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Balkon, Terrasse und Garten gestalten

Grüner Wohnen

Ob Sie eine große Terrasse oder einen kleinen Balkon haben - hier finden Sie Tipps und Adressen in Hamburg, wie Sie Ihren neuen luftigen Lieblingsort wohnlich gestalten.

Inhaltsverzeichnis

Wohnqualität: Grün macht glücklich

Nach einem stressigem Arbeitstag nach Hause kommen und von Farben und Düften umgeben sein - Hamburg bietet viele grüne Oasen wie Planten un Blomen und den Loki-Schmidt-Garten

Viele Kleingartenvereine  und Urban-Gardening-Projekte in unserer Stadt zeigen:  Der Wunsch, den eigenen grünen Daumen auszuleben, ist weit verbreitet. Kleine Gärtnerarbeiten nach Feierabend und am Wochenende entspannen und holen ein Stück Natur ins Stadtleben. 

Balkon und Terrasse gestalten

Aber auch private Gärten, Balkone und Terrassen tragen zur Schönheit der Stadt bei. Es braucht nicht viel Platz, um eine kleine Oase der Ruhe und Entspannung zu schaffen, in der Sie sich gerne aufhalten. Lassen Sie sich inspirieren: 

  1. Denken Sie an die vier "S": Sitzplatz, Sonnenschutz, Sichtschutz und Spaß! Stellen Sie sicher, dass Sie bequeme Stühle oder eine gemütliche Bank haben, einen Sonnenschirm oder eine Markise, um sich vor der Sonne zu schützen, einen Sichtschutz, um Privatsphäre zu schaffen und etwas, das Ihnen Freude macht, z. B. hübsche Accessoires.
  2. Verwenden Sie vertikale Elemente, um Platz zu sparen. Hängen Sie beispielsweise Pflanzenampeln an die Decke oder stellen Sie Regale auf, um mehr Platz für Ihre Pflanzen und Dekorationen zu schaffen.
  3. Nutzen Sie Farben und Muster, um Ihrem Balkon eine persönliche Note zu verleihen. Wählen Sie zum Beispiel eine bunte Tischdecke, dekorative Kissen oder einen Outdoor-Teppich, um Ihrem Sitzbereich lebendiger zu gestalten.

  4. Wenn Sie nicht viel Platz haben, denken Sie an multifunktionale Möbel. Ein zusammenklappbarer Tisch oder eine Bank mit Stauraum können den begrenzten Platz auf dem Balkon optimal nutzen.

  5. Für den Boden steht eine große Materialvielfalt zur Auswahl: Eiche, Hartholz, Douglasie oder andere Holzarten sind genauso möglich wie Steinplatten oder verschiedenste Arten von Fliesen

  6. Der Balkon sollte auch am Abend einladend sein. Eine stimmungsvolle Beleuchtung sorgt für eine gemütliche Atmosphäre. Eine Lichterkette, Solarlampen oder auch Windlichter auf dem Tisch oder am Geländer können den Balkon in ein warmes Licht tauchen.

  7. Urban Gardening auf dem Balkon oder der Terrasse ist eine großartige Möglichkeit, um auch in Hamburg frische Kräuter, Gemüse und Blumen anzubauen. So kann man nicht nur seine eigenen Produkte ernten, sondern auch die Umwelt unterstützen und einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.

  8. Bei der Pflanzenwahl sind Lage und Größe des Balkons wichtig. Auch der Zeitfaktor spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle bei der Bepflanzung. Winterharte und mehrjährige Pflanzen eignen sich besonders gut für Hobbygärtner, die nur wenig Zeit in die Begrünung ihres Balkons investieren können und wollen.

  9. Für Besitzer eines hellen Südbalkons eignen sich sonnenhungrige Pflanzen wie Kapmargeriten und Blaue Gänseblümchen oder auch Halbsträucher wie Rosmarin und duftender Lavendel. Hortensien und Begonien sind für den Schatten geeignet.

