die Luftqualität durch die höhere Wohnlage positiv beeinflusst wird. Die Attraktivität des Hamburger Villenvorortes als Wohnviertel ist bis heute ungebrochen. Das satte Grün des riesigen Goßlers-Parks mit dem klassizistischen Goßlers-Haus sowie der Baurs-Park und der Walspark Falkenstein sind magische Anziehungspunkte. Ein bezauberndes Plätzchen an der Elbe ist auch das Falkensteiner Ufer zwischen Blankenese und Wedel.

liegt westlich von Blankenese und wird durch das bewaldete Gebiet Falkenstein abgegrenzt. Blankeneses 13.500 Einwohner haben sich für das autofreie Wohnen am Rande der Großstadt entschieden. Rund um das imposante Treppenviertel sorgen kleine Gelenkbusse dafür, dass die Menschen schnell und einfach von A nach B kommen. Die gute Infrastruktur im Öffentlichen Personennahverkehr, im Einzelhandel sowie im sozialen Bereich machen den Vorort Blankenese sehr attraktiv.

Prominente

Geboren:

Elisabeth Flickenschildt (1905–1977), Schauspielerin

Heinz Lieven (1928–2021), Schauspieler
Karl Lagerfeld (1933–2019), Modeschöpfer, Designer, Fotograf und Kostümbildner

Kult-Komiker Otto Waalkes lebt in einer weißen Villa in Blankenese. Auch Kinderliedernmacher Rolf Zuckwoski hat es sich in Blankenese gemütlich gemacht.

Horst Janssen (1929–1995), Zeichner und Grafiker, lebte und arbeitete von 1967 bis zu seinem Tod in Blankenese
Ulrike Meinhof (1934–1976), Journalistin, später Terroristin, lebte mit ihrem Mann Klaus Rainer Röhl von 1961 bis 1967 in Blankenese

Stefan Aust (* 1946), Journalist und ehemaliger Chefredakteur des deutschen Nachrichtenmagazins Der Spiegel, lebt in Blankenese

Marion Gräfin Dönhoff (1909–2002), Publizistin und ehemalige Mitherausgeberin der Wochenzeitung Die Zeit

Sport

Der Sportverein Spielvereinigung Blankenese von 1903[23] hat gelegentlich eine honette Rolle in den unteren Spielklassen (z. B. beim Fußball) gespielt; stärker noch die Schachvereinigung Blankenese von 1923. Als weiterer lokaler Sportverein ist noch die FTSV Komet Blankenese von 1907, ein ehemaliger Arbeitersportverein, zu nennen; ferner der Blankeneser Segel-Club (BSC), der mit über 800 Mitgliedern zu den größten und aktivsten Segelvereinen Deutschlands zählt und der erste Segelverein direkt an der Elbe war, und der Mühlenberger Segel-Club (MSC). Der Norddeutsche Regatta Verein verfügt über ein Clubhaus an der Elbe. Das gilt auch für den Segelclub Rhe (SC Rhe), der seinen Sitz im Sven-Simon-Park auf dem Falkenstein hat. Nahebei hat auch der Kanusportverein Ring der Einzelpaddler sein Domizil.

Im Rahmen des jährlich durchgeführten Radrennens Vattenfall Cyclassics befindet sich eine Schlüsselstelle am Waseberg. Der 700 Meter lange Anstieg vom Elbufer hinauf in den Ortskern von Blankenese hat eine fast durchgehende Steigung von 15 Prozent und wird mehrfach durchfahren. Anlässlich dieses Radrennens wurde im Jahr 2000 die Radsportgemeinschaft Blankenese gegründet, die mit derzeit 130 Mitgliedern zu den stärksten Fahrradvereinen Hamburgs zählt.

Blankeneser Heldenlauf am 31. August 2025. Faszinierende Orientierungspunkte sind unter anderem der Start am Strandweg/Elbuferweg, Wesselhoefft-, Derby- und Hischpark, die ruhmreiche Elbchaussee, das historische Treppenviertel, der markante Sülberg und der grüne Falkenstein mit dem Römischen Garten und dem auf- und abfallenden Elbhöhenweg.

