Blutspenden in Hamburg Blutspenden retten Leben

Für den einen ist es nur ein halber Liter Blut - für jemand anderen kann es die Lebensrettung bedeuten. Blutspenden dürfen die meisten gesunden Menschen über 18 Jahre. Wo Sie in Hamburg Blutspenden können und was sie dabei beachten müssen, erfahren Sie hier.

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Blutspenden Hamburg

Blutspenden darf grundsätzlich jeder zwischen 18 und 68 Jahren, solange keine gesundheitlichen Bedenken bestehen. Gesundheitlich bedenklich wäre zum Beispiel ein Gewicht unter 50 kg oder eine Schwangerschaft. Auch Piercings und Tätowierungen oder eine Reise in die Tropen können ein Hinderungsgrund für eine Blutspende sein. Um das Restrisiko für infiziertes Blut so gering wie möglich zu halten, muss jeder Spender vorab eine Selbstauskunft unterzeichnen. Selbstverständlich wird aber jede Spende auch im Labor auf Krankheitserreger getestet.

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Um sich gut auf eine Blutspende vorzubereiten, sollte man mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit zu sich genommen haben und die letzte Mahlzeit sollte nicht länger als 2-3 Stunden zurück liegen. Die Blutentnahme wird immer mit Einwegbesteck durchgeführt, so dass es praktisch unmöglich ist, sich mit HIV zu infizieren. Es werden ca. 500ml Blut entnommen.

Der Vorgang dauert zwischen 5 und 10 Minuten. Danach wird der Spender angehalten, noch etwas auszuruhen und den Tag langsam anzugehen. Meistens wird auch ein Vesper angeboten.

Achtung: Zwischen zwei Blutspenden muss ein Mindestabstand von 56 Tagen liegen. Innerhalb von 12 Monaten dürfen Frauen viermal, Männer sechsmal Blut spenden. Die 12 Monate beziehen sich dabei nicht auf das Kalenderjahr, sondern auf einen 12-monatigen Zeitraum ab der ersten von vier bzw. sechs Spenden. Dieser Mindestabstand ist wichtig, damit der Körper die gespendeten Blutzellen nachbilden kann und dienen dabei dem Schutz des Spenders vor Eisenmangel. 

Tipp: Um einem Eisenmangel vorzubeugen sollte man vitaminreich essen und darauf achten, Kaffee, schwarzen Tee und Milch nicht direkt nach einer Fleischmahlzeit zu trinken, da dann das Eisen schlechter vom Körper aufgenommen wird. Vitamin C hilft dagegen bei der Eisenaufnahme, es ist also durchaus sinnvoll, einen frischen Fruchtsaft mit etwas rotem Fleisch zu kombinieren. Bei vegetarischer oder veganer Ernährung sollte man regelmäßig die Blutwerte checken lassen, um einen Eisenmangel rechtzeitig zu bemerken. 

Obwohl das Bewusstsein, dass Blutspenden immer dringend gebraucht werden, in der Öffentlichkeit vorhanden ist, geht das Deutsche Rote Kreuz davon aus, dass nur etwas mehr als 2% der Personen, die Blut spenden könnten, es auch tun. Engpässe in der Blutversorgung entstehen oft bei der Blutgruppe 0 und den Rhesus-negativen Blutkonserven. Sollte Ihnen Ihre Blutgruppe nicht bekannt sein, wird sie bei der ersten Spende bestimmt.

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