  10. Um Zeit zu sparen, sollten große Pflanzenbehälter oder Wasserspeicherkästen benutzt werden, damit sich die Pflanzen für ein paar Tage selbst versorgen können. 

Regeln für Balkonbenutzer

Achtung! Bei der Gestaltung der eigenen Grünfläche oder des Balkons gibt es tatsächlich Grenzen. Die vier wichtigsten Beschlüsse haben wir noch einmal für Sie zusammengefasst:

  1. Der Vermieter darf ein Zurückschneiden der Pflanzen anordnen, sobald diese zu weit über die Balkonbrüstung herausragen. (Amtsgericht Brühl)
  2. Die sparsame Bewässerung der Balkonpflanzen ist ebenso ein wichtiger Punkt, denn sowohl die Fassade als auch die anderen Mieter in den darunterliegenden Stockwerken müssen unbedingt trocken bleiben. (Amtsgericht München)
  3. Auch bei der Anbringung von Blumenkästen an den Balkon gibt es klare Vorgaben. Sie müssen so Wind- und Wetterfest installiert sein, dass sie keine Gefahr für andere darstellen. Was viele Mieter nicht wissen: Das Anbringen von Blumenkästen gehört nicht mehr zum vertragsmäßigen Gebrauch. Der Vermieter kann es im Mietvertrag also unter Genehmigungsvorbehalt stellen. (Landgericht Berlin)
  4. Der Balkon ist ein Teil der Wohnung und darf daher auch von seinem Mieter mit Stühlen, Tischen oder Sonnenschirmen bestückt werden. Auf nächtliche Partys sollte jedoch verzichtet werden, denn ab 22 Uhr gilt Nachtruhe und die Lautstärke sollte dann stark reduziert werden. (Landgericht Frankfurt)

Paradies für Kinder

Für Familien mit Kindern erfüllt sich mit dem eigenen Garten ein Traum und mit ein paar Tipps lässt er sich leicht zum Abenteuerspielplatz für die Kleinen machen. 
Wie wäre es zum Beispiel mit einem selbstgebauten Baumhaus? Mit ein paar Brettern, Nägeln und etwas handwerklichem Geschick können Kinder hoch hinaus und sich wie Tarzan und Jane fühlen.

Auch ein eigener Sandkasten darf in keinem kinderfreundlichen Garten fehlen. Hier können die Kleinen ihrer Fantasie freien Lauf lassen und im Sandkasten Burgen bauen oder als Archäologen auf Schatzsuche gehen.

Für angehende Gärtner bietet sich ein eigenes Gemüsebeet an. Hier lernen die Kinder nicht nur spielerisch, wie Pflanzen wachsen, sondern können sich später auch über eigene Kartoffeln, Möhren oder Tomaten freuen. Auch ein kleiner Kräutergarten mit Basilikum, Petersilie und Schnittlauch bringt Abwechslung und eine Duftoase in den Garten.

Und wer sagt, dass man nur im Freibad planschen kann? Eine coole Alternative ist ein kleines Planschbecken, eine selbstgebaute Wasserrutsche oder doch der eigene Pool. So wird der Garten schnell zum Wasserspielplatz und bietet an heißen Sommertagen eine willkommene Abkühlung.

Augenschmaus und Bienenfutter

Die Stadt Hamburg hat bunte Blumenwiesen auf städtischen Grünflächen angelegt, um die Artenvielfalt zu fördern. Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft beherbergt auf ihrem begrünten Dach ein Bienenvolk und hat ein Förderprogramm für begrünte Dächer und Fassaden aufgelegt. Man kann auch einen persönlichen Beitrag leisten, indem man einen kleinen Bereich mit regionaler Wildblumensaat bestreut. Wichtig ist, dass die Saat aus der Region stammt und nur auf eigenen Flächen ausgesät wird. Im Bezirk Wandsbek kann man Blühwiesen entdecken und sich inspirieren lassen.

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