Schulen

In Blankenese gibt es zwei Gymnasien – das Gymnasium Blankenese an der Oesterleystraße und das Marion-Dönhoff-Gymnasium (Willhöden) – sowie die Stadtteilschule Blankenese (Frahmstraße).

Historie

Blankenese ist ein ehemaliges Fischerdorf, das 1301 erstmals urkundlich erwähnt wurde. In der lateinisch abgefassten Urkunde wurde den Rittern von Raboisen der Ertrag der Fährverbindung zur anderen Elbseite durch Graf Adolf VI. zuerkannt.

Die Familie Breckwoldt gehörte schon früh zur Geschichte von Blankenese. Viet Breckwoldt, 1490 geboren, war der Erste dieser Ahnenreihe. Er erhielt Anfang des 16. Jahrhunderts die Blankeneser Elbfähre als Lehen, dazu den Fährkrug samt Schank-, Brau- und Brenngerechtigkeit.

Blankenese gehörte zunächst zur schauenburgischen Grafschaft Holstein-Pinneberg, danach zum Herzogtum Holstein, das ab 1460 in Personalunion von den dänischen Königen regiert wurde, und fiel 1866 an Preußen.

1919 vergrößerte sich die pinnebergische Landgemeinde durch den Zusammenschluss mit dem benachbarten aufstrebenden Bauerndorf Dockenhuden (wo es mehr Platz für Villenanlagen gab) zu 'Neu-Blankenese' inklusive Mühlenberg, Hirschpark und Iserbrook. 1927 wurde Blankenese durch das Groß-Altona-Gesetz gegen den Willen vieler Blankeneser zum Vorort der Großstadt Altona/Elbe und ging 1938 zusammen mit Altona in Hamburg auf.

Blankenese, ursprünglich ein schmuckes Hangdorf, in dem Kapitäne und Lotsen ihren Lebensabend verbrachten, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem großbürgerlichen Villenviertel.

Vom Januar 1946 bis April 1948 befand sich in Blankenese auf dem Besitz der Familie Warburg am Kösterberg das Warburg Children Health Home. Es war deutschlandweit eines von über zwei Dutzend Children’s Centers und diente in Hamburg jüdischen Waisenkindern, die den Holocaust überlebt hatten. Sie stammten zumeist aus Ungarn und Polen und siedelten anschließend nach Palästina über.

Die Geschichte des Heims ist eng verbunden mit Erik Warburg und dessen Cousine Eva Warburg-Unger. Der als US-amerikanischer Offizier nach Hamburg zurückgekehrte Eric sorgte dafür, dass zwei Villen der Familie Warburg für das Kinderheim zur Verfügung gestellt werden konnten, seine Cousine arbeitete dort als Betreuerin. In Israel gründeten die betreuten Kinder einen Verein und hielten immer Kontakt zu Eva Warburg-Unger, der Cousine von Eric Warburg, die sie betreute und heute in Israel lebt.

Trivia

Der Hamburger Musiker Werner Böhm veröffentlichte 1981 unter dem Pseudonym Gottlieb Wendehals das Lied Polonäse Blankenese. Damit schaffte er es auf Platz eins in den deutschen Musikcharts.

Im feinen Blankenese mochte man das trinkende Zeichengenie Horst Janssen nicht so gerne, die Taxifahrer aber schon. Sie bekamen immer ein fürstliches Trinkgeld, wenn sie ihm Champagner und Underberg kauften und vorbeibrachten. Als Janssen gestorben war, begleitete ein Autokorso von Blankeneser Taxen seine Leiche nach Oldenburg, seinem Geburtsort.

Weiße Perle an der Elbe

Wer denkt, hoch im Norden sei das Land nur flach, der war wohl noch nicht in Blankenese. In einem der schönsten Stadtteile Hamburgs geht es mächtig auf und ab: Der Hamburger Elbvorort besitzt mit dem Süllberg und dem Baursberg zwei der höchsten Erhebungen, die Hamburg zu bieten hat. Rund um den Süllberg gruppiert sich das Treppenviertel, eine Ansammlung von alten Fischerhäusern, die nur zu Fuß erreichbar sind. Hoch oben vom Süllberg und von vielen weiteren Standorten in Blankenese, hat man einen herrlichen Ausblick auf die Elbe und ihre Uferlandschaften wie das Falkensteiner Ufer. Doch nicht nur der Blick auf die Elbe ist wunderschön, Blankenese erfreut das Auge zudem mit viel Grün in seinen zahlreichen Parkanlagen.

Skandinavisch-mediterranes Flair

Blankenese hebt sich deutlich von den anderen Hamburger Stadtteilen ab und erinnert besonders im Sommer an eine Mischung aus skandinavischem und mediterranem Urlaubsparadies. Die meist weißen Fassaden der Häuser zwischen den Baumwipfeln sind schon von Weitem gut zu sehen, wenn man in Richtung des Stadtteils fährt oder über die Elbe schippert.

Vom Wasser aus sticht der Süllberg am prägnantesten hervor. Auf der Kuppe der 74,4 Meter hohen Erhebung thront die Burg, die heute ein Sterne-Restaurant, einen Biergarten und ein Hotel beherbergt und ein beliebtes Ausflugsziel ist. Rund um den Süllberg herum befindet sich das Treppenviertel – eine architektonische Besonderheit und Hamburgs ruhigster Stadtteil. Dort, wo man nur über die rund 5.000 Stufen der zahlreichen Treppen von A nach B kommt, haben Autos keine Chance. Das Treppenviertel ist damit sozusagen ein erfolgreiches Großprojekt für autofreies Wohnen in der Stadt.

Blankeneser Bergziegen

Aber auch außerhalb des Treppenviertels, in den engen, verwinkelten, sich durch den Stadtteil windenden Straßen, ist der Verkehr nur eingeschränkt möglich. Im Nahverkehr sind es beispielsweise nur die sogenannten Bergziegen, kleine, gelenkige Busse, die sich ohne Probleme durch die engen Gassen schlängeln können.

Entlang der Straßen und Gassen liegen die wunderschönen Häuser, die das Erscheinungsbild Blankeneses prägen. Alte Fachwerkhäuser, reetgedeckte Dächer, Villen sowie Land- und Herrenhäuser wie der Katharinenhof, das Hessehaus oder das Landhaus Warburg geben dem Stadtteil sein unverwechselbares Aussehen. Zudem wird beim Anblick deutlich: Blankenese ist ein reicher Stadtteil. Das Durchschnittseinkommen der Bewohner liegt mit zirka 95.000 Euro im Jahr nahezu dreimal so hoch wie der Hamburger Durchschnitt.

Grüner wird's nicht

Neben dem Weiß der Häuserfassaden ist besonders das Grün der Bäume unds in Blankenese allgegenwärtig. Im Norden des Stadtteils, direkt am Blankeneser Bahnhof, der schon 1867 eröffnet wurde und damit der älteste Bahnhof Hamburgs ist, liegt Goßlers Park und ein Stück südlich davon der Hessepark. Westlich des Süllberges bilden Schinckels Park, Bismarckstein und Polterberg ein grünes Ensemble. Der wunderschöne Römische Garten bildet den Übergang vom Polterberg zum Waldpark Falkenstein, der sich entlang des Elbufers schlängelt und schließlich in den Sven-Simon-Park mündet.

Apropos Falkenstein: Das Falkensteiner Ufer mit dem Elbstrand und seinem Leuchtturm ist wohl eines der schönsten Stücke Land, an dem man sich an der Elbe aufhalten kann. Die Aussicht auf den Fluss mit den vorbeifahrenden Schiffen, hinüber auf die andere Uferseite und die unter Naturschutz stehende Binneninsel Neßsand mitten in der Elbe ist unvergleichlich in Hamburg. Bei Ebbe gibt das Gewässer dort auch den Blick frei auf das Schiffswrack „Uwe“, das seit Mitte der 50er-Jahre am Flussufer liegt. Entlang des Elbufers sind zudem weitere Schiffswracks zu sehen, die ans Ufer geschleppt wurden und nun zu Sehenswürdigkeiten geworden sind.

Ein Herz für den Sport

Schiffe – beziehungsweise Boote – spielen im ehemaligen Fischerdorf natürlich immer noch eine große Rolle. In Blankenese haben sich im Laufe der Jahrzehnte viele Segelvereine angesiedelt, die die optimalen Bedingungen direkt vor der Haustür nutzen. So wie der Segelclub Rhe, 1855 gegründet und damit der älteste Segelclub Deutschlands, dessen Clubhaus im Sven-Simon-Park liegt.

Doch nicht nur das Wasser nutzen die Blankeneser für den Sport, sondern auch die Hügel im Stadtteil. Einmal im Jahr findet mit dem Blankeneser Heldenlauf eine besondere Laufveranstaltung statt, bei der die Teilnehmer neben der Strecke von Start bis Ziel auch zahlreiche Höhenmeter und Treppenstufen überwinden müssen.

Auch für den Radsport bieten sich die Erhebungen an. Bei den Cyclassics, Hamburgs traditionsreichem Radrennen, wird am Waseberg in Blankenese die Bergwertung abgenommen. Die Fahrer müssen dabei eine 700 Meter lange Steigung auf die Spitze der 80 Meter hohen Erhebung – bei einer durchgängigen Steigung von circa 15 Prozent – erklimmen. Aufgrund dieser Gegebenheiten wird der Waseberg liebevoll „Elb d'Huez“ genannt, in Anlehnung an die berühmte Bergankunft der Tour de France.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Noch höher als der Waseberg ist der Baursberg. Ganz oben auf der mit 91,6 Metern zweithöchsten Erhebung Hamburgs steht das Baudenkmal des Wasserwerkes Altona mit seinem markanten Gebäude. Daneben hat Blankenese noch weiteres an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Am Fuße des Berges liegt das Puppenmuseum Falkenstein, zudem gibt es – wie sollte es in Blankenese anders sein – das Fischerhaus-Museum.

Gewachsene Gemeinschaft

Die Historie Blankeneses ist genauso besonders wie der Stadtteil selbst. Dafür sorgen die Einwohner, die ihre Traditionen hochhalten. Dabei gilt es zunächst eine Hürde zu überwinden: Man kann zwar nach Blankenese ziehen, doch richtiger Blankeneser wird man dadurch noch lange nicht. Erst wenn mehrere Generationen einer Familie im Stadtteil gelebt haben, darf man sich als waschechter Blankeneser bezeichnen. So finden sich in der Geschichte des Stadtteils häufig die gleichen Familiennamen, wie zum Beispiel der Name Breckwoldt.

Viet Breckwoldt war der erste dieser Ahnenreihe, der 1490 in Blankenese geboren wurde. Ihm wurden Anfang des 16. Jahrhunderts die Rechte an der Blankeneser Elbfähre, einer der bedeutendsten Fährverbindungen über den Fluss, übertragen. Mitte des 17. Jahrhunderts trugen von den 45 Blankeneser Familien schließlich 18 den Namen Breckwoldt.

Weniger konstant als die Blankeneser Familiengeschichten war die Zugehörigkeit des Stadtteils. Das ehemalige Fischerdorf wurde im Jahr 1301 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte zunächst zur Grafschaft Holstein-Pinneberg und ab 1460 zum Herzogtum Holstein. Auf zwei Jahrhunderte dänische Herrschaft folgten im Deutsch-Dänischen-Krieg eine kurze Zeit unter Österreichischer Flagge, bevor Blankenese 1866 an Preußen fiel. 1927 mussten sich die Einwohner erneut umstellen, denn ihr Stadtteil wurde durch das Groß-Altona-Gesetz zum Vorort der Großstadt Altona – gegen den Willen der Bewohner. Wiederum nur elf Jahre später wurde Blankenese schließlich zusammen mit Altona nach Hamburg eingegliedert.

Blankenese hat sich in seiner langen Geschichte dabei stetig entwickelt. Als Fischerdorf gegründet, verlebten später viele Kapitäne und Lotsen ihren Lebensabend im Elbvorort. Blankenese wurde im Verlauf immer wohlhabender und stieg schließlich zum großbürgerlichen Villenviertel auf.

Der Name Blankenese geht übrigens auf eine überspülte Landzunge zurück. Die blanke Nase in der Elbe, glatt und glänzend, wenn die Gezeiten Sie freilegten, verschwand allerdings im Laufe der Jahrhunderte und wurde vermutlich von einer Sturmflut für immer weggerissen.

*Quelle: Hamburger Stadtteilprofile, Statistikamt Nord (Stand: Nov 2021)

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